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Autor: Thomas Oelerich

Anzeigenvorlagen für Ihre Gemeindebriefe

Auch in diesem Jahr haben wir Anzeigen in verschiedenen Formaten für Ihre Gemeindebriefe, Ihre Homepage oder andere Publikationen vorbereitet.

Sie finden alle fünf Vorlagen (farbig wie s/w) in unserem Downloadbereich auf unserer Website. Wir freuen uns, wenn Sie diese Möglichkeit aufgreifen und mit den Anzeigen auf die Ökumenische FriedensDekade in diesem Jahr aufmerksam machen.

Sich festhalten (von Peter Herrfurth, Magdeburg)

Wir alle kleben irgendwo. Die einen am Asphalt, andere an ihrer Überzeugung, die nächsten an der Tradition, ihrer Meinung, der Partei, den Erfahrungen, den Vorurteilen und Erkenntnissen. Wir kleben fest und kriegen die Finger nicht ab.

Vielleicht wollen wir das auch gar nicht. Weil es so schön bequem ist. Ich bin mir ja sicher: „Die anderen sind im Unrecht. Wenn alle so denken wie ich, dann passt es.“

Aber das funktioniert nicht! Wir sehen es gerade bei den Klimaklebern. Sie sind von einer berechtigten Angst getrieben und wollen maximale Aufmerksamkeit dafür. Doch ihr Festkleben auf öffentlichen Straßen führt meist nicht zum Nachdenken, sondern zur Eskalation. Menschen brüllen und zerren genervt an Plakaten und Jacken. Auch sie haben ihre Gründe. Die eine drückt die Arbeitszeit und der Chef, da will ein Vater sein Kind von der Kita abholen. Da fährt jemand sonst immer Bahn oder Rad – aber diesmal war ein Schrank abzuholen, der auf keinen Gepäckträger passt. Und es werden alle pauschal ausgebremst. Verbrenner und E-mobile stehen im gleichen Stau. Manche der Genervten waren sowieso längst sensibel für das Thema. Für sie sind die Klimakleber nicht gewaltfrei.

„Das muss sein! Oder ist das Randale?“ Darüber diskutieren Menschen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag. Auch dieses Thema zerrt an Familien und an unserer Gesellschaft.

Ähnlich, wie vorher die Coronaregeln oder aktuell die Frage nach Waffenlieferungen.

Rio Reiser hat gesungen „Halt dich an deiner Liebe fest.“ Daran sollten wir uns festkleben: An der Liebe zum Leben. An der Liebe zur Schöpfung. An der Liebe zur Achtsamkeit. An der Liebe, die alle Gewalt überwindet. An der Liebe, die uns von festen Haltungen löst und frei macht für ein echtes Miteinander.

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Peter Herrfurth, Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

Stand auf dem Ev. Kirchentag in Nürnberg / Hinweis auf Friedensdemonstration

Besuchen Sie uns beim Evangelischen Kirchentag in Nürnberg auf dem Markt der Möglichkeiten. Sie finden uns in der Halle 1, Standnummer B20. Wir freuen uns auf den direkten Austausch mit Ihnen.

Und noch ein Hinweis auf eine Friedensdemonstration:
„Jetzt ist die Zeit für Frieden“, unter diesem Motto laden zahlreiche kirchliche Friedensgruppen und Organisationen zu einer FriedensDemonstration während des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Nürnberg am Samstag, 10. Juni, ab 13 Uhr; auf dem RosaLuxemburgPlatz ein. (hier finden Sie die Pressemitteilung zum Demonstrationsaufruf).

Zu dieser Friedensdemonstration in der Nürnberger Innenstadt rufen folgende Organisationen auf:

  • Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden
  • Arbeitsstelle kokon
  • Ev. AG für KDV und Frieden
  • AG Frieden fürs Klima
  • Bündnis für Frieden und soziale Gerechtigkeit, Fürth
  • DFG-VK Gruppe Nürnberg-Fürth
  • Die PazifistInnen – DFG-VK, Landesverband Bayern
  • Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK)
  • Forum FriedensEthik (FFE) in der Evangelischen Landeskirche in Baden
  • Fränkisches Bildungswerk für Friedensarbeit, Friedensmuseum Nürnberg
  • Fürther Friedensforum, Initiative gegen Militärmusikkorps
  • Initiativkreis Frieden in der ELKB
  • Institut für Theologie und Politik
  • IPPNW, NEFF, Netzwerk Friedenssteuer
  • Nürnberger Friedensforum
  • Ohne Rüstung Leben
  • Ökumenisches Netz Bayern
  • Ökumenische Initiative zur Abschaffung der Militärseelsorge.

