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Schlagwort: Frieden

Glauben, Haltung und Zivilcourage: Kirchengemeinden gestalten die FriedensDekade 2026

Unter dem Motto „couragiert widerständig“ fordert die FriedensDekade 2026 dazu auf, gesellschaftlicher Spaltung und Machtlosigkeit aktive Mitgestaltung entgegenzusetzen. Kirchengemeinden sind hierfür zentrale Orte: Sie bieten Schutzräume für Debatten, spirituelle Verankerung und Anstöße für Zivilcourage im Alltag. Damit Ihre Friedensarbeit vor Ort ohne großen Aufwand gelingt, steht ein abgestimmtes Gesamtpaket aus Arbeitsmedien, Ausstellungsformaten, Infomaterialien und digitalen Werkzeugen bereit.

Dranbleiben & Vernetzen: Abonnieren Sie unseren Friedensbrief für regelmäßige Updates und besuchen Sie uns auf Instagram und LinkedIn, um Ihre Aktionen zu teilen

1. Materialien für Gottesdienst, Gruppe & Andacht

Das Gesamtpaket inkl. Materialmappe bildet zusammen mit den Begleitmedien das inhaltliche Fundament für die Arbeit in der Gemeinde.

Materialheft 2026: Bietet erprobte Bausteine für Gottesdienste, Kindergottesdienste (Exodus 1,15–21, S. 10–11) und die Arbeit mit Konfirmanden (S. 18–19) sowie theologische Auslegungen zu Gewissen und Mut (S. 7).

Leporello 2026: Der kompakte Begleiter auf den Punkt gebracht – ideal zum Verteilen nach dem Gottesdienst oder zum Beilegen in den Gemeindebrief.

Friedenskompass 2026: Praktische Impulse und Orientierung für die Hosentasche während der zehn Tage.

Ökumenische Bausteine online: Ergänzend zum Materialheft finden Sie auf unserer Website direkt nutzbare ökumenische Gottesdienst- und Gebetsentwürfe für Vorbereitungsteams.

Musikalische Akzente: Setzen Sie das FriedensDekade-Lied 2026 (Materialheft, S. 6).

2. Ausstellung vor Ort: „Frauen des Friedens“

Friedensarbeit braucht Gesichter und Geschichten. Die Ausstellung „Frauen des Friedens“ holt mutige
Vorbilder direkt in Ihre Kirche oder Ihr Gemeindehaus. Sie steht wahlweise als gedrucktes Set oder als flexible Drucklizenz zur eigenen Vervielfältigung zur Verfügung.

  • In Gottesdienst & Gemeindeleben: Eröffnen Sie die Ausstellung im Rahmen eines Themengottesdienstes oder nutzen Sie sie als Anlass für Gesprächskreise und Gemeinde-Cafés.

  • Zusätzliche Internationale Bezüge: Ergänzen Sie die Porträts durch Beispiele aus der AGDF-Handreichung zu frauen geführtem, friedlichem Widerstand (z. B. aus Mosambik oder Belarus).

     

3. Einfach ins Gespräch kommen: Infomaterialien & Aufmerksamkeiten

Um Menschen im Ort unkompliziert zu erreichen, helfen griffige Medien und kleine Gesten.

  • Postkarten: Mit den Gewinnermotiven Motiven zum Motto couragiert widerständig – perfekt zum Auslegen, Verschicken oder Weitergeben.

  • Die Friedenszeitung: Bietet Hintergrundberichte und Anstöße im Zeitungsformat – ideal zum Auslegen beim Bäcker, in Arztpraxen, Rathäusern oder im Kirchenraum.

  • Friedens-Streichhölzer: Ein haptischer Sympathieträger als kleine Aufmerksamkeit bei Aktionen, Infoständen oder Veranstaltungen.

 

 

4. Sichtbarkeit & Digitale Angebote

Machen Sie das Engagement Ihrer Gemeinde nach außen und innen sichtbar.

  • Sichtbarkeit vor Ort: Nutzen Sie die Plakate für Schaukästen, Kirchtüren und Gemeindehäuser.

  • Downloadbereich nutzen: Unter www.friedensdekade.de/download finden Sie druckfertige Vorlagen für Ihren Gemeindebrief, Textbausteine für die Lokalpresse und Grafiken für Social Media.

  • Peace & Pray App: Die tägliche digitale Begleitung für die Hosentasche mit Gebeten und Impulsen. Der direkte Download-Link zur App steht unter www.peace-and-pray.de bereit.

  • Gesprächsräume öffnen: Nutzen Sie die Methodenanleitung „Mein erstes Friedensgespräch“ (Materialheft, S. 22–23), um Dialogabende im Gemeindehaus zu gestalten.

