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Schlagwort: Gewaltfreiheit

Den Frieden wecken: Warum „Frieden“ ein Prozess für Gerechtigkeit ist

Die FriedensDekade 2025 ruft mit ihrem Motto „Komm den Frieden wecken“ dazu auf, sich aktiv und kritisch mit dem Begriff und der Praxis des Friedens auseinanderzusetzen. Der folgende Impuls liefert eine wichtige Grundlage für diese Auseinandersetzung, indem er den Friedensbegriff erweitert und neu beleuchtet.

Dieser Impuls bezieht sich auf den Artikel „Frieden“, ein umkämpfter Begriff von Pro Peace „Ein Impuls aus der praktischen Friedensarbeit“ von Lea Heuser und Christoph Bongard (Pro Peace)

Im Angesicht weltweiter Konflikte und tief gespaltener Debatten stellt sich die Frage: Was bedeutet „Frieden“ heute eigentlich noch?

Man könnte meinen, er sei der kleinste gemeinsame Nenner. Doch beim Blick in Nachrichten und Talkshows reibt man sich verwundert die Augen: Der Begriff polarisiert, wird plötzlich instrumentalisiert und scheint alles andere als eine geteilte Utopie zu sein. Die politische Debatte neigt dazu, Frieden entweder als etwas zu sehen, das nur mit Waffen verteidigt werden kann, oder als etwas, das die pazifistische Ablehnung jeder Gewalt voraussetzt.

Die FriedensDekade 2025 ruft uns mit ihrem Motto „Komm den Frieden wecken“ dazu auf, dieses scheinbar Eingeschlafene neu zu beleben. Doch wie weckt man etwas auf, dessen Definition selbst umkämpft ist?

Frieden als Prozess: Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

Für uns ist diese Reduktion zu kurz gedacht. Frieden ist viel mehr als die Abwesenheit von Gewalt. Die Organisation Pro Peace, vertreten durch Lea Heuser und Christoph Bongard, arbeitet für einen sogenannten Positiven Frieden, ein Konzept, das auf den Friedensforscher Johan Galtung zurückgeht. Dieser umfassende Ansatz schließt neben der Abwesenheit direkter, physischer Gewalt auch die Abwesenheit struktureller und kultureller Gewalt ein. Es geht um:

  • Gerechtigkeit

  • Die Verwirklichung der Menschenrechte

  • Demokratische Teilhabe

  • Die Überwindung diskriminierender und rassistischer Strukturen

Ein einfacher Waffenstillstand ist aus dieser Perspektive nicht das Ende, sondern kann bestenfalls der Beginn eines Friedensprozesses sein, der die tieferliegenden Ursachen von Konflikten adressiert.

„Komm den Frieden wecken“: Ein Aufruf zur aktiven Gestaltung

Genau hier wird das Motto „Komm den Frieden wecken“ für die FriedensDekade 2025 greifbar und relevant. Den Frieden zu wecken, bedeutet, ihn nicht als passiven Zustand hinzunehmen, sondern diesen umfassenden Prozess aktiv anzustoßen und zu begleiten. Es heißt, sich nicht mit der bloßen Waffenruhe zufriedenzugeben, sondern die Gerechtigkeitsfragen anzugehen, die immer wieder zu Konflikten führen.

Für die praktische Friedensarbeit gilt der zentrale Leitsatz, den wir uns zu eigen machen sollten:

„Frieden ist kein Zustand, Frieden ist ein Prozess abnehmender Gewalt und zunehmender Gerechtigkeit.“

Lassen Sie uns gemeinsam für dieses umfassende Verständnis streiten und den Friedensbegriff aus der Schusslinie holen, wie Heuser und Bongard appellieren.

Machen Sie mit: Unterstützung und Ausblick

Die FriedensDekade lädt Sie ein, diesen Prozess der zunehmenden Gerechtigkeit zu begleiten.

  • Materialien: Um das Motto „Komm den Frieden wecken“ in die Tat umzusetzen, finden Sie alle Materialien zur FriedensDekade. HIER GEHTS ZUM SHOP

  • Spenden: Ihre Spende ermöglicht uns die Fortführung dieser wichtigen Arbeit und die Begleitung von Projekten für einen positiven Frieden. Frieden spenden – Jetzt unterstützen!

