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Schlagwort: Beteiligung

Das Fundament für 2026: Warum wir heute „couragiert widerständig“ sein müssen

Ein Impuls von Lars Blume, zur Ausrichtung unseres Onlinematerials für die FriedensDekade.

Das Motto der kommenden FriedensDekade, „couragiert widerständig“, ist kein leeres Schlagwort. Es ist eine Antwort auf eine Zeit, in der die Sprache der Aufrüstung lauter wird und die Hoffnung auf diplomatische Lösungen oft im Lärm der Konflikte untergeht. Wir haben uns entschieden, dieses Jahr ein digitales Fundament zu bauen, das zeigt: Widerstand für den Frieden ist möglich, er hat Tradition und er ist tief in der menschlichen Seele verwurzelt.

Ihre Stimme zählt: Gestalten Sie mit!

Dieser Artikel ist ein erster Impuls – kein fertiges Konzept. Bis Ende Januar läuft unsere Umfrage, in der Sie den inhaltlichen Rahmen unserer digitalen Arbeit 2026 aktiv mitbestimmen können. Welche Themen und Formate wünschen Sie sich? Welche Schwerpunkte sind Ihnen wichtig?

Ihre Erfahrungen, Ihre Ideen, Ihre Schwerpunkte sind gefragt. Nur gemeinsam können wir Material schaffen, das wirklich trägt, in Gemeinden, in der Bildungsarbeit, in sozialen Medien.

Drei zentrale Säulen für 2026

Unsere Onlineredaktion wird das Motto im kommenden Jahr durch drei zentrale Säulen beleuchten, deren Ausgestaltung Sie noch bis Ende Januar mitbestimmen können:

1. Friedenszeugen: Wenn Courage den Lauf der Dinge ändert

Oft wird behauptet, man könne gegen die „große Politik“ nichts ausrichten. Unsere Serie zu historischen Beispielen beweist das Gegenteil. Wir blicken auf Momente, in denen Menschen durch ihren Mut Kriege verhinderten, verkürzten oder den Weg zum Frieden ebneten.

Der Protest in der Rosenstraße 1943, wo Berliner Frauen die Freilassung ihrer jüdischen Männer erzwangen. Der weltweite Widerstand gegen den Vietnamkrieg, der eine Supermacht zum Umdenken zwang. Die Friedliche Revolution in Deutschland, die ohne einen Schuss Mauern zum Einsturz brachte. Das Symbol „Schwerter zu Pflugscharen“, das Ost und West verband, lange bevor die Mauer fiel.

Diese Geschichten sollen uns daran erinnern: Wir sind nicht ohnmächtig. Gewaltfreier Widerstand hat Geschichte geschrieben und kann es wieder tun.

Welche Beispiele fehlen aus Ihrer Sicht? Welche Momente sollten wir unbedingt erzählen? Schreiben Sie uns gerne unter kontakt@friedensdekade.de

2. Worte, die bleiben: Klassiker der Friedensbewegung

„Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.“ Solche Sätze sind mehr als Slogans, sie sind das konzentrierte Gewissen einer Gesellschaft. In einer minimalistischen Serie speziell für soziale Medien beleuchten wir die großen Friedensaufrufe und Sprüche, die heute Klassiker sind.

Wir fragen: Was bedeutet dieser Satz heute? Wie wurde er zum Symbol einer couragiert widerständigen Haltung? Diese reduzierten Grafiken und prägnanten Texte sollen dazu einladen, die schlichte, aber radikale Wahrheit hinter diesen Worten neu zu entdecken und sie in die digitale Welt von heute zu tragen, teilbar, merkfähig, wirksam.

Welche Friedensworte haben Sie geprägt? Welche Sätze sollten nicht vergessen werden? Teilen Sie Ihre Vorschläge per E-Mail mit uns: kontakt@friedensdekade.de

3. Biographien: Menschen, die vorangingen

In unserer dritten Säule rücken wir Menschen in den Fokus, die durch ihr Leben Zeugnis für den Frieden ablegten. Von Bertha von Suttner, der ersten Friedensnobelpreisträgerin, über Martin Luther King bis hin zu weniger bekannten Friedensstifterinnen und -stiftern: Wir erzählen von Menschen, die couragiert widerständig waren, oft gegen alle Widerstände, oft unter persönlichen Opfern.

Diese Biographien sollen inspirieren und ermutigen: Wenn sie es konnten, können wir es auch. Friedensarbeit hat Gesichter, Namen, Geschichten; sie ist menschlich, nahbar, möglich.

Wessen Lebensgeschichte sollte erzählt werden? Welche Friedenspioniere fehlen in der öffentlichen Wahrnehmung? Senden Sie uns Ihre Vorschläge: kontakt@friedensdekade.de

 

Jetzt mitmachen – bis Ende Januar!