Materialien bestellen & Aktionen eintragen

  • Shop: Das Materialheft, das Leporello, den Friedenskompass, die Postkarten, die Ausstellung (Druckset oder Drucklizenz) und die Streichhölzer bestellen Sie unter: www.friedensdekade.de/shop

  • Downloads & Vorlagen: Vorlagen für Gemeindebrief und Presse unter: www.friedensdekade.de/download

  • Aktionskalender: Tragen Sie Ihre Veranstaltungen und Gottesdienste bei unserem Patner der Friedenskopperative ein (Thema Frieden) alternativ an kontakt@friedensdekade.de

Ergänzendes Begleitmaterial unserer Träger und Mitglieder

Zur Vertiefung Ihrer Friedensarbeit stehen Ihnen weitere Publikationen aus unserem Träger- und Mitgliedskreis zur Verfügung:

Ökumenische Bausteine: Veröffentlicht von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), direkt auf unserer Website abrufbar.

AGDF-Handreiche: Materialien zur FriedensDekade herausgegeben von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF).

EKD-Bittgottesdienst: Der offizielle Baustein der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für den Buß- und Bettag bzw. die Dekade.

Couragiert widerständig ein Zeichen setzen
Material entdecken → www.friedensdekade.de/shop

FAQ zur FriedensDekade 2026 in Kirchengemeinden

Wie kann unsere Kirchengemeinde die Ausstellung „Frauen des Friedens“ ausleihen?

Es handelt sich nicht um eine Wanderausstellung mit Transport logistik, sondern um ein flexibles Ausstellungsformat. Sie können die Ausstellung entweder als fertiges Druckset bestellen oder eine Drucklizenz erwerben, um die Tafeln vor Ort selbst in der gewünschten Größe drucken zu lassen.

Wo finden wir fertige Bausteine für ökumenische Gottesdienste?

Ausgearbeitete Gottesdienstabläufe finden Sie direkt im Materialheft 2026 (S. 8–9). Zusätzliche, aktuell erstellte ökumenische Bausteine und Gebetsentwürfe stehen zudem auf der Website der FriedensDekade zum freien Download bereit.

Gibt es kostenlose Vorlagen für unseren Gemeindebrief und die Lokalpresse?

Ja, im Downloadbereich unter www.friedensdekade.de/download stellen wir fertig formulierte Textbausteine für Gemeindebriefe und Pressemitteilungen sowie Bildmaterial und Social-Media-Grafiken zur Verfügung, die Sie anpassen können.

“Mutig und widerständig – ein Bläsersatz, der verbindet” – Das Lied zur FriedensDekade 2026

Couragiert widerständig trifft Bella Ciao

Reinhard Gramm gelingt mit seinem neuen Arrangement zum Mottolied „Couragiert widerständig“ ein besonderer Brückenschlag: Er verwebt das Friedenslied der Ökumenischen FriedensDekade 2026 mit dem weltbekannten Motiv von „Bella Ciao“ – einem Lied, das seit jeher für Widerstand, Hoffnung und den unerschrockenen Kampf gegen Unterdrückung steht. Diese musikalische Verbindung ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung, die tiefe thematische Parallelen aufzeigt.

Das Motto der diesjährigen FriedensDekade fordert dazu auf, sich mutig für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen – auch gegen gesellschaftliche Gegenwinde. Der Textdichter Lothar Veit, bekannt für seine lyrische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen und der Komponist Fritz Baltruweit, einer der prägendsten Singer-Songwriter der christlichen Musikszene, haben das Lied in der Form einer eindringlichen Ballade vertont. Ihre Zusammenarbeit verbindet poetische Tiefe mit eingängiger Melodik und schafft so einen Rahmen, der zum Nachdenken und aktiven Mitmachen einlädt.

Reinhard Gramm, Landesposaunenwart der Hannoverschen Landeskirche und selbst ein erfahrener Komponist und Arrangeur, setzt mit seinem Bläsersatz und dem Vorspiel, das Motive von „Bella Ciao“ aufgreift, eine zusätzliche Dimension hinzu: Er erinnert daran, dass Widerstand nicht nur eine lokale, sondern eine globale Tradition hat. „Bella Ciao“ steht wie kaum ein anderes Lied für den ungebrochenen Geist des Protests, ob in historischen Kämpfen oder heutigen Bewegungen für Freiheit und Menschenwürde.

 

Musik, die zum Handeln auffordert

Gramm verbindet damit zwei Lieder, zwei Epochen und zwei Botschaften zu einem kraftvollen Ganzen. Sein Arrangement unterstreicht, dass Widerstand und Mut keine isolierten Taten sind, sondern Teil einer langen, gemeinsamen Geschichte. Für die FriedensDekade wird so aus einem Lied nicht nur ein musikalischer, sondern auch ein inhaltlicher Aufruf: Couragiert widerständig zu sein, heißt auch, sich dieser Tradition bewusst zu sein – und sie aktiv weiterzutragen.

