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Schlagwort: Ökumenische FriedensDekade

COURAGIERT WIDERSTÄNDIG

Ökumenische FriedensDekade 2026 legt Motto fest und startet Motivwettbewerb.

Das Motto der 46. Ökumenischen FriedensDekade 2026 steht fest: „couragiert widerständig“. Dieses Thema, das vom Gesprächsforum in Fulda beschlossen wurde, wird die ökumenische FriedensDekade vom 8. bis 18. November 2026 prägen. Gleichzeitig ruft der Verein Ökumenische FriedensDekade e. V. zur Gestaltung eines medienübergreifenden Key-Visuals (Motiv) auf und startet den bundesweiten Plakatwettbewerb.

Die 46. FriedensDekade: Für Zivilcourage und Haltung

Das Motto „couragiert widerständig“ lädt dazu ein, Haltung zu zeigen, dass das eigene Gewissen zu schärfen und zu prüfen und mutig für Menschenrechte, internationales Recht und Frieden einzutreten. Es ermutigt zu einer aktiven, gewaltfreien Gegenwehr gegen Unrecht, Hass und Gewalt. Die FriedensDekade wird vom 8. bis 18. November 2026 mit Gottesdiensten, Friedensgebeten, Konzerten und vielfältigen Veranstaltungen im ganzen Land begangen.

In Zeiten, in denen sich globale Krisen und Konflikte zuspitzen und polarisierende Tendenzen zunehmen, braucht es den Mut, widerständig zu sein“, betont Jan Gildemeister, Vorsitzender der Ökumenischen FriedensDekade e. V. „Die biblische Botschaft in 2. Timotheus 1,7 erinnert uns daran, dass Gott uns nicht den „Geist der Furcht gegeben hat, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“. Aus dieser Besonnenheit heraus wollen wir zum Handeln ermutigen. Wir stehen ein für junge Menschen, die sich weltweit für Frieden, Menschenrechte und gegen Wehrpflicht einsetzen. Ebenso unterstützen wir die Bildungs- und Sozialarbeit, die couragiert gegen Rassismus und für Chancengleichheit widersteht.

Thematisch wird sich die FriedensDekade 2026 mit Beispielen zivilen Ungehorsams, der Schärfung des eigenen Gewissens, gewaltfreien Trainings, der Bedeutung der Kriegsdienstverweigerung (KDV) sowie der Stärkung von Menschenrechten und internationalem Recht auseinandersetzen. Besondere Impulse liefern die Geschichte der hebräischen Hebammen Schifra und Pua (Exodus 1,15-21) und das Motto selbst, das die Verbindung zwischen innerer Überzeugung und äußerer, mutiger Handlung sucht.

Key-Visual gesucht: Motivwettbewerb gestartet

Für das Motto „couragiert widerständig“ sucht der Verein Ökumenische FriedensDekade e. V. ein prägnantes Key-Visual. Grafiker*innen, Gestalter*innen, Agenturen sowie Privatpersonen und Schüler*innen sind eingeladen, ihre Entwürfe für die grafische Gestaltung des Jahresmottos einzureichen.

Der Wettbewerb ist wie in den Vorjahren mit insgesamt 1.750 € für die besten drei ausgewählten Motive dotiert. Das Gewinnermotiv wird als zentrales Leitbild auf allen Materialien und digitalen Plattformen der FriedensDekade eingesetzt.

  • Einsendeschluss: 26. Januar 2026
  • Jury-Entscheidung: Im Februar 2026

Interessierte finden die Rahmenvorgaben für die Gestaltung sowie Hintergrundtexte zum Jahresmotto „couragiert widerständig“ hier.

 

Ökumenische FriedensDekade 2025 endet mit starkem Zeichen für Frieden

PRESSEMITTEILUNG

„Komm den Frieden wecken“ Ein Weckruf, der weiterklingt

Die Ökumenische FriedensDekade 2025 ist mit dem Buß- und Bettag zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ haben vom 9. bis 19. November Zehntausende Menschen in Gemeinden, Schulen, Initiativen und kirchlichen Einrichtungen ein kraftvolles Zeichen gesetzt: Frieden ist möglich, Frieden ist nötig – und Frieden beginnt bei uns.