Prominente Unterstützung für die Ökumenische FriedensDekade (Lioba Meyer und Konstantin Wecker)

PRESSEMELDUNG 24.05.2023

Lioba Meyer und Konstantin Wecker Friedensbot*innen der Ökumenischen FriedensDekade im Jahr 2023

Mit Lioba Meyer, ehemalige Bürgermeisterin von Osnabrück und Kinderbuchautorin, sowie dem Liedermacher, Komponisten und Schriftsteller Konstantin Wecker stellt die Ökumenische FriedensDekade zwei bekannte Persönlichkeiten als Friedensbot*innen für die diesjährige Ökumenische FriedensDekade vor. „Wir freuen uns sehr, zwei Personen als Friedensbot*innen gewonnen zu haben, die mit ihrer Persönlichkeit für die Anliegen der Ökumenischen FriedensDekade stehen und die sich seit vielen Jahrzehnten aktiv für den Frieden engagieren“, sagt Jan Gildemeister, Vorsitzender der Ökumenischen FriedensDekade und Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) in Bonn.

In den vergangenen Jahren hatten Prominente wie der Schauspieler Peter Sodann (2004) oder der Musiker Sebastian Krumbiegel (2007-2009) die Schirmherrschaft der Ökumenischen FriedensDekade übernommen. Auch die ehemalige EKD-Vorsitzende Margot Käßmann (2010-2012), die Vokal-Pop-Band Wise Guys (2015), das Schauspielensemble der Berliner Compagnie (2016) und zuletzt die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (2017), traten für die Anliegen der Ökumenischen FriedensDekade als Schirmherr*innen ein. Die Rolle der Schirmherrschaft wurde ab dem Jahr 2020 durch sogenannte Friedensbot*innen abgelöst, die jeweils für ein Jahr das Friedensengagement der FriedensDekade unterstützt haben.

In zwei Impulstexten auf der Homepage der Ökumenischen FriedensDekade (www.friedensdekade.de) beschreiben Lioba Meyer und Konstantin Wecker ihre Motivation, die diesjährige FriedensDekade unter dem Motto „sicher nicht – oder?“ als Friedensbot*innen zu unterstützen. Lioba Meyer zitiert die kürzlich verstorbene ehemalige Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages, Antje Vollmer: „Wer die Welt wirklich retten will, diesen kostbaren einzigartigen wunderbaren Planeten, der muss den Hass und den Krieg gründlich verlernen. Wir haben nur diese eine Zukunftsoption.“

Konstantin Wecker schreibt in seinem Impulstext: „Als Antimilitarist und Pazifist bin ich fest davon überzeugt, dass nur eine internationale Friedens- und Antikriegsbewegung diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg von Putins Machtapparat gegen die Menschen in der Ukraine stoppen kann. Wie all die anderen Kriege auch. Dafür müssen wir aufstehen und auf die Straßen und Plätze dieser Welt ziehen, auch um die Gefahr eines noch viel größeren Krieges zu verhindern!“.

Vom 12.-22. November 2023 wird die Ökumenische FriedensDekade zum 45. Mal durchgeführt. Im gesamten Bundesgebiet widmen sich Kirchengemeinden und Friedensgruppen dem Friedensthema in Gottesdiensten, Friedensgebeten und Informationsveranstaltungen. Wie in jedem Jahr wurden umfangreiche Arbeits- und Aktionsmaterialien für die Gemeinden und Gruppen erarbeitet, das über die Website der FriedensDekade bestellt werden kann.

Neben der AGDF und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) gehören u. a. pax christi Deutschland, der Internationale Versöhnungsbund/Dt. Zweig, die Organisation PRO ASYL, die Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste (ASF), die EKD und einige Landeskirchen dem Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade an.

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 Das zentrale grafische Gestaltungselement des diesjährigen Jahresmottos „sicher nicht – oder?“ findet sich im Internet in hochaufgelöster Qualität für den Druck als Download-Datei.

 Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.friedensdekade.de.

 Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Jan Gildemeister (AGDF), 0228/24 999 -13, E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de

Thomas Oelerich, Tel. 0173/81 58 627 E-Mail: thomas.oelerich@friedensdekade.de

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