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Autor: Thomas Oelerich

Motto für 2022 lautet: „ZUSAMMEN:HALT“

Auf seiner Sitzung am 30.11. hat das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade das Motto für das Jahr 2022 festgelegt.

Es lautet: ZUSAMMEN:HALT

Hier finden Sie die Pressemeldung zum neuen Motto.

 

„ZUSAMMEN:HALT“

 Ökumenische FriedensDekade legt Jahresmotto für 2022 fest

Bonn/Frankfurt, 2. Dezember 2021. Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade legte Anfang der Woche das Motto für 2022 fest. Es lautet: „ZUSAMMEN:HALT“. Unter diesem Motto werden im kommenden Jahr an den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag (6. – 16. November) bundesweit mehrere Tausend Gottesdienste, Friedensgebete und Informationsveranstaltungen durchgeführt.

Unter dem Motto „ZUSAMMEN:HALT“ wollen die Trägerorganisationen, darunter die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), auf die Notwendigkeit internationaler Kooperation und einer verstärkten Zusammenarbeit aufmerksam machen. Zusammenhalt ist die Basis dafür, die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam angehen und bewältigen zu können. Zu diesen Herausforderungen gehören nach Auffassung der Ökumenischen FriedensDekade in besonderer Weise die Klimakrise (Bewahrung der Schöpfung), die Friedensfrage (internationale Konflikte und Machtkämpfe, Spaltungstendenzen in den Gesellschaften, Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung) sowie die soziale Gerechtigkeit (in Fragen von Welternährung, Flucht und Migration, soziale Schere, Zugang zu sauberem Wasser etc.).

Das Motto „ZUSAMMEN:HALT“ verbindet „zusammen“ durch einen Doppelpunkt mit dem Wort „halt“. Dem Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade ist neben dem Eintreten für gesellschaftlichen Zusammenhalt und internationale Zusammenarbeit zugleich wichtig, zum „Einhalt gebieten“ aufzurufen, beispielsweise für ein Ende der weltweiten Aufrüstung, der Zerstörung der natürlichen Umwelt oder der extremen sozialen Ungerechtigkeit zwischen Ländern des globalen Südens und des Nordens. „Die Corona-Pandemie hat einmal mehr gezeigt, dass die Herausforderungen der Zukunft nur auf globaler Ebene angegangen werden können. Uns ist wichtig mit dem Motto ZUSAMMEN:HALT“ über unseren eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, den weltweiten Zusammenhalt zu fördern und zugleich deutlich „halt“ zu rufen, wo Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung mit Füßen getreten werden.“, sagt Jan Gildemeister, Vorsitzender des Ökumenischen FriedensDekade e. V.

Die Ökumenische FriedensDekade will auch Anstöße geben, wie die Kirchen, Christinnen und Christen dem biblischen Friedensauftrag angesichts der Herausforderungen gerecht werden können. Ob durch Beiträge für den gesellschaftspolitischen Zusammenhalt oder durch die kritische Begleitung friedenspolitischer Entwicklungen wie Rüstungsexporte, nukleare Teilhabe in der NATO, Erhöhung des bundesdeutschen Verteidigungsetats oder in Fragen autonomer Waffensysteme. Hier fordert die Ökumenische FriedensDekade eine alternative Friedenspolitik ein und ruft zu einem neuen Denken auf, dass das etablierte Sicherheitsverständnis hinterfragt.

Als eine biblische Bezugsquelle wurde aus dem Hebräerbrief Vers 24 in Kapitel 10 ausgewählt: „Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen.“ Aus dem Alten Testament wurde aus dem Buch der Weisheit Vers 7 in Kapitel 1 ausgesucht: „Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis und er, der alles zusammenhält, kennt jede Stimme“.

Im Rahmen eines ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs wird die Ökumenische FriedensDekade Anfang Februar 2022 ein grafisches Motiv auswählen, mit dem das Jahresmotto ZUSAMMEN:HALT gestalterisch umgesetzt wird. Das ausgewählte Plakatmotiv wird als zentrales visuelles Element auf allen Bildungs- und Aktionsmaterialien im Jahr 2022 eingesetzt.

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Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.friedensdekade.de.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Jan Gildemeister (AGDF), 0228/24999-13, E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de
Thomas Oelerich, Tel. 0173/81 58 627 E-Mail: thomas.oelerich@friedensdekade.de
Trägerorganisationen des Gesprächsforums der Ökumenischen FriedensDekade sind die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) in Bonn und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) mit Sitz in Frankfurt. Weiterhin wirken Vertreterinnen und Vertreter der EKD und evangelischer Landeskirchen, evangelisch-freikirchliche und römisch-katholische Vertreter*innen mit. Weitere Trägerorganisationen sind pax christi, die Arbeitsgemeinschaft der Ev. Jugend (aej), PRO ASYL, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und der Internationale Versöhnungsbund/Dt. Zweig.
Foto: elkm/c. Meyer

„Frieden geht nicht ohne Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“

Ludwigslust (cme). Das Motto „Reichweite Frieden“ stand im Mittelpunkt der diesjährigen Ökumenische FriedensDekade. Beim bundesweit zentralen Gottesdienst am Mittwoch (17. November) in Ludwigslust verwies Pastorin Christine Oberlin in ihrer Predigt darauf, dass es „den Frieden nicht gibt“. Vielmehr habe er viele Gesichter, Farben und Formen. Zugleich betonte die Gemeindepastorin der Evangelisch-reformierten Kirche in Mecklenburg-Bützow: „Frieden geht nicht ohne Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.“

Die vollständige Pressemitteilung des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreise Mecklenburg finden Sie hier.

