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Friedenskompass 2026 – Schritt 5 & 16: Gerechtigkeit & Ressourcen 

Der virtuelle Begleiter zum Friedenskompass 2026

Herzlich willkommen im digitalen Raum der ökumenischen FriedensDekade. Im gedruckten Friedenskompass 2026 finden Sie theologische Impulse zu sozialer Gerechtigkeit. Diese Webseite ergänzt das Heft um die „irdische Komponente“ – den Kampf um faire Ressourcenverteilung und das Aufbegehren gegen globale Ausbeutung.

Zur Einordnung: Das Jahresmotto 2026 couragiert widerständig

„Gegen die Unterdrückung und Ausbeutung von Menschen gilt es ebenso widerständig zu sein, wie gegen die ungebremste Aufrüstung und das Festhalten an der höchst problematischen nuklearen Abschreckung.“

Jan Gildemeister, Vorstand der ökumenischen FriedensDekade

In seinem Artikel betont Jan Gildemeister, dass wahrer Friede nur auf dem Fundament der Gerechtigkeit wachsen kann. Couragiert widerständig zu sein bedeutet hier, die globalen Machtstrukturen zu hinterfragen, die Profit über Menschenwürde stellen. Den gesamten Leitimpuls von Jan Gildemeister lesen Sie hier.

Bildmeditation zum Thema aus der Ausstellung „Justice. Peace. Imagination“

Die digitale Ausstellung Justice. Peace. Imagination entstand zur FriedensDekade 2025 als künstlerisches Projekt, das Friedensfragen in Bildern sichtbar macht. Künstlerinnen und Künstler, Jugendliche und Engagierte haben Werke geschaffen, die von Sehnsucht und Widerstand erzählen, von Verletzlichkeit und Hoffnung, von Gerechtigkeit und Versöhnung.

Für den Friedenskompass 2026 begleiten ausgewählte Bilder aus dieser Ausstellung die elf Schritte des Jahresmottos „couragiert widerständig“.

Als Bildmeditationen laden sie ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und Frieden im eigenen Herzen und im gemeinsamen Weg neu zu entdecken.

Sonne der Gerechtigkeit

Das Werk, „Sonne der GERECHTIGKEIT“, stammt von einer Jugendlichen, die Worte und Farben für das findet, was schwer auszuhalten ist: Ungerechtigkeit, Schweigen, Verlust von Vertrauen.

In kräftigen Linien und schmerzlicher Klarheit zeigt sie, dass Frieden nicht entstehen kann, wo Unrecht verdrängt wird. Das Bild erinnert uns daran, dass Frieden auch Wahrheit braucht und den Mut, hinzusehen.

Das Bild fordert Hinsehen, Wahrheit und das Aussprechen von Unrecht. Gerechtigkeit fällt hier nicht vom Himmel, sie wird sichtbar gemacht.

Meditationsimpuls:

Wo sehe ich Unrecht und was hilft mir, nicht wegzuschauen?

Ein Blick ins Archiv: Frieden als Prozess für Gerechtigkeit

Text vom 30. November 2025: Warum wir Frieden nicht einfach „haben“, sondern ihn immer wieder neu erarbeiten müssen, das beleuchtet dieser Archivtext. Er zeigt, dass Friedensarbeit untrennbar mit dem Ringen um gerechte Lebensverhältnisse verbunden ist. Den vollständigen Text lesen Sie hier.

 

Der Friedenskompass 2026

Diese Webseite ist die Ergänzung zum gedruckten Heft. Der Friedenskompass 2026 enthält alle liturgischen Bausteine und theologischen Vertiefungen für die regelmäßige Gestaltung von Friedensgebeten in Ihrer Gemeinde oder Gruppe.

Fahnen, Postkarten und Aufkleber mit dem historischen Symbol Schwerter zu Pflugscharen finden sie auch in unserem Webshop.

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