Trotz gesellschaftlicher Spannungen und lauter Debatten über Wehrpflicht, Sicherheitspolitik oder geopolitische Konflikte zeigte sich in diesen Tagen deutlich die tiefe Sehnsucht nach einem solidarischen, gewaltfreien Miteinander. Menschen kamen ins Gespräch, suchten Annäherung, entwickelten gemeinsame Ideen und trugen Verantwortung füreinander.

„Komm den Frieden wecken‘ war mehr als ein Motto – es war ein Weckruf“, sagt Jan Gildemeister, Vorsitzender der Ökumenischen FriedensDekade. „Und dieser Weckruf hallt weit über die zehn Tage hinaus.“

Ein kraftvoller Auftakt und bewegende Höhepunkte

Mit über 200 Eröffnungsgottesdiensten am 9. November wurde sichtbar, wie breit der Wunsch ist, sich für Frieden einzusetzen. Ein besonderer Höhepunkt war der zentrale Gottesdienst am 12. November in der Jakobikirche Chemnitz, gestaltet von der ACK und der Stadtökumene. In der Kulturhauptstadt Europas 2025 entstand ein eindrucksvolles Zeichen für Versöhnung, Zukunftsvertrauen und gesellschaftliche Zusammenarbeit.

Während der gesamten Dekade formten sich überall im Land vielfältige Räume des Friedens: tägliche Friedensgebete, Lichterwege, Andachten, Diskussionsrunden, Workshops, Schulaktionen und musikalische Formate. In vielen Orten erinnerten Gedenk- und Kunstaktionen an die Schrecken vergangener Kriege und an die Bedeutung gewaltfreier Zukunftsperspektiven. Gleichzeitig beteiligten sich Chöre, Jugendgruppen und Gemeinden mit kreativen Friedensimpulsen – und das Friedenslied „Komm, Frieden, lass dich wecken“ von Eugen Eckert klang wie ein verbindender Ton über viele dieser Begegnungen.

Diese Vielfalt machte deutlich, dass Menschen sich nach Miteinander, Vergebung, gemeinsamer Gestaltungskraft und friedlichen Perspektiven sehnen – und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Die digitale Ausstellung justice.peace.imagination begleitete die FriedensDekade mit täglich neuen Werken aus einem bundesweiten Sketchbook-Projekt. Über 300 Teilnehmende setzten sich darin kreativ mit der Frage auseinander, wo ihnen Frieden und Gerechtigkeit begegnen und wo sie fehlen. Die Ausstellung geht ab März 2026 auf Tour durch Ostdeutschland.

Das Plakatmotiv von Sebastian Schmidt – eine weiße Taube, die aus einem roten Megafon fliegt – zeigte eindrücklich: Frieden braucht eine Stimme. Ergänzt wurde es durch das historische Zeichen „Schwerter zu Pflugscharen“, das seit seinen Anfängen in der DDR-Friedensbewegung als Symbol für gewaltfreien Wandel, Gerechtigkeit und Versöhnung steht. Beide Motive prägten die diesjährige FriedensDekade sichtbar und stärkten die Kontinuität des friedensethischen Engagements.

Zeitgeist trifft Weckruf

Inmitten politischer Unsicherheiten und zunehmend polarisierter Debatten wurde die FriedensDekade zu einem Gegenbild: ein Raum für Dialog statt Fronten, für Zuversicht statt Resignation.

Der Landesbischof Friedrich Kramer, Friedensbeauftragter des Rates der EKD und Landesbischof der EKM, beschreibt dieses Anliegen so: „‚Komm den Frieden wecken‘ – das Motto der diesjährigen FriedensDekade ist ein Weckruf im wahrsten Sinne des Wortes: Er will uns in Bewegung setzen, damit wir bei uns und anderen die Bereitschaft wecken, am gerechten Frieden mitzuarbeiten.“

Genau diese Bewegung war während der Zehn Tage deutlich spürbar, in großen Aktionen ebenso wie in leisen Momenten. Es sind diese Augenblicke der Verbundenheit, in denen spürbar wird, wie sich starre Herzen öffnen und ein stilles Lächeln den Weg zurück ins Leben findet.

Kurz nach Abschluss der FriedensDekade tritt das Gesprächsforum Ende November in Fulda zusammen, um das Jahresmotto für 2026 festzulegen. Gleichzeitig beginnt ein strategischer Blick auf die kommenden fünf Jahre – bis zum 50-jährigen Jubiläum der Ökumenischen FriedensDekade im Jahr 2030, das bereits jetzt in Vorbereitung genommen wird.

