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Schlagwort: Friedensbewegung.

Bertha von Suttner – Die Waffen nieder!

Biografie einer Rebellin: Von der Gouvernante zur Friedensnobelpreisträgerin

Zum Jahresmotto 2026 der ökumenischen FriedensDekade „couragiert widerständig“

Wer war Bertha von Suttner? Bertha von Suttner (1843–1914) war eine tschechisch-österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin. Mit ihrem Roman „Die Waffen nieder!“ (1889) wurde sie zur Leitfigur der organisierten Friedensbewegung in Europa. 1905 erhielt sie als erste Frau den Friedensnobelpreis. Ihr Wirken ist ein zentrales Vorbild für das Motto „couragiert widerständig“ der FriedensDekade 2026.

„Die Waffen nieder!“ dieser Ruf hallte 1889 durch Europa, als Bertha von Suttner ihren gleichnamigen Roman veröffentlichte. Eine 46-jährige mittellose Adlige, die gegen alle Konventionen lebte, wurde zur Pionierin der organisierten Friedensbewegung. 1905 erhielt sie als erste Frau den Friedensnobelpreis.

Biografie einer Rebellin: Von der Gouvernante zur Friedensnobelpreisträgerin

Geboren 1843 als Gräfin Kinsky in Prag, wuchs Bertha in einer Welt auf, in der Kriege als normal galten und Frauen als unpolitisch. Als ihre Familie verarmte, arbeitete sie als Gouvernante, eine Demütigung für eine Adlige. 1876 heiratete sie heimlich Arthur von Suttner gegen den Willen seiner Familie. Das Paar floh nach Georgien, lebte neun Jahre im Exil.

Diese Erfahrungen prägten sie: Sie kannte die Brüchigkeit gesellschaftlicher Ordnungen und die Notwendigkeit, selbst zu denken. Anders als ihre Zeitgenossen nahm sie nichts als gottgegeben hin auch nicht den Krieg.

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Warum war der Roman „Die Waffen nieder!“ so revolutionär?

„Die Waffen nieder!“ erzählt die Geschichte der Martha von Tilling, die vier Kriege durchlebt. Der Roman zeigt Krieg nicht als heroisches Abenteuer, sondern als sinnloses Gemetzel: verstümmelte Körper, weinende Witwen, zerrissene Familien.

Was heute selbverständlich klingt, war revolutionär. Eine Frau, die öffentlich gegen Krieg schrieb, brach ein Tabu. Von Suttner wurde als „hysterisch“ und „unpatriotisch“ verunglimpft. Kaiser Wilhelm II. nannte sie die „Friedensfurie“.

Sie ließ sich nicht beirren. Das Buch wurde in 16 Sprachen übersetzt und zum Schatz der Friedensbewegung.

Die Gründung der Friedensgesellschaften: Bertha von Suttners Erbe

Von Suttner begnügte sich nicht mit Schreiben. 1891 gründete sie die Österreichische Friedensgesellschaft, 1892 die Deutsche Friedensgesellschaft mit. Sie reiste durch Europa, hielt Vorträge, vernetzte Friedensgruppen, gab die Zeitschrift „Die Waffen nieder!“ heraus.

Ihre Strategie war modern: Öffentlichkeit, Vernetzung, Mobilisierung der Zivilgesellschaft. Sie argumentierte nicht nur moralisch, sondern rational: Krieg sei ökonomisch unsinnig, politisch kontraproduktiv, zivilisatorisch rückständig.

Was bedeutet „couragiert widerständig“ am Beispiel von Bertha von Suttner?

Couragiert widerständig im 19. Jahrhundert: Suttners Widerstand war nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich. In einer Zeit, in der das Militär als „Schule der Nation“ galt, bezeichnete sie Krieg als „zivilisatorischen Rückschritt“. Diese Standhaftigkeit gegenüber dem Spott der Mächtigen (wie Kaiser Wilhelm II.) definiert den Kern unseres Jahresmottos.

Obwohl von Suttner keine explizit christliche Friedenstheologin war, lässt sich ihre Arbeit in biblischer Tradition verstehen. Wie die Propheten stellte sie sich gegen den Mainstream. Wie Jesaja und Micha verkündete sie eine Vision der Abrüstung. Ihre Widerständigkeit war couragiert, weil sie als Frau in einer patriarchalen Gesellschaft agierte, weil sie Spott ertrug, weil sie sich nicht entmutigen ließ.

