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Monat: Juli 2026

Von Menschen, die auf Bäume steigen: Ein Dokumentarfilm über Mut, Verantwortung und gewaltfreien Widerstand

Der Dokumentarfilm von Christian F.K. Müller und Michael „Mimi“ Fritz begleitet Menschen im zivilen Widerstand und eröffnet eine Auseinandersetzung mit einer zentralen Frage der FriedensDekade 2026: Was bedeutet es, couragiert widerständig zu handeln?

Was bringt Menschen dazu, ihre Sicherheit, ihre Zeit und ihre persönliche Freiheit aufs Spiel zu setzen? Was geschieht, wenn Menschen den Eindruck haben, dass politische Entscheidungen nicht ausreichen, um ihre Lebensgrundlagen zu schützen? Und wo beginnt oder endet legitimer Widerstand?

Der Dokumentarfilm Von Menschen, die auf Bäume steigen nimmt diese Fragen ernst. Er begleitet Menschen, die sich für den Erhalt von Wäldern und Lebensräumen einsetzen und dabei bewusst den Weg des zivilen Ungehorsams wählen. Der Film zeigt keine einfachen Antworten, sondern eröffnet einen Raum für Auseinandersetzung: über Mut, Verantwortung, Grenzen des Protests und die Bedeutung von gewaltfreiem Widerstand in einer Demokratie.

Ein Film zum Jahresthema „couragiert widerständig“

Die Ökumenische FriedensDekade 2026 steht unter dem Motto „couragiert widerständig“. Dabei geht es um Menschen, die nicht wegsehen, wenn sie Unrecht wahrnehmen, und die aus ihrer Überzeugung heraus handeln.

„Von Menschen, die auf Bäume steigen“ greift genau diese Fragen auf. Der Film zeigt Menschen, die sich in einer konkreten Situation entscheiden, Verantwortung zu übernehmen. Er begleitet ihren Protest, ihre Zweifel und ihre Gemeinschaft. Dabei geht es nicht nur um die sichtbare Aktion, sondern auch um die persönlichen Geschichten dahinter.

Was bewegt Menschen dazu, Widerstand zu leisten? Welche Rolle spielen Gewissen, Hoffnung und die Sorge um kommende Generationen? Und wie kann eine Gesellschaft mit Formen des Protests umgehen, die bewusst Grenzen überschreiten?

Zwischen Recht, Gewissen und gesellschaftlicher Verantwortung

Ziviler Ungehorsam gehört zu den umstrittenen Formen politischen Handelns. Der Film lädt dazu ein, diese Spannung auszuhalten und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen.

Denn Widerstand war und ist ein Teil demokratischer Gesellschaften. Viele Entwicklungen, die heute selbstverständlich erscheinen, wurden durch Menschen angestoßen, die bestehende Verhältnisse hinterfragt und Veränderung eingefordert haben.

Gleichzeitig stellt ziviler Ungehorsam wichtige Fragen: Welche Mittel sind angemessen? Wann wird Protest notwendig? Und wie kann Widerstand gewaltfrei bleiben?

Gerade für die Friedensarbeit bietet der Film einen wertvollen Ausgangspunkt, weil er nicht nur über Konflikte spricht, sondern nach Wegen sucht, wie Menschen für Frieden, Gerechtigkeit und den Schutz der Schöpfung eintreten können.

Ein Film für Gemeinde, Schule und Bildungsarbeit

„Von Menschen, die auf Bäume steigen“ eignet sich besonders für Veranstaltungen, bei denen gesellschaftliche Fragen gemeinsam betrachtet und diskutiert werden sollen.

Mögliche Einsatzbereiche sind:

  • Filmabende mit anschließender Diskussion
  • Veranstaltungen im Rahmen der FriedensDekade
  • Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen
  • Unterricht in Religion, Ethik, Politik oder Umweltbildung
  • Gesprächsabende zu zivilem Widerstand und gesellschaftlicher Verantwortung

Der Film bietet dabei keinen fertigen Standpunkt an. Er lädt dazu ein, hinzusehen, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Friedensbotschafter der FriedensDekade 2026

Christian F.K. Müller und Michael „Mimi“ Fritz begleiten die FriedensDekade 2026 als Friedensbotschafter. Mit ihrem Film bringen sie das Jahresthema „couragiert widerständig“ aus einer besonderen Perspektive auf die Leinwand: durch die Geschichten von Menschen, die sich entschieden haben, Verantwortung zu übernehmen.