In einer Zeit, in der Frieden und Gerechtigkeit immer wieder herausgefordert werden, ist diese Verbindung mehr als nur künstlerische Freiheit. Sie ist eine Einladung, die eigene Haltung zu reflektieren und sich der Verantwortung zu stellen, die mit dem Motto der Dekade einhergeht. Reinhard Gramm gelingt es damit, Musik nicht nur zu arrangieren, sondern sie zu einem Statement zu machen – eines, das zum Handeln auffordert.

Miterleben, Gestalten, Vernetzen: Bleiben Sie couragiert widerständig

Frieden braucht Menschen, die ihn tragen, und Orte, an denen er gelernt und gelebt wird. Ob in der eigenen Kirchengemeinde, in der Schule oder in der Nachbarschaft: Setzen auch Sie im Jahr 2026 ein Zeichen. Von unserer Seite aus liegen alle Vorbereitungen vor – Sie können vor Ort direkt in die Planung starten!

  • Exklusive Inhalte im Mitgliederbereich: Weiterführende Materialien, Arbeits- und Druckvorlagen sowie ungekürzte Langversionen der Onlineredaktion stehen für Ihre Gemeindearbeit, Friedensgebete und Gruppentreffen direkt im neuen Mitgliederbereich für Sie bereit.

    Tragen Sie sich ein für Ihre kostenlosen Mitglieder-Zugang (Testversion 2026):

    Sie erhalten: Ausgewählte Texte als hochwertige Druck-PDFs & Regelmäßiger Friedensbrief direkt per E-mail. Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

  • Aktionsmaterialien bestellen: Vom Materialheft über Plakate, Leporellos bis hin zu den Friedenskerzen finden Sie alles für Ihre Friedensarbeit im Online-Shop der FriedensDekade.

  • Auf dem Laufenden bleiben: Abonnieren Sie unseren kostenlosen Friedensbrief, um regelmäßig aktuelle Impulse zu erhalten.

FAQ:

Wer hat das Lied „Couragiert widerständig“ zur FriedensDekade 2026 geschrieben?

Der Text des Mottolieds stammt von Lothar Veit, die Musik wurde von Fritz Baltruweit komponiert. Es ist als eindringliche Ballade angelegt, die zum Nachdenken und Handeln aufruft.

Warum verwendet der neue Bläsersatz Motive von „Bella Ciao“?

Der Bläsersatz von Landesposaunenwart Reinhard Gramm verwebt das Mottolied bewusst mit dem Motiv von „Bella Ciao“. Er verbindet damit das Thema der FriedensDekade mit der weltweiten Tradition des gewaltfreien Widerstands und des Protests für Freiheit und Menschenwürde.

Wo kann man die Noten und den Bläsersatz zum Mottolied herunterladen?

Das Arrangement von Reinhard Gramm für Posaunenchöre und Bläsergruppen steht direkt auf der Website der Ökumenischen FriedensDekade als kostenfreier Download zur Verfügung.

Wo gibt es weitere Arbeitsmaterialien zur FriedensDekade 2026?

Gedruckte Hefte, Plakate und Aktionsmedien können im Online-Shop der FriedensDekade bestellt werden. Zusätzliche digitale Vorlagen und Vertiefungstexte stehen im neuen Mitgliederbereich zum Download bereit.

Neue Ausstellung der Ökumenischen FriedensDekade: „Frauen des Friedens“ geht nach erfolgreicher Startphase in Produktion

Bonn/Berlin, 19.08.2026 – Die Ökumenische FriedensDekade veröffentlicht im Vorfeld der diesjährigen FriedensDekade das neue dezentrale Ausstellungs-Set „Frauen des Friedens“. Bereits am ersten Tag nach der Ankündigung wurde das gesteckte Mindestziel an Vorbestellungen erreicht. Damit steht fest: Das Projekt wird realisiert und im Herbst bundesweit an zahlreichen Orten zu sehen sein.

Seit über 45 Jahren steht die Ökumenische FriedensDekade für Gerechtigkeit, gerechten Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Angesichts der weltweiten Herausforderungen setzt die neue Plakatreihe ein Zeichen für ziviles Engagement und stellt das Wirken herausragender Friedensstifterinnen in den Mittelpunkt.

„Dass bereits innerhalb von zehn Stunden genügend Vorbestellungen eingegangen sind, zeigt das große Interesse in den Gemeinden an konkreten Beispielen für gewaltfreien Widerstand“, erläutert Lars Blume, Initiator des Ausstellungs-Konzepts. „Durch den frühen Rücklauf können wir direkt in die finale Gestaltung und redaktionelle Ausarbeitung einsteigen.“

15 Plakattafeln mit multimedialem Zugang

Die zeitlos angelegte Ausstellung porträtiert auf 15 Tafeln zwölf prägende Persönlichkeiten aus verschiedenen Epochen und Kontinenten; darunter Bertha von Suttner, Sophie Scholl, Wangari Maathai, Malala Yousafzai und Leymah Gbowee.