1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, starb Bertha von Suttner. Sie erlebte nicht mehr, wie ihre schlimmsten Befürchtungen wahr wurden. War ihre Arbeit vergeblich? Nein. Sie hatte eine Bewegung geschaffen, die Völkerbund, Vereinte Nationen und modernes Völkerrecht möglich machte. Sie hatte Samen gesät, die später aufgingen.

Ihr Vermächtnis für 2026

Bertha von Suttner zeigt uns, was „couragiert widerständig“ bedeutet:

Gegen den Strom schwimmen: wenn alle Krieg für unvermeidbar halten, ist die Friedensstifterin Außenseiterin.

Organisieren und vernetzen: Friedensarbeit braucht Strukturen. Einzelne ändern wenig, Bewegungen können Geschichte schreiben.

Nicht aufgeben: 25 Jahre arbeitete sie für den Frieden. Der Erste Weltkrieg kam trotzdem. Aber ohne Menschen wie sie wäre die Welt ärmer.

Mut zur Unpopularität: wer heute für Abrüstung eintritt, wird oft belächelt. Von Suttner würde sagen: Macht weiter.

„Die Waffen nieder!“ war nicht nur ein Romantitel. Es war ihr Vermächtnis. Ein Aufruf, der bis heute gilt. Eine Vision, die wartet – auf Menschen, die sie leben.

Couragiert widerständig wie Bertha von Suttner. Für eine Welt, in der die Waffen endlich schweigen.

Friedensbotschafterinnen heute: Suttner war die erste große Stimme der Bewegung. Wie Menschen heute zu Botschaftern werden, zeigen die Porträts von Heidrun Kisters und Marcus Vetter (S. 6-7). Vertiefen Sie diese Inspirationen mit dem Materialheft 2025, jetzt zum Sonderpreis im Shop!

Zum Weiterlesen:

  • Brigitte Hamann: „Bertha von Suttner. Ein Leben für den Frieden“ (1986)
  • Bertha von Suttner: „Die Waffen nieder!“ (1889)
  • Bertha von Suttner Friedensbibliothek, Wien

Das Fundament für 2026: Warum wir heute „couragiert widerständig“ sein müssen

Ein Impuls von Lars Blume, zur Ausrichtung unseres Onlinematerials für die FriedensDekade.

Das Motto der kommenden FriedensDekade, „couragiert widerständig“, ist kein leeres Schlagwort. Es ist eine Antwort auf eine Zeit, in der die Sprache der Aufrüstung lauter wird und die Hoffnung auf diplomatische Lösungen oft im Lärm der Konflikte untergeht. Wir haben uns entschieden, dieses Jahr ein digitales Fundament zu bauen, das zeigt: Widerstand für den Frieden ist möglich, er hat Tradition und er ist tief in der menschlichen Seele verwurzelt.

Ihre Stimme zählt: Gestalten Sie mit!

Dieser Artikel ist ein erster Impuls – kein fertiges Konzept. Bis Ende Januar läuft unsere Umfrage, in der Sie den inhaltlichen Rahmen unserer digitalen Arbeit 2026 aktiv mitbestimmen können. Welche Themen und Formate wünschen Sie sich? Welche Schwerpunkte sind Ihnen wichtig?

Ihre Erfahrungen, Ihre Ideen, Ihre Schwerpunkte sind gefragt. Nur gemeinsam können wir Material schaffen, das wirklich trägt, in Gemeinden, in der Bildungsarbeit, in sozialen Medien.

Drei zentrale Säulen für 2026

Unsere Onlineredaktion wird das Motto im kommenden Jahr durch drei zentrale Säulen beleuchten, deren Ausgestaltung Sie noch bis Ende Januar mitbestimmen können:

1. Friedenszeugen: Wenn Courage den Lauf der Dinge ändert

Oft wird behauptet, man könne gegen die „große Politik“ nichts ausrichten. Unsere Serie zu historischen Beispielen beweist das Gegenteil. Wir blicken auf Momente, in denen Menschen durch ihren Mut Kriege verhinderten, verkürzten oder den Weg zum Frieden ebneten.