 

Pressekontakt:
Jan Gildemeister
Vorsitz Ökumenische FriedensDekade e.V./ AGDF
E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de
Tel.: 0228 / 24 999 -13

Blauer Hintergrund, darauf eine weisse Taube, sowie der Titel der Pressemitteilung zur Dekade.

Ökumenische FriedensDekade 2025 beginnt am 9. November

PRESSEMITTEILUNG

Ökumenische FriedensDekade 2025 beginnt am 9. November

„Komm den Frieden wecken“ – Friedensbewegung steht auf breiter gesellschaftlicher Basis

Bonn, 4. November 2025.  Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ beginnt am 9. November die diesjährige Ökumenische FriedensDekade. Bis zum 19. November stellen sich Menschen in Kirchen, Schulen, Vereinen, Kommunen und Initiativen den Fragen von Frieden und Gerechtigkeit. In ihrem 45. Jahr ist die Ökumenische FriedensDekade zu einem starken Zeichen für den Frieden über konfessionelle, gesellschaftliche und politische Grenzen hinweg geworden. Bereits vor der Wiedervereinigung verband sie Menschen in Ost und West, die gemeinsam an eine friedliche Zukunft glaubten.

„Die FriedensDekade ruht auf einer breiten gesellschaftlichen Basis“, sagt Jan Gildemeister, Vorsitzender des Ökumenischen FriedensDekade e. V. und Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden. „Durch eine Vielfalt an verschiedenen Aktionen werden im ländlichen Bereich, in Dörfern und Städten in diesen 10 Tagen zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. Jede einzelne Aktion entzündet einen Funken Hoffnung und zusammen bilden sie ein deutliches Zeichen für die Möglichkeit und Notwendigkeit, Frieden zu gestalten.“

Der zentrale bundesweite Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade wird am 12. November 2025 in Chemnitz, der Kulturhauptstadt Europas 2025, gefeiert. Chemnitz steht für Transformation, Aufbruch und Geschichte. An diesem Ort soll mit Musik, Gebet und künstlerischen Beiträgen ein Signal der Versöhnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts gesetzt werden.

„Frieden wecken heißt, Vertrauen wachsen zu lassen über Grenzen, Generationen und Religionen hinweg“, sagt Pastor Jens Haverland, Referent der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland und Geschäftsführer des Gesprächsforums der Ökumenischen FriedensDekade. „Gerade in Zeiten wachsender Polarisierung sind Begegnung und gemeinsames Handeln Zeichen der Hoffnung, die unserer Gesellschaft guttun.“

 

Pressekontakt:
Jan Gildemeister
Vorsitz Ökumenische FriedensDekade e.V./ AGDF
E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de
Tel.: 0228 / 24 999 -13

Eine Taube fliegt aus einem Handy, dazu der Text: Tägliche Friedensimpulse auf dein Handy!

Peace and Pray – Die App zur FriedensDekade 2025

Tägliche Friedensimpulse während der FriedensDekade direkt aufs Smartphone.

Zur Ökumenischen FriedensDekade 2025 gibt es in diesem Jahr wieder digitale Begleitung: Die App „Peace and Pray“ bietet täglich einen hörbaren Impuls zum Thema Frieden. Neben kurzen Andachten und Gebeten ist auch das aktuelle Friedenslied „Komm, Frieden, lass dich wecken“ von Eugen Eckert sowie weitere Friedenslieder in der App enthalten.

Die Impulse wurden von der Schreibwerkstatt der FriedensDekade entwickelt und laden dazu ein, die Tage der FriedensDekade bewusst zu gestalten. Ob im Gesprächskreis, im Büro, auf dem Weg zur Arbeit oder einfach zwischendurch: Mit der App sind Andacht, Inspiration und Friedensgedanken immer nur einen Fingertipp entfernt.

Die Peace and Pray-App ist jetzt kostenlos im App Store, im Google Play Store sowie unter www.peaceandpray.de verfügbar sein.
Bis dahin erscheinen bereits einzelne Friedensimpulse, die Lust machen, regelmäßig hineinzuhören und sich inspirieren zu lassen.

Die App ist ein gemeinsames Projekt der
Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck sowie der Evangelischen Kirche der Pfalz.

Eine Taube, die aus einem Megafon fliegt, begleitet von Konfetti und Glitzer. Dazu der Text: FriedensDekade 2025. So machen Sie mit.