Um den Aufwand vor Ort gering zu halten, setzt das Projekt auf eine digitale Drucklizenz: Ausstellende laden die Vorlagen herunter und lassen sie direkt vor Ort drucken. Ergänzt werden die visuellen Porträts (Gestaltung: Karla Ritter) durch Kurzvideos (Reels) via QR-Code, eine pädagogische Handreichung sowie eine Vorlage zur Einbindung regionaler Friedensstifterinnen aus der eigenen Gemeindegeschichte.

Der vergünstigte Presale-Preis von 42,00 Euro für die digitale Drucklizenz gilt auf friedensdekade.de/shop weiterhin bis zum 6. September 2026 (danach 49,00 Euro).

Spende ermöglicht Freilizenzen und Druckkostenzuschüsse 

Zusätzlich erhielt das Projekt eine Großspende. Diese Mittel werden gezielt eingesetzt, um finanziell schwächer aufgestellten Einrichtungen, Schulen, Jugendgruppen oder kleinen Gemeinden die Nutzung der Ausstellung zu ermöglichen. Interessierte Gruppen können sich ab sofort um eine geförderte Freilizenz oder einen Druckkostenzuschuss bewerben.

Interessierte Kirchengemeinden, Schulen und Initiativen finden alle Informationen sowie die Möglichkeit zur Bestellung unter: www.friedensdekade.de

Pressebild-Hinweis: Ein hochauflösendes Entwurfs- und Visualisierungsfoto der Ausstellung zur redaktionellen Nutzung steht unter www.friedensdekade.de/downloads zum Download bereit. Bildnachweis: Ökumenische FriedensDekade / KI-Visualisierung

 

Über die Ökumenische FriedensDekade Die Ökumenische FriedensDekade ist eine bundesweite Aktionszeit der Kirchen und Friedensinitiativen. Sie findet jedes Jahr in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag im November statt und bringt seit 1980 Menschen unterschiedlicher Konfessionen im gemeinsamen Friedens-Engagement zusammen. Kirchengemeinden, Initiativen und Gruppen laden in dieser Zeit zu Gottesdiensten, Friedensgebeten, Veranstaltungen und Mitmach-Aktionen ein.

 

Pressekontakt:
Jan Gildemeister
Vorsitz Ökumenische FriedensDekade e.V./ AGDF
E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de
Tel.: 0228 / 24 999 -13

Rosa Parks – Die Frau, die sitzen blieb

Biographie einer Friedenspionierin

Zum Jahresmotto 2026 der ökumenischen FriedensDekade „couragiert widerständig“

„People always say that I didn’t give up my seat because I was tired, but that isn’t true. No, the only tired I was, was tired of giving in.“ (Die Menschen sagen immer, ich habe meinen Sitzplatz nicht aufgegeben, weil ich müde war. Aber das stimmt nicht. Das Einzige, wessen ich müde war, war das Nachgeben.)

Rosa Parks (USA, 1913-2005) sprach aus bitterer Erfahrung. Montgomery, Alabama, 1. Dezember 1955. Nach einem langen Arbeitstag setzt sie sich in den Stadtbus. Als ein weißer Fahrgast keinen Platz findet, fordert der Fahrer sie auf aufzustehen. Rosa Parks bleibt sitzen. Sie wird verhaftet.

Was darauf folgt, verändert die Geschichte der Vereinigten Staaten. Aber Rosa Parks war weder erschöpft noch handelte sie spontan. Sie war eine geschulte Aktivistin, die genau wusste, was sie tat. Und sie war bereit, den Preis dafür zu zahlen.

In unserem neuen Mitgliederbereich erhalten Sie die Langversion dieser Episode als PDF zum Download

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In unserer Reihe „Frauen des Friedens“ zur ökumenischen FriedensDekade 2026 stellen wir Pionierinnen mutiger Widerständigkeit vor. Im Mai zeigte uns Leymah Gbowee, dass Frieden von unten wächst. Im Juni zeigte uns Rigoberta Menchú Tum, dass Würde unteilbar ist. Rosa Parks verbindet beides: Sie zeigt, dass ziviler Ungehorsam keine Schwäche ist, sondern Ausdruck einer tiefen inneren Haltung.

Eine Frau, die schon lange widerstand

Rosa Louise McCauley wurde 1913 in Tuskegee, Alabama, geboren. Die sogenannten Jim-Crow-Gesetze regelten, wo Schwarze sitzen, essen, trinken und zur Schule gehen durften. Widerspruch konnte das Leben kosten.