Der Protest in der Rosenstraße 1943, wo Berliner Frauen die Freilassung ihrer jüdischen Männer erzwangen. Der weltweite Widerstand gegen den Vietnamkrieg, der eine Supermacht zum Umdenken zwang. Die Friedliche Revolution in Deutschland, die ohne einen Schuss Mauern zum Einsturz brachte. Das Symbol „Schwerter zu Pflugscharen“, das Ost und West verband, lange bevor die Mauer fiel.

Diese Geschichten sollen uns daran erinnern: Wir sind nicht ohnmächtig. Gewaltfreier Widerstand hat Geschichte geschrieben und kann es wieder tun.

Welche Beispiele fehlen aus Ihrer Sicht? Welche Momente sollten wir unbedingt erzählen? Schreiben Sie uns gerne unter kontakt@friedensdekade.de

2. Worte, die bleiben: Klassiker der Friedensbewegung

„Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.“ Solche Sätze sind mehr als Slogans, sie sind das konzentrierte Gewissen einer Gesellschaft. In einer minimalistischen Serie speziell für soziale Medien beleuchten wir die großen Friedensaufrufe und Sprüche, die heute Klassiker sind.

Wir fragen: Was bedeutet dieser Satz heute? Wie wurde er zum Symbol einer couragiert widerständigen Haltung? Diese reduzierten Grafiken und prägnanten Texte sollen dazu einladen, die schlichte, aber radikale Wahrheit hinter diesen Worten neu zu entdecken und sie in die digitale Welt von heute zu tragen, teilbar, merkfähig, wirksam.

Welche Friedensworte haben Sie geprägt? Welche Sätze sollten nicht vergessen werden? Teilen Sie Ihre Vorschläge per E-Mail mit uns: kontakt@friedensdekade.de

3. Biographien: Menschen, die vorangingen

In unserer dritten Säule rücken wir Menschen in den Fokus, die durch ihr Leben Zeugnis für den Frieden ablegten. Von Bertha von Suttner, der ersten Friedensnobelpreisträgerin, über Martin Luther King bis hin zu weniger bekannten Friedensstifterinnen und -stiftern: Wir erzählen von Menschen, die couragiert widerständig waren, oft gegen alle Widerstände, oft unter persönlichen Opfern.

Diese Biographien sollen inspirieren und ermutigen: Wenn sie es konnten, können wir es auch. Friedensarbeit hat Gesichter, Namen, Geschichten; sie ist menschlich, nahbar, möglich.

Wessen Lebensgeschichte sollte erzählt werden? Welche Friedenspioniere fehlen in der öffentlichen Wahrnehmung? Senden Sie uns Ihre Vorschläge: kontakt@friedensdekade.de

 

Jetzt mitmachen – bis Ende Januar!

Dieser Artikel ist der erste Schritt auf dem Weg zum Jahresmotto 2026. Die konkrete Ausrichtung unserer digitalen Arbeit liegt noch nicht fest – sie entsteht im Dialog mit Ihnen. Bis Ende Januar haben Sie die Möglichkeit, durch unsere Umfrage aktiv mitzugestalten:

  • Welche thematischen Schwerpunkte sind Ihnen wichtig?
  • Sollten wir 2026 eine Serie zu spirituellen Wurzeln des Widerstands entwickeln?
  • Wie können wir das Material so gestalten, dass es in Ihrer Arbeit wirklich hilfreich ist?

Ihre Expertise, Ihre Erfahrungen aus der Friedensarbeit, Ihre theologischen Perspektiven, all das möchten wir einfließen lassen. Nur so entsteht Material, das wirklich trägt und inspiriert.

Zur Umfrage: Link

Konkrete Vorschläge für historische Momente, Friedenszitate oder Biographien? Wenn Sie bestimmte historische Situationen, Friedenssprüche oder Namen von Friedenspionieren vorschlagen möchten, wenden Sie sich gerne direkt per E-Mail an: kontakt@friedensdekade.de

Unser Ziel für 2026

Wir wollen Material schaffen, das nicht nur informiert, sondern ermutigt. Material, das in Gemeinden geteilt wird, das in der Bildungsarbeit Impulse gibt, das in sozialen Medien Hoffnung verbreitet. Material, das zeigt: Eine Gesellschaft, die couragiert widerständig für den Frieden eintritt, ist die stärkste Kraft der Welt.