Seien Sie außerdem dabei, wenn wir ab Anfang Dezember das neue Motto für 2026 bekannt geben, das diesen Weg entschlossen weiterführen wird.

Zum Original-Impuls: Den vollständigen Artikel von Lea Heuser und Christoph Bongard von Pro Peace können Sie HIER LESEN.

Ökumenische FriedensDekade 2025 endet mit starkem Zeichen für Frieden

PRESSEMITTEILUNG

„Komm den Frieden wecken“ Ein Weckruf, der weiterklingt

Die Ökumenische FriedensDekade 2025 ist mit dem Buß- und Bettag zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ haben vom 9. bis 19. November Zehntausende Menschen in Gemeinden, Schulen, Initiativen und kirchlichen Einrichtungen ein kraftvolles Zeichen gesetzt: Frieden ist möglich, Frieden ist nötig – und Frieden beginnt bei uns.

Trotz gesellschaftlicher Spannungen und lauter Debatten über Wehrpflicht, Sicherheitspolitik oder geopolitische Konflikte zeigte sich in diesen Tagen deutlich die tiefe Sehnsucht nach einem solidarischen, gewaltfreien Miteinander. Menschen kamen ins Gespräch, suchten Annäherung, entwickelten gemeinsame Ideen und trugen Verantwortung füreinander.

„Komm den Frieden wecken‘ war mehr als ein Motto – es war ein Weckruf“, sagt Jan Gildemeister, Vorsitzender der Ökumenischen FriedensDekade. „Und dieser Weckruf hallt weit über die zehn Tage hinaus.“

Ein kraftvoller Auftakt und bewegende Höhepunkte

Mit über 200 Eröffnungsgottesdiensten am 9. November wurde sichtbar, wie breit der Wunsch ist, sich für Frieden einzusetzen. Ein besonderer Höhepunkt war der zentrale Gottesdienst am 12. November in der Jakobikirche Chemnitz, gestaltet von der ACK und der Stadtökumene. In der Kulturhauptstadt Europas 2025 entstand ein eindrucksvolles Zeichen für Versöhnung, Zukunftsvertrauen und gesellschaftliche Zusammenarbeit.

Während der gesamten Dekade formten sich überall im Land vielfältige Räume des Friedens: tägliche Friedensgebete, Lichterwege, Andachten, Diskussionsrunden, Workshops, Schulaktionen und musikalische Formate. In vielen Orten erinnerten Gedenk- und Kunstaktionen an die Schrecken vergangener Kriege und an die Bedeutung gewaltfreier Zukunftsperspektiven. Gleichzeitig beteiligten sich Chöre, Jugendgruppen und Gemeinden mit kreativen Friedensimpulsen – und das Friedenslied „Komm, Frieden, lass dich wecken“ von Eugen Eckert klang wie ein verbindender Ton über viele dieser Begegnungen.

Diese Vielfalt machte deutlich, dass Menschen sich nach Miteinander, Vergebung, gemeinsamer Gestaltungskraft und friedlichen Perspektiven sehnen – und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Die digitale Ausstellung justice.peace.imagination begleitete die FriedensDekade mit täglich neuen Werken aus einem bundesweiten Sketchbook-Projekt. Über 300 Teilnehmende setzten sich darin kreativ mit der Frage auseinander, wo ihnen Frieden und Gerechtigkeit begegnen und wo sie fehlen. Die Ausstellung geht ab März 2026 auf Tour durch Ostdeutschland.

Das Plakatmotiv von Sebastian Schmidt – eine weiße Taube, die aus einem roten Megafon fliegt – zeigte eindrücklich: Frieden braucht eine Stimme. Ergänzt wurde es durch das historische Zeichen „Schwerter zu Pflugscharen“, das seit seinen Anfängen in der DDR-Friedensbewegung als Symbol für gewaltfreien Wandel, Gerechtigkeit und Versöhnung steht. Beide Motive prägten die diesjährige FriedensDekade sichtbar und stärkten die Kontinuität des friedensethischen Engagements.

Zeitgeist trifft Weckruf

Inmitten politischer Unsicherheiten und zunehmend polarisierter Debatten wurde die FriedensDekade zu einem Gegenbild: ein Raum für Dialog statt Fronten, für Zuversicht statt Resignation.