Rosa Parks kannte diese Realität von Kindheit an. Sie heiratete Raymond Parks, Mitglied der NAACP, organisierte Wählerregistrierungen, dokumentierte Fälle rassistischer Gewalt. 1955 besuchte sie das Highlander Folk School in Tennessee, eine Bildungsstätte für gewaltfreien Widerstand. Was am 1. Dezember 1955 geschah, war kein Zufall. Es war der Moment, in dem eine Frau mit jahrzehntelanger Erfahrung sagte: Jetzt. Hier. Nicht mehr.

 

 

 

Spendenaufruf FriedensDekade 2026
Diese Serie ist dank Ihrer Spenden möglich

Der Abend, der eine Bewegung auslöste

Rosa Parks wurde verhaftet, angeklagt und zu einer Geldstrafe verurteilt. Noch in derselben Nacht druckte Jo Ann Robinson über 35.000 Flugblätter: Boykottiert die Busse. Fahrt am Montag nicht.

Am 5. Dezember 1955 blieben die Busse fast leer. Der Boykott, der einen Tag dauern sollte, dauerte 381 Tage. Die Gemeinschaft organisierte Fahrgemeinschaften, lief zu Fuß, trug die Einbußen gemeinsam. Am 13. November 1956 erklärte der Oberste Gerichtshof die Rassentrennung in Bussen für verfassungswidrig. Der Preis war hoch: Rosa Parks verlor ihre Arbeit, ihr Mann seine. Sie mussten Montgomery verlassen.

Ziviler Ungehorsam als Glaubenspraxis

Rosa Parks war tief in ihrer Kirchengemeinde verwurzelt. Die Schwarze Kirche in den Südstaaten war nicht nur Ort der Andacht, sondern Rückgrat der Bürgerrechtsbewegung. Für Rosa Parks war Widerstand gegen Ungerechtigkeit kein politisches Kalkül, sondern ein Gebot des Gewissens. Jeder Mensch ist Ebenbild Gottes. Jeder Mensch trägt unantastbare Würde. Ein Gesetz, das diese Würde verletzt, hat keine moralische Grundlage.

Das Jahresmotto der ökumenischen FriedensDekade 2026 erinnert an die hebräischen Hebammen Schifra und Pua (Exodus 1), die sich dem Tötungsbefehl des Pharaos widersetzten. Rosa Parks steht in genau dieser Tradition: Wenn das Gesetz die Würde von Menschen verletzt, ist Ungehorsam keine Rebellion, sondern Treue zu einer höheren Ordnung.

 

Fragen zur Reflexion:

Rosa Parks handelte nicht spontan, sondern aus jahrzehntelangem Engagement heraus. Welche innere Vorbereitung braucht es, um in einem entscheidenden Moment Haltung zu zeigen?

Der Busboykott funktionierte, weil eine ganze Gemeinschaft mitzog. Wo in Ihrer Umgebung gibt es Ansätze gemeinsamer Widerständigkeit, die Unterstützung brauchen?

Rosa Parks verstand Gleichwürdigkeit als biblisches Gebot. Welche Strukturen in Ihrer Umgebung verletzen die Würde von Menschen, ohne dass es als Unrecht wahrgenommen wird?

 

 

Gebet: Gott der Würde, danke für Menschen wie Rosa Parks, die nicht nachgaben. Gib uns Mut, für die Würde des Nächsten einzustehen, auch wenn es uns etwas kostet. Amen.

 


Couragiert widerständig, wie Rigoberta Menchú Tum.
Für eine Welt, in der die Würde aller Völker geachtet und die Schöpfung bewahrt wird.


Quellen und zum Weiterlesen:

Rigoberta Menchú / Elisabeth Burgos: „Ich heiße Rigoberta Menchú und so entstand mein Gewissen“ (1983)
Rigoberta Menchú: „Die Enkel der Maya. Das Überleben der indigenen Kulturen Guatemalas“ (1998)
Fundación Rigoberta Menchú Tum: www.menchutum.org

 

 

Frieden im Dialog mit Ruben Kurschat

Frieden im Dialog: Ruben Kurschat über das couragierte Aufeinanderzugehen. Der Widerstand gegen das Schubladendenken.

Frieden im Dialog – mit Ruben Kurschat

Couragierte Widerständigkeit heißt aufeinander zugehen FRIEDENSGESPRÄCHE. WERTSCHÄTZEND + KONTROVERS

In unserer Serie „Frieden im Dialog“ stellen wir die Menschen und Ideen hinter der ökumenischen FriedensDekade vor, die seit Jahrzehnten für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung eintritt. In regelmäßigen Gesprächen teilen Akteure aus dem Gesprächsforum, dem Redaktionskreis und weiteren Netzwerken ihre Erfahrungen, Visionen und Impulse. Dieses Mal treffen sich Lars Blume und Ruben Kurschat, Koordinator des Projektes „Friedensgespräche. Wertschätzend + Kontrovers“ der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden.