Lassen Sie uns gemeinsam dieses digitale Fundament bauen: mit Ihren Ideen, Ihrer Erfahrung, Ihrem Mut.

Couragiert widerständig. Gemeinsam gestalten wir 2026!

Machen Sie den Frieden sichtbar! Werden Sie Teil des „Netz des Friedens“ und knüpfen Sie am Mosaik

Motto 2025: Komm den Frieden wecken

Die FriedensDekade 2025 ist vorbei: Das Engagement lebt weiter!

Zehn Tage lang, unter dem verbindenden Motto „Komm den Frieden wecken“, haben Sie im November 2025 in Ihren Gemeinden, Schulen und Gruppen ein starkes Zeichen gesetzt. Wir danken Ihnen von Herzen für jede Kerze, jedes Gebet und jede Aktion, die Sie in dieser Zeit ins Leben gerufen haben.

Die FriedensDekade ist mehr als eine zehntägige Kampagne – sie ist Ausdruck eines tief verwurzelten Wunsches nach Gerechtigkeit und Frieden. Die wahre Stärke dieser Bewegung liegt in der Vielfalt und der Vielzahl der lokalen Initiativen.

Einige Lichtblicke aus 2025, wie haben Sie den Frieden geweckt?

Auch im Jahr 2025 gab es beeindruckende Aktivitäten, die Mut machen und inspirieren:

  • Begegnungen vor Ort: Viele Gemeinden organisierten interreligiöse Friedensgebete, die Menschen verschiedener Glaubensrichtungen zusammenbrachten.

  • Politisches Engagement: Es gab zahlreiche Lesungen und Diskussionsabende, die sich kritisch mit aktuellen Konflikten auseinandersetzten.

  • Bildung und Jugend: Schulen nutzten die Dekade, um Projekttage zur Gewaltprävention oder zum Thema Zivilcourage anzubieten und so die nächste Generation zu sensibilisieren.

Diese vielen, oft im Stillen geleisteten Beiträge dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Sie verdienen mehr Sichtbarkeit, um andere zu inspirieren!

Ihre Dokumentation ist gefragt: Knüpfen Sie mit uns das „Netz des Friedens“!

Wir haben in diesem Jahr das „Netz des Friedens“ vorsichtig erprobt. Es ist unsere Vision einer zentralen Plattform, die die gesammelte Friedensarbeit in Deutschland abbildet. Leider stellen wir fest, dass viele Gemeinden ihre wichtigen Aktionen noch nicht einsenden oder eintragen.

Deshalb rufen wir Sie jetzt dringend auf: Helfen Sie uns, aus Ihren lokalen Aktionen das beeindruckende „Mosaik des Friedens“ zu erschaffen!

Ihr Beitrag macht den Unterschied und zeigt der Öffentlichkeit, wie stark und vielfältig das Friedensengagement in unserem Land ist.

Was Sie uns einsenden können Wichtige Hinweise
Fotos (von Kerzen, Friedensbannern, Aktionen) Bitte senden Sie nur Bilder, für die Sie die Veröffentlichungsrechte haben (Datenschutz beachten).
Videos (kurze Statements, Eindrücke der Veranstaltung) Kurze Clips (max. 60 Sekunden) sind besonders gut geeignet.
Geschichten & Texte (Predigtauszüge, Erfahrungsberichte, Pressemitteilungen) Wir nutzen diese für unsere Features und als Inspiration für das kommende Jahr.

Jetzt aktiv werden: Senden Sie uns Ihre Dokumentation zur FriedensDekade 2025 mit dem Betreff „Mosaik 2025“ an

Für 2026: Wir suchen Botschafter des Friedens 

Um das „Netz des Friedens“ im kommenden Jahr noch dichter knüpfen zu können, möchten wir die lokale Präsenz und die Vernetzung vor Ort gezielt stärken.

Dafür suchen wir Sie, als Botschafter für Frieden!

Wir suchen engagierte Menschen in den Regionen, die das Friedensanliegen das ganze Jahr über in ihrer Region verankern und die FriedensDekade 2026 aktiv begleiten.