Friedensfragen im Mittelpunkt – Bundesweiter Start der zehntägigen Ökumenischen FriedensDekade mit Gottesdiensten und Friedensgebeten

Bonn, 08.11.2021. Am gestrigen Sonntag wurde mit zahlreichen Gottesdiensten, Friedensgebeten und Veranstaltungen die diesjährige Ökumenische FriedensDekade begonnen. In den zehn Tagen bis zum Buß- und Bettag (7. -17. November) widmen sich bundesweit Kirchengemeinden, Initiativen und Aktionsgruppen dem Friedensthema. Unter dem Jahresmotto „REICHWEITE FRIEDEN“ wird es Impulse, Anregungen und Forderungen geben, wie ein Beitrag zu mehr weltweitem Frieden, sozialer Gerechtigkeit und zur Bewahrung der Schöpfung geleistet werden kann.

Das Gesprächsforum Ökumenische FriedensDekade, getragen von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF/Bonn) und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK/Frankfurt), hat für die Kirchengemeinden und Friedensgruppen auch in diesem Jahr umfangreiches Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt. In ganz Deutschland wird vom 7. bis zum 17. November unter dem Symbol „Schwerter zu Pflugscharen“ zu Veranstaltungen, Konzerten, Ausstellungen, Andachten und Gottesdiensten anlässlich der FriedensDekade eingeladen.

„Wir sind optimistisch, dass auch in diesem Jahr in ganz Deutschland viele Gemeinden und Gruppen in den zehn Tag der FriedensDekade das Thema Frieden in Hunderten von Veranstaltungen aufgreifen werden. Gerade in der heutigen Zeit, in der das Friedensthema in den Hintergrund zu rücken scheint, ist das wichtiger denn je“, sagt Jan Gildemeister, Geschäftsführer der AGDF und Vorsitzender des Ökumenischen FriedensDekade e.V.

 Unter dem Jahresmotto „REICHWEITE FRIEDEN“ legt die FriedensDekade in diesem Jahr den Fokus darauf, dass Frieden weitaus mehr bedeutet als nur die Abwesenheit von Krieg. Frieden widerstehe jeglichen nationalistischen und rassistischen Tendenzen, fördere und fordere soziale Gerechtigkeit und schließe den dringend erforderlichen Klimaschutz mit ein. „Besonders wichtig ist uns – gerade nach dem Scheitern des militärischen Einsatzes in Afghanistan –, auf die zahlreichen zivilen Alternativen im Umgang mit Konflikten aufmerksam zu machen und von der Bundesregierung mehr finanzielle Ressourcen für diese präventiven Friedensansätze einzufordern“, macht Jan Gildemeister deutlich. Dies sei auch der Grund dafür, warum die Ökumenische FriedensDekade in diesem Jahr Unterschriften für die Zachäus-Kampagne für Steuergerechtigkeit sammelt, die u.a. vom Ökumenischen Rat der Kirchen angeregt wurde.

Erstmals bietet die Ökumenische FriedensDekade mit einer eigenen App (Peace and pray) auf den Social-Media-Kanälen die Möglichkeit an, sich an jedem Tag der Dekade bis zum 17. November einen Gedanken- und/oder Gebetsimpuls herunterzuladen. Dieses neue Angebot geht auf eine Initiative der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland zurück, finanziell gefördert durch den Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland).

Der Organisatoren rechnen auch in diesem Jahr mit mehreren tausend Veranstaltungen im Kontext der Ökumenischen FriedensDekade. Neben den zahlreichen lokalen Angeboten findet am 17. November der zentrale Gottesdienst der diesjährigen FriedensDekade, gestaltet von Vertreter*innen verschiedener Kirchen – evangelisch, katholisch, neuapostolisch, orthodox und reformiert – in der Evangelischen Stadtkirche Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern statt.

Ausführliche Informationen zur Ökumenischen FriedensDekade finden sich im Internet unter www.friedensdekade.de.

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Das diesjährige Jahresmotiv kann im Internet (www.friedensdekade.de) in druckfähiger Qualität heruntergeladen werden.

Oder Sie fordern eine druckfähige Vorlage als jpg- oder pdf-Datei unter thomas.oelerich[at]friedensdekade.de an.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Jan Gildemeister (AGDF), 0228/24 999 -13, E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de

Thomas Oelerich, Tel. 0173/81 58 627 E-Mail: thomas.oelerich@friedensdekade.de

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