 


Lars: Herzlich willkommen bei „Frieden im Dialog“, einer Serie der Ökumenischen FriedensDekade. In dieser Reihe möchten wir die Menschen und Ideen sichtbar machen, die Frieden gestalten. Es geht mir nicht um ein klassisches Interview, sondern um einen echten Dialog auf Augenhöhe. Heute bin ich mit Ruben Kurschat im Gespräch, Koordinator des Projektes „Friedensgespräche. Wertschätzend + Kontrovers“ der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden. Ruben, schön, dass du da bist. Ich starte direkt persönlich: Wenn du gerade mal nicht als Koordinator aktiv bist, wo tankst du Kraft und was lässt dich hoffnungsvoll bleiben?

Ruben: Zunächst mal: If in doubt, go out! Mir hilft es, in den Wald zu gehen, um aufzutanken. Und dann erlebe ich die sozialen Netze als essenziell. Also die echten – Freunde, Familie, Kolleginnen und Kollegen.

Lars: Wald und Natur, das kenne ich gut. Für mich sind das auch echte Kraftorte. Du hast außerdem in Bosnien-Herzegowina gelebt, einem Land, das weiß, was es bedeutet, wenn gesellschaftlicher Zusammenhalt zerbricht. Was hat dich das über Frieden gelehrt, was kein Seminar dir hätte beibringen können?

Ruben: Es sind oft die lauten Stimmen, die rufen „Wir können nicht miteinander!“ Das ist machtvoll, folgt der Kriegslogik und führt schlimmstenfalls zu „ethnischen Säuberungen“ und Genozid. Und ich habe erlebt, dass es immer auch Menschen gibt, die sich davon nicht beirren lassen. Die wieder und wieder das Gegenteil beweisen, indem sie Räume öffnen und das Miteinander leben. Die der Friedenslogik folgen und sagen „Wir können nur miteinander.“ Dieses Handeln ist Kraftquell für alle, die auf der Suche sind, wie Gewalt beendet werden kann. Solche Kraftquellen aufzuspüren und zu stärken, bringt uns dem Frieden näher.

Lars: „Wir können nur miteinander.“ Das ist ein Satz, der tief sitzt – erst recht, wenn man bedenkt, wie viel Mut es erfordert, ihn angesichts von Krieg und existenzieller Gewalt laut auszusprechen. Das zeigt ja: Gemeinschaft und echter Dialog entstehen nicht im geschützten Wohlfühlraum, sondern oft genau dort, wo es extrem ungemütlich und schmerzhaft ist. Das bringt mich direkt zu eurem Format. „Friedensgespräche“ klingt zunächst fast harmlos. Was steckt wirklich dahinter, und warum ist es gerade jetzt alles andere als selbstverständlich?

Ruben: Wenn wir harmlos verstehen können als den Versuch, Schaden abzuwenden, sind wir schon mal auf einem guten Weg. In unseren sozialen Alltagsstrukturen – in der Nachbarschaft, in der Kirchengemeinde, im Chor – stellen wir vielerorts die essentiellen Fragen von Krieg und Frieden gar nicht mehr, weil wir befürchten, das Gespräch entgleitet uns und wir entzweien uns darüber. Auf die Dauer wird es unserer Gesellschaft nicht gut tun, im Vermeidungszustand zu verharren. Friedensgespräche laden dazu ein, das Beschweigen zu überwinden.

Lars: Viele schweigen lieber, als Positionen zu beziehen, aus Angst, sofort etikettiert zu werden, als „Putinversteher“ oder „Bellizist“. Wie schafft ihr in einem Friedensgespräch diesen geschützten Raum, ohne die Kontroversität zu verlieren?

Ruben: Die Strategie, Menschen in Schubladen zu stecken, um uns die Welt zu erklären, ist gerade sehr en vogue. Es scheint leichter, anderen ein Etikett aufzukleben, als sich mit ihnen zu befassen. Ich finde das sehr verständlich in einer Zeit, in der wir spüren, dass wir in unserem Sein bedroht sind. Die Menschen hören, dass es ihre individuelle Verantwortung ist, sich vor sozialer Not zu bewahren. Mittel für Soziales, Kultur, Entwicklungszusammenarbeit usw. werden massiv gekürzt, während zugleich die Ausgaben für Waffenproduktion explodieren und kollektiv zu schultern sind. Das führt zu Wut und Ohnmachtsgefühlen: Ich fühle mich in meiner Integrität angegriffen, verteidige mich und reagiere meinerseits mit Angriff. Etikettierungen sind die einfachste Form von Angriff. Denn meistens sind wir nicht einverstanden mit dem Etikett, das uns jemand aufklebt. Dann ärgern wir uns und reißen es ab und versuchen uns ins richtige Licht zu rücken oder kleben schnell noch der anderen Seite ein Label auf. Nun ist es naheliegend, dass die das auch nicht mag. Der Schlagabtausch ist im vollen Gange und der Gegenstand der Auseinandersetzung spielt keine Rolle mehr. Und dann merken wir die Kosten der Schubladen – wir geraten in einen Strudel von Angriff und Selbstverteidigung. Und jetzt kommt das Überraschende: Viel leichter ist es, wenn wir uns die ganze Energie sparen, die in Angriff und Verteidigung gehen. Und stattdessen erleben, was „die anderen“ und wir eigentlich zu sagen haben.

