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Friedenskompass 2026 Thema 1 Haltung zeigen

Bildmeditation zum Thema aus der Ausstellung Justice. Peace. Imagination

Die digitale Ausstellung Justice. Peace. Imagination entstand zur FriedensDekade 2025 als künstlerisches Projekt, das Friedensfragen in Bildern sichtbar macht. Künstlerinnen und Künstler, Jugendliche und Engagierte haben Werke geschaffen, die von Sehnsucht und Widerstand erzählen, von Verletzlichkeit und Hoffnung, von Gerechtigkeit und Versöhnung.

Für den Friedenskompass 2026 begleiten ausgewählte Bilder aus dieser Ausstellung die elf Schritte des Jahresmottos „couragiert widerständig“.

Als Bildmeditationen laden sie ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und Frieden im eigenen Herzen und im gemeinsamen Weg neu zu entdecken.

Das Bild zeigt einen ziemlich verworrenen Weg, der an manchen Stellen sehr eng ist, an anderen in Sackgassen endet, sich im Kreis dreht, mal in leuchtenden Farben, mal eher düster. Parallel zum Weg sind Worte zur (fehlenden) Gendergerechtigkeit zu lesen.

 

Sandy Körner

„Die Stunde ist da“ (Römer 13,11). Es ist Zeit aufzuwachen, den Frieden zu suchen und zu wecken. Das Bild von Sandy Körner macht sichtbar, dass dieser Weg kein einfacher ist: Er schlängelt sich, verzweigt sich, führt in Sackgassen und wieder hinaus. Für manche ist er leicht, für andere steinig. Doch genau in dieser Auseinandersetzung, im Dranbleiben, im Versuch, gerecht zu leben beginnt der Frieden.

Dieses Bild visualisiert einen Weg, der nicht geradeaus verläuft, sondern Hindernisse, Sackgassen und Umwege kennt – genau wie Haltung, die im Alltag ausprobiert und immer wieder neu eingenommen wird. Hier zeigt sich, dass Haltung kein einfacher Weg ist, sondern Auseinandersetzung und Mut braucht.

Meditationsimpuls:

Wo stehe ich gerade – und wofür entscheide ich mich, auch wenn der Weg nicht klar ist?

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