Friedenskompass 2026 – Schritt 11 & 22: Kriegsfolgen & Neubeginn
Der virtuelle Begleiter zum Friedenskompass 2026
Herzlich willkommen im digitalen Raum der ökumenischen FriedensDekade. Im gedruckten Friedenskompass 2026 finden Sie Texte der Klage und der Hoffnung. Diese Webseite ergänzt das Heft um die „irdische Komponente“, die bittere Realität von Kriegsfolgen und den Versuch, trotz allem an einem Neubeginn zu arbeiten.
Zur Einordnung: Das Jahresmotto 2026
„Wir brauchen viele Menschen, die sich gemeinsam für eine bessere Welt engagieren, trotz Anfeindungen und Repressionen. […] Hierzu leisten Initiativen und Vereine wie die Trägerorganisationen der Ökumenischen Friedensdekade einen wichtigen Beitrag.“
–Jan Gildemeister, Vorstand der ökumenischen FriedensDekade
Der Blick auf Kriegsfolgen darf nicht beim Schmerz stehenbleiben. Jan Gildemeister erinnert daran, dass Versöhnung und der Wiederaufbau ziviler Strukturen das eigentliche Ziel sind. Neubeginn bedeutet, die Trümmer der Gewalt anzuschauen und trotzdem Räume für einen gerechten Frieden zu schaffen. Den gesamten Leitimpuls von Jan Gildemeister lesen Sie hier.
Bildmeditation zum Thema aus der Ausstellung „Justice. Peace. Imagination“
Die digitale Ausstellung Justice. Peace. Imagination entstand zur FriedensDekade 2025 als künstlerisches Projekt, das Friedensfragen in Bildern sichtbar macht. Künstlerinnen und Künstler, Jugendliche und Engagierte haben Werke geschaffen, die von Sehnsucht und Widerstand erzählen, von Verletzlichkeit und Hoffnung, von Gerechtigkeit und Versöhnung.
Für den Friedenskompass 2026 begleiten ausgewählte Bilder aus dieser Ausstellung die elf Schritte des Jahresmottos „couragiert widerständig“.
Als Bildmeditationen laden sie ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und Frieden im eigenen Herzen und im gemeinsamen Weg neu zu entdecken.#
Das Werk des Kindes bringt auf berührende Weise auf den Punkt, was uns Erwachsenen manchmal verloren geht: klare, mutige Wahrheit. „Wer an Frieden glaubt, tut das Richtige“. Ausgeschnittene Buchstaben, Farbfelder, ein leuchtendes Peace-Symbol. Kein Zögern, kein Konjunktiv, kein vielleicht.
Neubeginn ist einfach, mutig und lebensbejahend. Eine erfrischende Erinnerung daran, dass Frieden wieder bei Null beginnen kann.
Meditationsimpuls:
Was darf neu werden – leicht, hoffnungsvoll, ohne alte Last?
Ein Blick ins Archiv: Frieden neu denken
Tobias Bilz Grußwort zur EKD-Synode 2025
Text vom 8. November 2025: Im Grußwort zur EKD-Synode reflektiert Landesbischof Tobias Bilz darüber, was die Welt im Innersten zusammenhält. Sein Text erinnert daran, dass jeder Neubeginn eine Kraftanstrengung ist (geistlich und materiell), die wir nur gemeinsam bewältigen können. Den gesamten Text zum Grußwort der EKD-Synode lesen Sie hier.
80. Jahre Friedensprojekt Europa
Am 8. Mai 2025 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Acht Jahrzehnte ohne Flächenkrieg in Mittel- und Westeuropa, eine zivilisatorische Leistung und ein Auftrag. In einer Zeit, in der erneut Kriege auf unserem Kontinent toben und Aufrüstung die Debatte dominiert, mahnt dieses Datum: Europas Stärke liegt nicht nur in militärischer Kapazität, sondern in seiner Fähigkeit zur Diplomatie, zur Verständigung und zum Aufbau tragfähiger Beziehungen. Jean-Claude Juncker erinnerte einst eindringlich: „Wer an Europa zweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Den ganzen Text lesen Sie hier.

Der Friedenskompass 2026
Diese Webseite ist die Ergänzung zum gedruckten Heft. Der Friedenskompass 2026 enthält alle liturgischen Bausteine und theologischen Vertiefungen für die regelmäßige Gestaltung von Friedensgebeten in Ihrer Gemeinde oder Gruppe.
Fahnen, Postkarten und Aufkleber mit dem historischen Symbol Schwerter zu Pflugscharen finden sie auch in unserem Webshop.
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