Lars: Als Online-Redakteur erlebe ich das durchaus. Ich versuche, nicht jede Meinung zu kommentieren oder Menschen zu überzeugen. Manchmal ist meine Rolle eher die eines Blitzableiters: die Verzweiflung hinter einer Aussage erkennen und einfach sein lassen. Das kostet weniger Energie als ich dachte. Euer Ansatz setzt auf Wahrnehmen vor Bewerten. Was passiert in einem Raum, wenn Menschen das wirklich aushalten?

Ruben: Ein Teilnehmer einer Aktivistengruppe sagte in einer Abschlussrunde eines Friedensgesprächs: Ich wünschte, wir würden jedes künftige Treffen damit beginnen, dass einer von uns zehn Minuten aus seinem Leben erzählt. Wenn wir einander und uns selbst wieder als Menschen erleben, die Ängste und Hoffnungen haben und mit diesen Gefühlen auf der Suche sind nach Antworten auf die drängenden Fragen, dann knistert die Luft. Denn wenn Schubladen nicht mehr taugen, fangen wir an, neue Möbelstücke zu entwerfen, die uns andere Ordnungssysteme ermöglichen. Das fordert Mut und zugleich wirkt es unglaublich befreiend!

Lars: Plötzlich steht der Mensch im Vordergrund und nicht mehr die Position. Wenn jemand wirklich von sich erzählt, und der Raum lang genug dafür ist, entstehen keine Phrasen mehr sondern echte Begegnung. Der Mensch wird erfahrbar, jenseits der Polarisierung. Du machst neben deiner Prozessbegleitung auch Audiokunst. Was hat Klang mit Frieden zu tun?

Ruben: In der Klangkunst beschäftigt mich ja vor allem der Audiowalk, also die Verbindung von Hören und Unterwegssein. Und ein Element der Friedensgespräche ist der Moment danach, der Heimweg. Wenn die Teilnehmenden für sich das Erlebte noch mal nachklingen lassen. Was habe ich gehört und wo spüre ich jetzt noch eine Resonanz in mir? Und dann geht das Friedensgespräch nämlich weiter. Noch bevor die Menschen zu Hause ankommen, sind sie eingeladen, einen Nachhall an die Menschen zu senden, die sich noch mit dem Gedanken tragen, ob sie auch ein Friedensgespräch initiieren wollen. Dieser Nachhall kann eine Ermutigung sein, eine methodische Anregung, ein persönliches Erlebnis. Übermittelt wird der Nachhall als Nachricht auf einem Anrufbeantworter. Und diese Sprachnachrichten helfen dabei, die Friedensgespräche weiter zu entwickeln.

Lars: Der Nachhall auf dem Heimweg. Ich kenne diese Qualität aus Singkreisen: die Stille zwischen den Liedern, in der der Moment einfach nachklingen darf, bevor das nächste beginnt. Aus dieser Stille entsteht oft etwas Neues. Ein Gedanke, manchmal ein ganzes Lied. Das Friedensgespräch geht also weiter, auch wenn der Abend vorbei ist. Ihr stellt eine Handreichung bereit, damit Gruppen selbst ein Friedensgespräch initiieren können. Wer kann das anstoßen?

Ruben: Zunächst braucht es jemanden, die oder der sagt: Ich möchte eine Situation verändern. Diese Person sucht sich am besten noch weitere, denen es ähnlich geht. Damit ist der Anfang gemacht. Und die Handreichung der Friedensgespräche, von der du sprachst, ist wie ein Geländer. Das führt mich in der Vorbereitung durch die entscheidenden Fragen: Wer lädt ein? Was ist unser Thema und wie machen wir daraus einen Titel für das Friedensgespräch? Moderieren wir das selbst oder suchen wir uns da Unterstützung? Wie viel Zeit sollten wir einplanen? Ein Geländer greife ich mir dann, wenn ich festen Halt brauche und lasse es los, wenn ich selbst sicheren Grund habe.

Lars: Das Motto der FriedensDekade 2026 lautet „couragiert widerstständig“. Was bedeutet das für euch konkret, wo braucht es diesen Mut?

Ruben: Sich nicht abzufinden mit dem Bestehenden, erfordert Mut. Den anderen nicht mehr überzeugen zu wollen, erfordert Mut. Und sich selbst zu hinterfragen noch mehr. Das ist übrigens etwas, was ich auch von dir erlebe, Lars. Du bist Online-Redakteur für ein breites Publikum und trägst gleichzeitig eine klare Friedenshaltung. Wie hältst du diese Offenheit aufrecht?