Der Landesbischof Friedrich Kramer, Friedensbeauftragter des Rates der EKD und Landesbischof der EKM, beschreibt dieses Anliegen so: „‚Komm den Frieden wecken‘ – das Motto der diesjährigen FriedensDekade ist ein Weckruf im wahrsten Sinne des Wortes: Er will uns in Bewegung setzen, damit wir bei uns und anderen die Bereitschaft wecken, am gerechten Frieden mitzuarbeiten.“

Genau diese Bewegung war während der Zehn Tage deutlich spürbar, in großen Aktionen ebenso wie in leisen Momenten. Es sind diese Augenblicke der Verbundenheit, in denen spürbar wird, wie sich starre Herzen öffnen und ein stilles Lächeln den Weg zurück ins Leben findet.

Kurz nach Abschluss der FriedensDekade tritt das Gesprächsforum Ende November in Fulda zusammen, um das Jahresmotto für 2026 festzulegen. Gleichzeitig beginnt ein strategischer Blick auf die kommenden fünf Jahre – bis zum 50-jährigen Jubiläum der Ökumenischen FriedensDekade im Jahr 2030, das bereits jetzt in Vorbereitung genommen wird.

 

Pressekontakt:
Jan Gildemeister
Vorsitz Ökumenische FriedensDekade e.V./ AGDF
E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de
Tel.: 0228 / 24 999 -13

Zentraler Gottesdienst der FriedensDekade 2025: „Weg der Gewalt verspricht keine langfristigen Lösungen“

Zentraler Gottesdienst der FriedensDekade 2025 in Chemnitz ruft zur Beharrlichkeit im Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit.

Chemnitz, 12. November 2025.

Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ feierten Christinnen und Christen unterschiedlicher Kirchen am Mittwochabend in der Stadtkirche St. Jakobi in Chemnitz den bundesweiten zentralen Gottesdienst zur Ökumenischen FriedensDekade 2025.

In seiner Predigt erinnerte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Reverend Christopher Easthill, daran, dass Gewalt keinen nachhaltigen Frieden schaffen könne. Stattdessen brauche es Mut zur Sanftheit, Geduld und Vertrauen in die Kraft Gottes, die Liebe ist.

Frieden braucht keine Stärke, sondern Beharrlichkeit

Ausgehend vom biblischen Propheten Elia (1. Könige 19,1–13a) spannte Easthill den Bogen zur Gegenwart:

„Der Weg der Gewalt verspricht zwar kurzfristige Siege, aber keine langfristigen Lösungen – und führt meistens nur zu mehr Gewalt.“

Gott habe sich Elia nicht im Sturm oder im Feuer gezeigt, sondern „im stillen, sanften Sausen“.
Darin liege eine zentrale Botschaft für die Friedensarbeit heute: Gott wirkt nicht durch Macht, sondern durch leise Beharrlichkeit.

„Komm, lass uns den Frieden wecken – sanft, manchmal leise, immer beharrlich, und immer mit der Kraft Gottes, die Liebe ist“, sagte Easthill.

Kirchen rufen zum friedlichen Handeln auf

Die ACK machte in ihrer Feier deutlich, dass christliche Friedensethik nicht auf Verteidigung, sondern auf Vertrauen, Dialog und Gerechtigkeit gründet. In Zusammenarbeit mit der ACK Sachsen und dem Ökumenekreis Chemnitz gestalteten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Konfessionen den Gottesdienst, begleitet von Musik des Chors der Neuapostolischen Kirche und der Organistin Barbara Thiem.

„Harmonie der Menschlichkeit“ gewinnt Ökumenepreis 2025

Im Anschluss wurde der Jurypreis des Ökumenepreises 2025 verliehen.
Ausgezeichnet wurde das interreligiöse Projekt „Harmonie der Menschlichkeit“ des Vereins Brückenbauer Chemnitz e.V., das Menschen verschiedener religiöser Traditionen miteinander ins Gespräch bringt.

Initiator Adib Jaafari, syrischer Christ, sagte:

„Der gemeinsame Kontakt in die arabische Community ist der beste Weg für ein friedliches Zusammenleben. Wenn wir miteinander reden, vermeiden wir, dass wir gegeneinanderstehen.“

45 Jahre Ökumenische FriedensDekade. Ein Ruf, der bleibt

Seit 45 Jahren lädt die Ökumenische FriedensDekade Gemeinden, Kirchen und Initiativen dazu ein, den Frieden neu zu denken und aktiv zu wecken. Das diesjährige Motto „Komm den Frieden wecken“ ruft dazu auf, Frieden nicht als Zustand, sondern als bewusste Entscheidung und fortwährenden Prozess zu verstehen.