„Von Menschen, die auf Bäume steigen“ ergänzt damit die Materialien der FriedensDekade 2026 und bietet eine Möglichkeit, die Themen des Jahres ganz praktisch in Gruppen, Gemeinden und Bildungskontexten aufzugreifen.

Jetzt Film für Ihre Friedensarbeit nutzen

Der Film steht als Download zur Verfügung und kann für nicht-kommerzielle Bildungs- und Gemeindeveranstaltungen genutzt werden.

Er ist eine Einladung, gemeinsam über Mut, Widerstand und die Frage nach dem eigenen Handeln nachzudenken.

Bestellen Sie jetzt den Film „Von Menschen, die auf Bäume steigen“ und nutzen Sie ihn für Ihre Veranstaltung im Rahmen der FriedensDekade 2026.

Film bestellen

 

Friedenszeugen – Wenn Courage den Lauf der Dinge ändert

Historische Momente gewaltfreien Widerstands | Eine Serie der ökumenischen FriedensDekade 2026

Couragiert widerständig in Zeiten der Aufrüstung

2026 ist ein Jahr der Entscheidungen.
Und überall dieselbe Antwort: mehr Waffen, mehr Militär, mehr Abschreckung. Die Logik der Aufrüstung scheint alternativlos.

Das Jahresmotto der ökumenischen FriedensDekade 2026 stellt sich dieser vermeintlichen Alternativlosigkeit entgegen. Couragiert widerständig bedeutet: nicht einfach hinnehmen, was als unvermeidlich präsentiert wird.

Die Geschichte gibt Antworten. Sie zeigt: Menschen haben immer wieder den Lauf der Dinge verändert. Nicht mit Panzern und Raketen, sondern durch Zivilcourage, durch Beharrlichkeit, durch den unerschütterlichen Glauben an die Würde jedes Menschen.

Warum diese Geschichten 2026 unverzichtbar sind

Wir brauchen Erinnerung an andere Wege. Diese Serie beleuchtet zwölf historische Momente, in denen gewaltfreier Widerstand oder ziviler Ungehorsam Geschichte schrieben.

Jede Folge verbindet historische Fakten mit theologischer Reflexion. Wir fragen nicht nur, was geschah, sondern auch, was das für uns heute bedeutet.

Für wen ist diese Serie gedacht?

Diese Geschichten sind für Gemeinden, die das Jahresmotto „couragiert widerständig“ mit Leben füllen wollen.
Für Friedensgruppen, die historische Vorbilder für heutige Herausforderungen suchen.
Für alle, die sich fragen: Was kann ich ausrichten in einer Welt voller Konflikte?

Jede Folge ist eigenständig lesbar und bietet Material für Gemeindearbeit, Bildung, Predigtvorbereitung und persönliche Inspiration.

Erstes Episode: Aufbruch durch Haltung und Gewissen

Folge 1 beleuchtet das Symbol „Schwerter zu Pflugscharen“ in der DDR der 1980er Jahre.
Schwerter zu Pflugscharen: Wie ein Symbol couragierten Widerstand in der DDR entfachte

Folge 2 erzählt vom Rosenstraße-Protest 1943 in Berlin.
Mut vor der Rosenstraße – Als Liebe stärker war als Terror

Folge 3 widmet sich den weltweiten Protesten gegen den Irakkrieg 2003.
15. Februar 2003: Die Welt sagt Nein– Über Mut, Gewissen und die Grenzen des Gehörtwerdens

Zweite Episode: Schöpfung und Gerechtigkeit verbinden

Folge 4 erzählt Gandhis Salzmarsch von 1930.
Der Salzmarsch (1930): Eine Handvoll Wahrheit

Folge 5 beleuchtet den jahrelangen Protest von Greenham Common.
Greenham Common (1981): Als Frauen den Zaun umarmten

Spendenaufruf FriedensDekade 2026

Teil der ökumenischen FriedensDekade 2026

Diese Serie ist Teil unseres digitalen Fundaments zum Jahresmotto 2026.
Sie zeigt: Couragiert widerständig sein ist keine romantische Idee, sondern eine Haltung mit Geschichte und Zukunft.