Lars: Ich glaube, gemeinsame Positionen entstehen genau dann, wenn wir aufhören, uns hinter der eigenen Haltung zu verschanzen. Nicht weil wir uns anpassen, sondern weil wir wirklich zuhören. Das ist für mich der Unterschied zwischen Diskutieren und Gespräch. „Couragiert widerstständig“ klingt nach Reibung. Aber Friedensgespräche setzen ja gerade auf Begegnung. Ist das kein Widerspruch?

Ruben: Wenn ich dir sage, was du alles falsch siehst, verstehst, tust, und du zählst mir auf, wo ich daneben liege, führt das zu einer Reibung, die wir rasch vermeiden werden. Wir gehen aus der Begegnung. Was bleibt, sind Annahmen über den Gegenüber, Anschuldigungen, Zuschreibungen. Wenn ich mich jedoch an dem reibe, was ich von dir über dich höre, dann ist Veränderung möglich. Ich kann etwas neu verstehen, ich kann mich von einer Überzeugung verabschieden oder ich kann in ihr gestärkt werden.

Lars: Reibung als Kraftquelle, nicht als Abbruch. Kirchengemeinden, Bürgerinitiativen, Nachbarschaften, an wen richtet sich das Format und was habt ihr bisher beobachtet?

Ruben: Die Friedensgespräche sind ein ganz junges Format, wir bekommen gerade sehr vielfältige Rückmeldungen, wo das angedockt und ausprobiert werden soll. Als ein Element auf dem Gemeindefest, als einmalige Gesprächsabend – offen eingeladen, oder als neue methodische Anregung für eine sich regelmäßig treffende Gruppe. Friedensgespräch als Begegnung zwischen zwei Menschen oder für eine Großveranstaltung mit mehreren hundert Teilnehmenden. Ich bin gespannt, wohin uns das trägt und was die Community sich noch einfallen lässt.

Lars: Die FriedensDekade ist seit Jahrzehnten ein fester Ort im kirchlichen Jahr. Was kann das Format dort bewegen, was eine Andacht oder ein Vortrag nicht kann?

Ruben: Friedensgespräche sorgen dafür, dass alle Menschen, die zu einem Thema zusammenkommen, selbst etwas beitragen können. Sie reden von sich und ihren Ideen und Erlebnissen, sie zögern und schweigen, sie sprechen etwas aus, was sie vielleicht noch nie mit anderen geteilt haben. Friedensgespräche sind das kollektive aktive Suchen nach Veränderung. Ohne Besserwisser.

Lars: Ohne Besserwisser. Das sitzt. Die AGDF steht für „Freiden schaffen ohne Waffen“, eine klare Haltung. Wie verhält sich das zum Anspruch, wirklich alle Milieus einzuladen?

Ruben: In Friedensgesprächen kommen Menschen zu Wort, nicht Vertreterinnen und Vertreter von Gruppen oder Ideologien. Niemand muss Angst haben, in diesem Begegnungsformat die eigene Haltung um die Ohren gehauen zu bekommen. Denn wir reden von uns. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir die Welt friedlicher und gerechter machen, ist größer, wenn wir das gemeinsam versuchen, als wenn wir sagen, du musst nur tun, was ich für richtig definiere.

Lars: Ruben, eine letzte Frage: Wenn die Teilnehmenden eines Friedensgesprächs den Raum verlassen und nach Hause gehen, was sollten sie im Idealfall im Kopf oder im Herzen mitnehmen?

Ruben: Ich lasse da eine Teilnehmerin eines Friedensgesprächs zu Wort kommen. Sie sagte im Nachhinein: Mir hat die Kleingruppenarbeit gut getan! Ich bin mit jemandem ins Gespräch gekommen, mit der ich sonst wahrscheinlich nie so gesprochen hätte. Ich habe mich vorher gefragt: soll ich da hingehen? Jetzt sage ich DANKE!

Lars: Ruben, vielen Dank. Für dieses Gespräch, für das Format und für die Hoffnungskraft, die darin steckt. Wer selbst ein Friedensgespräch initiieren möchte, findet die Handreichung und alle weiteren Informationen unter friedensgespraeche.org. Der digitale Kick-off findet am 27. Mai 2026 von 17 bis 19 Uhr statt, die Anmeldung läuft über das hier verlinkte Formular. Der erste regionale DialogStarter-Tag für Menschen, die die Methode kennenlernen und selbst anwenden möchten, findet am 24. Juni in Berlin statt. Hier gibt es die Details. Bis zur nächsten Folge, bleibt im Dialog.

 

Gehen Sie in Begegnung und wagen Sie sich couragiert widerständig gemeinsam an die großen Themen!

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