Ihre konkreten Aufgaben als Botschafter (persönlich, vor Ort):

  • Veranstaltungen: Kontakte zu Kirchengemeinden und regionalen Initiativen aufbauen und pflegen.

  • Thematische Schirmherrschaft: Thematisch passende Veranstaltungen in der Region identifizieren und darauf hinwirken, dass diese Termine gezielt unter dem Schirm der FriedensDekade laufen.

  • Fokussierte Themen: Gezielte Bewerbung und Durchführung von wichtigen Informationsveranstaltungen, z.B. zur Kriegsdienstverweigerung, insbesondere in der Zeit der FriedensDekade.

Interessiert? Dann nutzen Sie die Gelegenheit!

Bewerbungen bitte an: kontakt@friedensdekade.de Wir freuen uns darauf, das Engagement für den Frieden gemeinsam mit Ihnen weiterzutragen.

Unterstützen Sie die Friedensbewegung: Spenden und Materialbestellung

Die FriedensDekade lebt von Ihrem Engagement, aber auch von einer soliden Basis, die es uns ermöglicht, jedes Jahr neue Materialien zu entwickeln und das „Netz des Friedens“ weiter auszubauen.

Mit jedem Kauf von Materialen, aus unserem Webshop, sei es die Jahreslosung, Plakate oder Aktionshilfen, unterstützen Sie nicht nur Ihre lokale Arbeit, sondern leisten einen direkten Beitrag zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der gesamten FriedensDekade.

Darüber hinaus sind wir auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen:

Ihre Spende ist aktive Friedensarbeit! Jede Spende ermöglicht es uns, überkonfessionell und unabhängig zu bleiben, unsere Netzwerkarbeit zu stärken und auch im nächsten Jahr die Botschaft des Friedens in die Öffentlichkeit zu tragen.

Spendenkonto: Ökumenische FriedensDekade
IBAN: DE21 3506 0190 1014 4230 08
Verwendungszweck: Frieden

Oder direkt online: Spenden

Vielen Dank für Ihre Solidarität und Ihre tatkräftige Unterstützung!

Die FriedensDekade 2025 hat uns gezeigt: Der Frieden ist weckbar! Nun ist es an uns, dieses Erwachen sichtbar zu machen. Senden Sie uns Ihre Beiträge und gestalten Sie aktiv das Netz des Friedens mit.

Kommen Sie den Frieden wecken – und sorgen Sie dafür, dass Ihr Beitrag nicht ungehört bleibt!

Ökumenische FriedensDekade 2025 beginnt am 9. November

PRESSEMITTEILUNG

Ökumenische FriedensDekade 2025 beginnt am 9. November

„Komm den Frieden wecken“ – Friedensbewegung steht auf breiter gesellschaftlicher Basis

Bonn, 4. November 2025.  Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ beginnt am 9. November die diesjährige Ökumenische FriedensDekade. Bis zum 19. November stellen sich Menschen in Kirchen, Schulen, Vereinen, Kommunen und Initiativen den Fragen von Frieden und Gerechtigkeit. In ihrem 45. Jahr ist die Ökumenische FriedensDekade zu einem starken Zeichen für den Frieden über konfessionelle, gesellschaftliche und politische Grenzen hinweg geworden. Bereits vor der Wiedervereinigung verband sie Menschen in Ost und West, die gemeinsam an eine friedliche Zukunft glaubten.

„Die FriedensDekade ruht auf einer breiten gesellschaftlichen Basis“, sagt Jan Gildemeister, Vorsitzender des Ökumenischen FriedensDekade e. V. und Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden. „Durch eine Vielfalt an verschiedenen Aktionen werden im ländlichen Bereich, in Dörfern und Städten in diesen 10 Tagen zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. Jede einzelne Aktion entzündet einen Funken Hoffnung und zusammen bilden sie ein deutliches Zeichen für die Möglichkeit und Notwendigkeit, Frieden zu gestalten.“

Der zentrale bundesweite Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade wird am 12. November 2025 in Chemnitz, der Kulturhauptstadt Europas 2025, gefeiert. Chemnitz steht für Transformation, Aufbruch und Geschichte. An diesem Ort soll mit Musik, Gebet und künstlerischen Beiträgen ein Signal der Versöhnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts gesetzt werden.