Die vollständige Predigt finden Sie hier.

„Mehr Mut zum Zivilen Frieden“

AGDF übt deutliche Kritik an neuer EKD-Friedensdenkschrift

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat sich kritisch zur neuen Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) geäußert. In ihrer Stellungnahme warnt der Friedensverband davor, dass die Denkschrift die Prioritäten in der evangelischen Friedensethik grundlegend verschiebe: Weg vom Primat der Gewaltfreiheit, hin zu einem stärkeren Fokus auf militärische Verteidigungsfähigkeit.

Verschiebung des Verständnisses vom gerechten Frieden

Die AGDF sieht darin eine Abkehr vom bisherigen Konzept des „gerechten Friedens“, das auf einer Doppelbewegung von Gewaltminderung und Gerechtigkeitsförderung beruhte. Stattdessen folge die neue Denkschrift, so der Verband, der „Logik der Zeitenwende“ und räume dem Schutz vor Gewalt durch militärische Stärke Vorrang ein. Damit trete der Gedanke zurück, dass echter Frieden immer auch durch die Zunahme von Gerechtigkeit wächst.

„Diese Fokussierung auf nationale Verteidigungsfähigkeit schwächt das internationale Recht und die globalen Institutionen, die allein Macht und Gewalt der Stärkeren begrenzen können“, heißt es in der AGDF-Stellungnahme. Schutz vor Gewalt dürfe kein Privileg der Mächtigen werden.

Kritik an der Überschätzung militärischer Mittel

Besorgt zeigt sich der Friedensverband auch über eine aus seiner Sicht deutlich veränderte Bewertung militärischen Handelns. Die Denkschrift betone, militärisches und ziviles Handeln müssten zusammengedacht werden – in der Praxis werde aber vor allem militärisches Handeln als wirksamer Schutz vor Gewalt hervorgehoben.

Damit, so die AGDF, werde übersehen, dass militärisches Eingreifen häufig an seine Grenzen stoße, sobald ein Krieg ausgebrochen sei. Nachhaltiger Friede könne nur durch den Ausbau starker Institutionen, gerechter Strukturen und sozialer Resilienz entstehen, Ziele, die auch in den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen betont werden.

Zivile Konfliktbearbeitung zu schwach gewichtet

Deutlich weist die AGDF auf ein weiteres Problem hin: Die neue Denkschrift unterschätze die Möglichkeiten und die Wirksamkeit ziviler Konfliktbearbeitung. Zivile, demokratische und gewaltfreie Wege würden rhetorisch als unrealistisch dargestellt, anstatt sie als tragfähige Alternativen zu fördern.

Dabei hätten Fachorganisationen für Friedensforschung, Konflikttransformation und Friedensbildung wertvolle Beiträge leisten können, um Grenzen und Potenziale ziviler Ansätze realistisch abzubilden. Diese Perspektiven seien, so die AGDF, jedoch in die Denkschrift nicht eingeflossen.

Fehlende Zukunftsperspektive

Besonders kritisch sieht der Verband, dass die Denkschrift keine klare Zukunftsperspektive entwirft. Zwar erkenne sie an, dass zivile Konfliktbearbeitung mehr Ressourcen erfordere, doch bleibe sie den Vergleich mit den milliardenschweren Aufrüstungsprogrammen schuldig.

„Kirchen und Zivilgesellschaft sollten sich nicht nur innerstaatlich für Rechtsstaatlichkeit einsetzen, sondern auch international Prozesse stärken, die Macht beschränken und völkerrechtswidrige Kriege verhindern können“, fordert die AGDF. Ein solcher Blick nach vorn, getragen von Hoffnung und Mut, fehle in der Denkschrift.

Hoffnung als aktive Friedenskraft

Insgesamt erkenne die AGDF in der neuen Denkschrift eine Tendenz zur politischen Realismusrhetorik. Gottes Friede werde als „Ewiger Friede“ beschrieben, der auf Erden nie erreichbar sei. Damit, so der Verband, werde die biblische Botschaft geschwächt, dass Gottes Friede bereits jetzt wirksam ist und in konkreten Schritten Gestalt gewinnen kann.