Mehr zur FriedensDekade 2026 und wie Sie sich beteiligen können finden Sie unter friedensdekade.de oder schreiben Sie uns: kontakt@friedensdekade.de

Frauen des Friedens – Pionierinnen mutiger Widerständigkeit

Biographien von Friedensstifterinnen | Eine Serie der ökumenischen FriedensDekade 2026

Wenn die Weltordnung neu geformt wird

Wir leben in einer Zeit, in der die Tektonik der Weltordnung nicht mehr nur bebt, sondern sich bereits neu formiert hat. Der Nahe Osten eskaliert, Venezuela kämpft um demokratische Perspektiven, in Deutschland wird über die Wiedereinführung der Wehrpflicht debattiert, hundert Milliarden Sonderschulden werden für Rüstung bewilligt.

In dieser Situation stellt das Jahresmotto der ökumenischen FriedensDekade 2026 eine existenzielle Frage: Couragiert widerständig zu sein bedeutet nicht, naive Hoffnung zu verkünden. Es bedeutet zu fragen: Wo finden wir Halt, wenn alte Ordnungen zerbrechen?

Warum gerade Frauen? Warum gerade jetzt?

Diese Serie bittet zwölf außergewöhnliche historische Frauen ins Licht. Menschen, die ihre Lebenezeit ihr Leben als Zeugnis für den Frieden gelebt haben.

Von Bertha von Suttner, die 1889 mit ihrem Roman „Die Waffen nieder!“ Europa erschütterte, über Sophie Scholl, deren Widerstand gegen die NS-Diktatur sie das Leben kostete, bis zu Malala Yousafzai, die heute Bildung als stärkste Waffe gegen Gewalt versteht.

Frauen waren und sind Trägerinnen der Friedensbewegung: als Theologinnen, als Aktivistinnen, als Organisatorinnen, als Visionärinnen. Oft aus einer doppelten Widerständigkeit heraus: gegen Krieg und gleichzeitig gegen patriarchale Strukturen, die ihnen keine Stimme geben wollten.

Das Reimschema verstehen, um anders zu handeln

Diese Biographien sind keine Heldinnenverehrung. Sie zeigen Menschen mit Zweifeln, Brüchen und Widersprüchen. Und sie zeigen eine unerschütterliche Überzeugung, dass Frieden möglich ist, auch wenn alle Zeichen auf Krieg stehen.

Die Frauen dieser Serie fanden Halt in ihrem Glauben, in ihrer Gemeinschaft, in der Überzeugung, dass Gott auf der Seite der Unterdrückten steht. Sie verstanden ihr Handeln als geistlichen Dienst.

Spirituelle Wurzeln in tektonischen Zeiten

Die ökumenische FriedensDekade lädt 2026 ein, diese Verbindung wiederzuentdecken: zwischen Glauben und Handeln, zwischen Spiritualität und Widerstand, zwischen Gebet und Protest.

Wir brauchen Gemeinschaften, die tragen. Wir brauchen Geschichten, die ermutigen. Wir brauchen Vorbilder, die zeigen: Es ist möglich. Auch unter schwierigsten Bedingungen. Auch wenn der Ausgang ungewiss ist.

Für wen ist diese Serie gedacht?

Diese Biographien sind für Gemeinden, Frauengruppen, feministische Friedensinitiativen und Bildungsarbeit zu Gender, Frieden und Gerechtigkeit.

Für alle, die sich fragen: Wo waren die Frauen in der Friedensgeschichte? Hier sind sie.

Monatliche Veröffentlichung durch das Jahr 2026

Jeden Monat porträtieren wir eine Frau, die couragiert widerständig für den Frieden eintrat. Zwölf Lebensgeschichten, die zeigen: Frauen haben Geschichte geschrieben.

Jede Biographie ist eigenständig lesbar und bietet Material für Gemeindearbeit, Frauenkreise, Bildungsveranstaltungen und persönliche Inspiration.

Erstes Quartal: Pionierinnen brechen Tabus

Januar: Bertha von Suttner (1843–1914, Österreich)
Bertha von Suttner – Die Waffen nieder!