„Frieden wecken heißt, Vertrauen wachsen zu lassen über Grenzen, Generationen und Religionen hinweg“, sagt Pastor Jens Haverland, Referent der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland und Geschäftsführer des Gesprächsforums der Ökumenischen FriedensDekade. „Gerade in Zeiten wachsender Polarisierung sind Begegnung und gemeinsames Handeln Zeichen der Hoffnung, die unserer Gesellschaft guttun.“

 

Pressekontakt:
Jan Gildemeister
Vorsitz Ökumenische FriedensDekade e.V./ AGDF
E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de
Tel.: 0228 / 24 999 -13

„Nicht mit mir!“ FriedensDekade unterstützt den bundesweiten Abrüstungsappell

Gemeinsam den Frieden wecken: Jetzt ein Zeichen gegen Aufrüstung setzen.

Im Geist des Mottos der FriedensDekade 2025 „Komm den Frieden wecken!“ ruft das Netzwerk Ohne Rüstung Leben gemeinsam mit pax christi Deutschland und weiteren Friedensorganisationen zum Mitmachen auf:
Mit dem Abrüstungsappell „Immer mehr Milliarden fürs Militär. Nicht mit mir!“ setzen sie ein deutliches Zeichen für eine Politik, die sich mit zivilen Mitteln für Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit stark macht.

Warum jetzt handeln wichtig ist

Während weltweit militärische Ausgaben steigen, wird die Stimme für Abrüstung und zivile Konfliktbearbeitung leiser. Der Appell erinnert uns daran, dass echter Frieden nicht durch Waffen entsteht, sondern durch Dialog, Vertrauen und gemeinsames Handeln.
Die FriedensDekade 2025 lädt dazu ein, Frieden im Alltag lebendig werden zu lassen: dieser Aufruf zur Abrüstung ist ein praktisches Beispiel dafür, wie das Motto „Komm den Frieden wecken“ konkret umgesetzt werden kann.

So können Sie mitmachen

Bis September 2026 werden bundesweit Unterschriften für den Abrüstungsappell gesammelt. Sie können den Appell online oder auf einer Unterschriftenliste unterzeichnen und so ein sichtbares Zeichen für Frieden und Abrüstung setzen. Kostenlose Unterschriftenlisten können ganz einfach für Gemeinden, Gruppen oder Veranstaltungen bestellt werden, ideal, um den Appell in Ihre FriedensDekade 2025-Aktivitäten einzubinden, etwa bei Gottesdiensten, Andachten oder Friedensaktionen.

Jetzt mitmachen und Unterschriftenlisten bestellen:
www.ohne-ruestung-leben.de/mitmachen/milliarden-fuers-militaer-nicht-mit-mir.html

Mehr Informationen zum Appell finden Sie hier:
www.ohne-ruestung-leben.de/nachrichten/article/abruestungsappell-gestartet-unterschriften-milliarden-militaer-nicht-mit-mir-732.html

Frieden braucht viele Stimmen

Die FriedensDekade 2025 steht im Zeichen des 80. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs. Ein Anlass, um die Bedeutung von Abrüstung, zivilem Engagement und gewaltfreier Konfliktlösung neu ins Bewusstsein zu rufen.
Jede Unterschrift, jedes Gespräch und jede Aktion trägt dazu bei, Frieden nicht nur zu fordern, sondern zu leben. Die FriedensDekade 2025 findet vom 9. bis 19. November 2025 statt. Nutzen Sie die Zeit bis dahin, um Zeichen zu setzen. Vor Ort, online oder gemeinsam mit Ihrer Gemeinde. Wer den Frieden wecken will, sagt auch klar: Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Abrüstung und Verständigung.

Frieden sichtbar machen: Gemeinsam aktiv werden zur FriedensDekade 2025

Jede Aktion, jedes Wort und jede kleine Geste trägt dazu bei, Frieden lebendig werden zu lassen. Die FriedensDekade 2025 lebt von Menschen, die sich in Gemeinden, Schulen und im öffentlichen Raum einbringen, Verantwortung übernehmen und Hoffnung weitergeben.

Alle Informationen, Materialien und Termine finden Sie auf der Übersichtsseite zur FriedensDekade 2025.
Bestellen Sie Ihre Materialien rechtzeitig im Online-Shop oder nutzen Sie die kostenlosen Downloads für Ihre Vorbereitung.

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