Mitmachen bei der FriedensDekade 2025: Frieden lebendig werden lassen

Vom Friedenslauf bis zum Gebet: So wird das Motto „Komm den Frieden wecken“ überall im Land erfahrbar.

Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ lädt die FriedensDekade 2025 vom 9. bis 19. November Menschen in ganz Deutschland dazu ein, aktiv zu werden und Friedenszeichen zu setzen. Ob im Gottesdienst, in der Schule, in Vereinen oder auf öffentlichen Plätzen, überall entstehen kreative Aktionen, die Frieden sichtbar, hörbar und erlebbar machen. Machen Sie mit! Planen Sie Ihre eigene Aktion, teilen Sie Ihre Idee und werden Sie Teil eines Netzwerks, das Hoffnung, Dialog und Gemeinschaft stärkt.

Friedensaktionen, die bewegen: Beispiele aus den vergangenen Jahren FriedensDekade

Wie vielfältig Engagement für den Frieden aussehen kann, zeigen Aktionen aus den letzten FriedensDekaden:
In Einbeck organisierten Schülerinnen und Schüler der Goetheschule 2024 einen Friedenslauf zugunsten von Brot für die Welt – begleitet von Quiz, Kuchenverkauf und einem starken Gemeinschaftsgefühl. In Hannover gestalteten Jugendliche 2023 gemeinsam mit einem Chor einen Jugendgottesdienst, der Jung und Alt gleichermaßen berührte. In Halle lud ein Chor- und Diskussionsabend zu Musik, Andacht und Austausch über gewaltfreie Kommunikation ein.
Und 2024 brachte die App „Peace&Pray“ Friedensimpulse, Lieder und Gebete direkt aufs Smartphone – für Gruppen, Gemeinden und Einzelpersonen. Diese Beispiele zeigen: Jede Aktion zählt und jede Idee kann wachsen, wenn sie geteilt wird.

Komm den Frieden wecken: So machen Sie mit

Mitmachen bei der FriedensDekade ist ganz einfach. Gemeinden, Schulen, Vereine, Initiativen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, ihre eigenen Beiträge zum Motto „Komm den Frieden wecken“ zu gestalten.
Nutzen Sie die vielfältigen Materialien, die Sie über den Online-Shop oder als kostenlosen Download erhalten. Von Plakaten und Postkarten bis hin zu Themenheften und Arbeitsmaterialien – alles, was Sie für Ihre Aktion benötigen, steht bereit.

Tipp: Bestellen Sie Ihr Materialpaket rechtzeitig, damit es pünktlich vor Beginn der FriedensDekade 2025 bei Ihnen eintrifft.

Planen Sie anschließend Ihre eigenen Veranstaltungen: Friedensgottesdienste, Lesungen, Friedensläufe, Diskussionsrunden oder kreative Aktionen im öffentlichen Raum. Lassen Sie sich von unseren Mitmachtipps inspirieren und gestalten Sie Ihre FriedensDekade individuell.

Teilen Sie Ihre Aktion zur FriedensDekade 2025

Damit der Friede weitergetragen wird, laden wir Sie ein, Ihre Aktion mit uns zu teilen. Berichten Sie von Ihren Erfahrungen, senden Sie Fotos oder Beschreibungen Ihrer Veranstaltungen und tragen Sie Ihre Aktionen per E-Mail an kontakt@friedensdekade.de ein. So entsteht ein bundesweites Netzwerk, das zeigt, wie vielfältig und lebendig Frieden gestaltet werden kann.

Gemeinsam den Frieden wecken

Jede Friedensgeste, jedes Gebet, jede Aktion stärkt das gemeinsame Ziel: Frieden im Alltag sichtbar zu machen. Die FriedensDekade lebt von diesem Engagement und von Menschen, die Verantwortung übernehmen und Hoffnung weitergeben. Alle Informationen, Materialien und Termine finden Sie auf der Übersichtsseite zur FriedensDekade 2025. Bestellen Sie jetzt Ihre Materialien, im Online-Shop oder laden Sie unsere kostenfreien Downloads runter. Folgen Sie uns auf Instagram für Impulse und Inspiration und tragen Sie sich in unseren Newsletter ein.

Lassen Sie uns gemeinsam den Frieden wecken: in unseren Gemeinden, Schulen und Herzen.

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