Februar: Sophie Scholl (1921–1943, Deutschland)
Sophie Scholl – So ein herrlicher sonniger Tag

März: Petra Kelly (1947–1992, Deutschland)
Petra Kelly – Die grüne Rebellin des Friedens

Zweites Quartal: Frieden ist unteilbar

April: Wangari Maathai (1940–2011, Kenia)
Wangari Maathai – Bäume pflanzen für den Frieden

Mai: Leymah Gbowee (Liberia)
Leymah Gbowee – Frieden beginnt auf dem Marktplatz

Juni: Rigoberta Menchú (Guatemala)
Rigoberta Menchú Tum – Stimme der Geächteten und Hüterin der Erde

Drittes Quartal: Standhaftigkeit im Alltag leben

Juli: Rosa Parks (1913–2005, USA)
August: Betty Williams (1943–2020, Nordirland)
September: Bärbel Bohley (1945–2010, DDR)

Viertes Quartal: Radikale Hoffnung praktizieren

Oktober: Dorothy Day (1897–1980, USA)
November: Dorothee Sölle (1929–2003, Deutschland)
Dezember: Malala Yousafzai (Pakistan)

Spendenaufruf FriedensDekade 2026

Teil der ökumenischen FriedensDekade 2026

Diese Biographien sind Teil unseres digitalen Fundaments zum Jahresmotto 2026. Sie zeigen: Couragiert widerständig waren und sind vor allem auch Frauen.

Halten Sie sich fest an diesen Geschichten, an Ihrer Gemeinschaft, an Ihrem Glauben. Werden Sie selbst zur Friedensstifterin, zum Friedensstifter in einer Zeit, die nach Waffen ruft.

Mehr zur FriedensDekade 2026 finden Sie unter friedensdekade.de oder schreiben Sie uns: kontakt@friedensdekade.de

FriedensDekade Online Workshop Materialien

Online-Workshop 01. Juli 2026: Vorstellung der neuen Materialien zur FriedensDekade 2026

Die Vorbereitungen für die Ökumenische FriedensDekade 2026 laufen auf Hochtouren: Das Motto steht, das neue Motiv ist veröffentlicht, der Ort des zentralen Gottesdienstes festgelegt und das offizielle Lied eingespielt. Unter dem Jahresthema „couragiert widerständig“ freuen wir uns auf die FriedensDekade vom 8. bis 18. November 2026.

Ab sofort sind die Materialien für 2026 in unserem Shop erhältlich. Die Gesamtpakete für Abonnentinnen und Abonnenten werden noch vor der Sommerpause versendet. Alle weiteren Bestellungen liefern wir ab Mitte Juli aus.

Damit Sie die neuen Materialien kennenlernen und erste Ideen für die Planung vor Ort entwickeln können, laden wir Sie herzlich zu unserem Online-Workshop ein.

Die Eckdaten im Überblick

Wann: Mittwoch, 1. Juli 2026

Uhrzeit: 17:30 bis 19:00 Uhr

Ort: Online via Zoom
(Den Zugangslink erhalten Sie nach der Anmeldung.)

Teilnahme: kostenfrei

Programm

17:30 Uhr | Ankommen und Technik-Check

Zeit zum Einwählen sowie zum Testen von Kamera und Mikrofon.

17:45 Uhr | Begrüßung und thematischer Impuls

Ein erster Blick auf das Motto „couragiert widerständig“ und die Schwerpunkte der FriedensDekade 2026.

17:50 Uhr | Die Materialmappe 2026

Wir stellen die neuen Materialien vor und geben Einblicke in die Themen, Gottesdienstbausteine, Gebete, Texte und Anregungen für Gemeinden, Gruppen und Initiativen.

18:20 Uhr | Digitale Angebote und Bestellmöglichkeiten

Vorstellung der digitalen Materialsammlung, der Online-Redaktion sowie wichtiger Informationen rund um Bestellung und Versand.

18:35 Uhr | Fragen und Austausch

Raum für Rückfragen, Erfahrungen und den Austausch miteinander.

18:55 Uhr | Ausblick und Abschluss

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf einen gemeinsamen Auftakt in die FriedensDekade 2026.

Jetzt hier kostenfrei zum Workshop anmelden

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