Friedenskompass 2026 – Schritt 10 & 21: Sichtbarkeit & Netzwerk
Der virtuelle Begleiter zum Friedenskompass 2026
Herzlich willkommen im digitalen Raum der ökumenischen FriedensDekade. Im gedruckten Friedenskompass 2026 finden Sie Impulse für das gemeinsame Gebet. Diese Webseite ergänzt das Heft um die „irdische Komponente“ – die Kraft der Vernetzung und die Notwendigkeit, Friedensarbeit in der Breite der Gesellschaft sichtbar zu machen.
Zur Einordnung: Das Jahresmotto 2026
„Damit dieses Engagement von Erfolg gekrönt wird, braucht es auch die Unterstützung einflussreicher gesellschaftlicher Institutionen wie Kirchen, Gewerkschaften, aber auch von Sport-, Schützen-, Karnevals- und Heimatvereinen.“
-Jan Gildemeister, Vorstand der ökumenischen FriedensDekade
Couragierter Widerstand ist kein Einzelprojekt. Jan Gildemeister betont, dass Sichtbarkeit dort entsteht, wo Netzwerke über klassische kirchliche Grenzen hinausreichen. Wenn verschiedene Vereine und Institutionen gemeinsam für eine friedliche Gesellschaft einstehen, wird das Engagement unübersehbar – und schützt den Einzelnen vor Anfeindungen.
[Den vollständigen Grundsatzartikel von Jan Gildemeister lesen]
Bildmeditation zum Thema aus der Ausstellung „Justice. Peace. Imagination“
Die digitale Ausstellung Justice. Peace. Imagination entstand zur FriedensDekade 2025 als künstlerisches Projekt, das Friedensfragen in Bildern sichtbar macht. Künstlerinnen und Künstler, Jugendliche und Engagierte haben Werke geschaffen, die von Sehnsucht und Widerstand erzählen, von Verletzlichkeit und Hoffnung, von Gerechtigkeit und Versöhnung.
Für den Friedenskompass 2026 begleiten ausgewählte Bilder aus dieser Ausstellung die elf Schritte des Jahresmottos „couragiert widerständig“.
Als Bildmeditationen laden sie ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und Frieden im eigenen Herzen und im gemeinsamen Weg neu zu entdecken.
Frieden ist kein Einzelwerk, sondern eine gemeinschaftliche Reise zwischen Licht und Schatten – genau wie Netzwerke von Menschen, die einander halten und sichtbar machen, dass Frieden gemeinsam entsteht.
Meditationsimpuls:
Wer geht diesen Weg mit mir – und wen darf ich heute stärken?
Ein Blick ins Archiv: Machen Sie den Frieden sichtbar
Rita Süssmuth Ein Nachruf
Text vom 03. Februar 2026: Am 1. Februar 2026 starb Rita Süssmuth im Alter von 88 Jahren. Mit ihr verliert Deutschland eine Stimme, die weit über Parteigrenzen hinaus gehört wurde.
Für die Friedensarbeit lohnt ein genauerer Blick auf diese Frau. Nicht weil sie Friedensmärsche angeführt hat. Sondern weil sie Frieden verstanden hat als das, was er wirklich ist: eine ständige Aufgabe. Frieden als Ergebnis von Menschenwürde, Dialog und Gerechtigkeit. Und als Widerstand gegen Angst und Ausgrenzung. Den ganzen Nachruf auf Rita Süssmuth lesen Sie hier.
Netz des Friedens
Text vom 27. November 2025: Wie aus vielen kleinen Mosaiksteinen ein großes Bild des Engagements wird, zeigt dieser Archivtext zum „Netz des Friedens“. Eine Einladung, die eigene Friedensarbeit mit anderen zu verknüpfen und so eine Wirkung zu erzielen, die weit über die zehn Tage der Dekade hinausreicht. Den vollständigen Text finden Sie hier.
Der Friedenskompass 2026
Diese Webseite ist die Ergänzung zum gedruckten Heft. Der Friedenskompass 2026 enthält alle liturgischen Bausteine und theologischen Vertiefungen für die regelmäßige Gestaltung von Friedensgebeten in Ihrer Gemeinde oder Gruppe.
Fahnen, Postkarten und Aufkleber mit dem historischen Symbol Schwerter zu Pflugscharen finden Sie auch in unserem Webshop.
Gemeinsam den Frieden stärken
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