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Friedenskompass 2026 – Schritt 8 & 19: Dialog & Gemeinschaft

Der virtuelle Begleiter zum Friedenskompass 2026

Herzlich willkommen im digitalen Raum der ökumenischen FriedensDekade. Im gedruckten Friedenskompass 2026 finden Sie Gebete für das Miteinander und die Überwindung von Grenzen. Diese Webseite ergänzt das Heft um die „irdische Komponente“ – die gelebte Gemeinschaft, die über den eigenen Tellerrand hinausblickt und im Austausch mit anderen Kraft findet.

Zur Einordnung: Das Jahresmotto 2026

„Die Opfer dieser Entwicklungen und die zivilgesellschaftlichen Kräfte, die ihnen entgegensteuern, sind dabei in einem Boot. So erkundigen sich US-amerikanische Christ*innen bei uns, wie es in der NS-Zeit war, und in Europa können wir […] von Widerstand und Schutzkonzepten in anderen Staaten lernen.“

– Jan Gildemeister, Vorstand der ökumenischen FriedensDekade

Gemeinschaft bedeutet hier, sich als Teil einer weltweiten Bewegung zu begreifen. Jan Gildemeister beschreibt einen Dialog, der auf Solidarität und gegenseitigem Lernen beruht. Couragiert widerständig zu sein heißt auch, Brücken zu Menschen in anderen Kontexten zu bauen – um gemeinsam Strategien für Gerechtigkeit und Frieden zu entwickeln. Den gesamten Leitimpuls von Jan Gildemeister lesen Sie hier. 

Bildmeditation zum Thema aus der Ausstellung „Justice. Peace. Imagination“

Die digitale Ausstellung Justice. Peace. Imagination entstand zur FriedensDekade 2025 als künstlerisches Projekt, das Friedensfragen in Bildern sichtbar macht. Künstlerinnen und Künstler, Jugendliche und Engagierte haben Werke geschaffen, die von Sehnsucht und Widerstand erzählen, von Verletzlichkeit und Hoffnung, von Gerechtigkeit und Versöhnung.

Für den Friedenskompass 2026 begleiten ausgewählte Bilder aus dieser Ausstellung die elf Schritte des Jahresmottos „couragiert widerständig“.

Als Bildmeditationen laden sie ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und Frieden im eigenen Herzen und im gemeinsamen Weg neu zu entdecken.

In Gisela Wicherns Arbeit liegt ein leiser, aber kraftvoller Moment der Menschlichkeit: Das grob angedeutete Kleid aus Papier wirkt wie eine Hülle, die fehlt, fast so als wäre jemand nicht nur ohne Kleidung, sondern auch ohne Schutz und ohne Stimme in dieser Welt dagestanden.

Doch im Zentrum des Bildes geschieht etwas Unerwartetes: Zwei Hände, die ein Herz anbieten. Nicht als possessive Geste, sondern als Einladung. Das Herz steht hier nicht nur für Mitgefühl, sondern für Beziehung. Für das, was zwischen Menschen entsteht, wenn wir uns einander ehrlich zuwenden.

Meditationsimpuls:

Bin ich bereit zuzuhören, ohne zu urteilen, ohne mich selbst zu verlieren?

Ein Blick ins Archiv: Musik als Brücke für den Frieden

Text vom 21. August 2025: In unserer Serie „Frieden im Dialog“ sprach Eugen Eckert über die verbindende Kraft der Musik. Der Archivtext zeigt, wie Kunst und Gespräch Räume öffnen, in denen Gemeinschaft jenseits von Worten erfahrbar wird. Das vollständige Interview lesen Sie hier.

Der Friedenskompass 2026

Diese Webseite ist die Ergänzung zum gedruckten Heft. Der Friedenskompass 2026 enthält alle liturgischen Bausteine und theologischen Vertiefungen für die regelmäßige Gestaltung von Friedensgebeten in Ihrer Gemeinde oder Gruppe.

Fahnen, Postkarten und Aufkleber mit dem historischen Symbol Schwerter zu Pflugscharen finden sie auch in unserem Webshop.

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