„Von einer Kirche, die aus der Hoffnung lebt, erwarten wir, dass sie Mut macht – Mut zu zivilem Handeln, zu Kooperation und zur Kraft des Glaubens, dass Frieden möglich ist“, betont die AGDF. Friedensarbeit brauche Vertrauen in diese Friedenskraft, nicht ihre Relativierung.

Ein Aufruf zum Dialog

Die Kritik der AGDF ist kein Angriff, sondern ein Einladung zum theologischen und gesellschaftlichen Dialog. Sie fordert dazu auf, neu zu fragen, wie evangelische Friedensethik im 21. Jahrhundert aussehen kann – in einer Welt, die von Unsicherheit, Aufrüstung und Klimakrise geprägt ist.

Gerade im Rückblick auf die FriedensDekade 2025 mit ihrem Motto „Komm den Frieden wecken“ erinnert die Stellungnahme daran, dass Frieden kein Zustand, sondern ein Prozess ist: ein gemeinsames Ringen um Gerechtigkeit, Vertrauen und Gewaltfreiheit.

Mehr erfahren:
Die vollständige Stellungnahme der AGDF ist unter www.friedensdienst.de abrufbar.

Die ganze EKD Friedensdenkschrift 2025 finden sie auf EKD.de
Weitere Impulse, Interviews und Stellungnahmen finden sich im Blogbereich auf www.friedensdekade.de.

Schwerter zu Pflugscharen: Frieden beginnt im Tun

Vom Symbol zur gelebten Handlung.

Der Beitrag bei Kirche im hr über das Friedenszeichen „Schwerter zu Pflugscharen“ gibt Anlass, dieses biblische Motiv erneut zu bedenken: Wo ehemals Krieg und Gewalt standen, kann Frieden erwachsen. Und zwar genau dort, wo Menschen das Alte loslassen und gemeinsam Neues gestalten. Das biblische Bild „Schwerter zu Pflugscharen“ (Jesaja 2,4) steht seit Generationen für die Hoffnung, dass Gewalt in Leben und Krieg in Wandel verwandelt werden kann. Es erinnert uns daran: Frieden fällt nicht vom Himmel. Friedenwächst dort, wo Menschen sich aktiv für Verständigung, Verantwortung und Miteinander entscheiden.

Die FriedensDekade 2025 greift diese Botschaft auf und lädt dazu ein, das alte Bild neu mit Leben zu füllen. Wo in unserem Alltag können wir Schwerter zu Pflugscharen machen? Vielleicht im offenen Gespräch mit jemandem, der anders denkt? Im Teilen von Zeit und Aufmerksamkeit? Oder in einer gemeinsamen Aktion, die Hoffnung sichtbar macht.

So wie aus Metall Werkzeug werden kann, kann auch aus Konflikt Verbindung entstehen. Die FriedensDekade 2025 ist eine Einladung, genau dort anzusetzen. Das Bild „Schwerter zu Pflugscharen“ erinnert daran, dass Frieden nicht einfach ein Zustand ist, sondern im Handeln begründet wird. Lassen Sie uns gemeinsam Wandel statt Stillstand wählen. Weitere Hintergründe zu dem Friedenszeichen finden Sie in unserem Beitrag: „Warum das Symbol ‚Schwerter zu Pflugscharen‘ aktueller ist denn je“.

Frieden sichtbar machen. Gemeinsam aktiv zur FriedensDekade 2025

Frieden entsteht dort, wo Menschen aktiv werden. Die FriedensDekade 2025 lebt von diesem Engagement: von Gemeinden, Schulen, Initiativen und Einzelpersonen, die Verantwortung übernehmen und Hoffnung sichtbar machen. Auf der Übersichtsseite zur FriedensDekade 2025 finden Sie alle Informationen, Materialien und Termine rund um das Motto „Komm den Frieden wecken!“.
Bestellen Sie jetzt Ihre Materialien im Online-Shop oder laden Sie die kostenlosen Downloads für Ihre Vorbereitung herunter damit Sie rechtzeitig zum Start der FriedensDekade bereit sind.

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