Dieser Artikel ist der erste Schritt auf dem Weg zum Jahresmotto 2026. Die konkrete Ausrichtung unserer digitalen Arbeit liegt noch nicht fest – sie entsteht im Dialog mit Ihnen. Bis Ende Januar haben Sie die Möglichkeit, durch unsere Umfrage aktiv mitzugestalten:

  • Welche thematischen Schwerpunkte sind Ihnen wichtig?
  • Sollten wir 2026 eine Serie zu spirituellen Wurzeln des Widerstands entwickeln?
  • Wie können wir das Material so gestalten, dass es in Ihrer Arbeit wirklich hilfreich ist?

Ihre Expertise, Ihre Erfahrungen aus der Friedensarbeit, Ihre theologischen Perspektiven, all das möchten wir einfließen lassen. Nur so entsteht Material, das wirklich trägt und inspiriert.

Zur Umfrage: Link

Konkrete Vorschläge für historische Momente, Friedenszitate oder Biographien? Wenn Sie bestimmte historische Situationen, Friedenssprüche oder Namen von Friedenspionieren vorschlagen möchten, wenden Sie sich gerne direkt per E-Mail an: kontakt@friedensdekade.de

Unser Ziel für 2026

Wir wollen Material schaffen, das nicht nur informiert, sondern ermutigt. Material, das in Gemeinden geteilt wird, das in der Bildungsarbeit Impulse gibt, das in sozialen Medien Hoffnung verbreitet. Material, das zeigt: Eine Gesellschaft, die couragiert widerständig für den Frieden eintritt, ist die stärkste Kraft der Welt.

Lassen Sie uns gemeinsam dieses digitale Fundament bauen: mit Ihren Ideen, Ihrer Erfahrung, Ihrem Mut.

Couragiert widerständig. Gemeinsam gestalten wir 2026!

„Komm den Frieden wecken“ – Mitmach-Tipps für Vereine und Initiativen.

Frieden wächst dort, wo Menschen sich organisieren, einmischen und Verantwortung übernehmen – im Kleinen wie im Großen.
Vereine und Initiativen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Friedenskultur: lokal verwurzelt, thematisch vielfältig, mit offenen Armen und klarem Kompass. Die FriedensDekade 2025 lädt dazu ein, dieses Engagement sichtbar zu machen – und gemeinsam neue Zeichen zu setzen.

Wie kann eure Gruppe, euer Verein, eure Initiative den Frieden wecken?

Frieden gestalten – lokal und konkret

In Vereinen und Initiativen kommen Menschen zusammen, die sich für ein besseres Miteinander einsetzen: im Sport, in der Umweltarbeit, in politischen Gruppen, interreligiösen Projekten oder im Bereich Bildung, Kultur und Soziales. Die FriedensDekade 2025 bietet einen Rahmen, um dieses Engagement zu verbinden – mit einer klaren Botschaft: Frieden beginnt mit Haltung. Und wächst durch Beteiligung.

Ob einmalige Aktion oder ein Programmpunkt im Jahreskalender: Schon kleine Beiträge können große Wirkung entfalten. Hier einige Mitmach-Ideen für die FriedensDekade – speziell für Vereine und Initiativen:

Mitmach-Tipps für Vereine und Initiativen zur FriedensDekade

Ob als Projektwoche, einzelne Aktion oder fächerübergreifende Unterrichtseinheit – jede Schule findet ihren Weg, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Hier sind einige Impulse, die sich einfach umsetzen und mit Tiefe gestalten lassen:

1. Friedensreklamation

Worum geht’s?
Initiiert eine „Reklamationsstelle für den Frieden“ in eurer Stadt: ein temporärer Info- oder Aktionsstand, an dem Bürger*innen Beschwerden, Wünsche und Visionen zum Thema Frieden einreichen können – handschriftlich, künstlerisch oder digital.

Mögliche Formate:

  • Eine Friedensklagewand: „Ich reklamiere, dass … Krieg normalisiert wird.“
  • Ein Wunschbaum: „Ich wünsche mir Frieden, wo …“
  • Interviews vor Ort: „Wann warst du zuletzt mutig für den Frieden?“
  • Kooperation mit lokalen Zeitungen oder Schulen zur Veröffentlichung

Warum es wirkt:
Weil es Empowerment schafft – durch Sprache, Beteiligung und Öffentlichkeit.
Und weil es ernst nimmt, dass Frieden auch eine Frage der Gerechtigkeit ist.

2. Friedens-Brunch mit leerem Stuhl

Worum geht’s?
Richtet einen öffentlichen Brunch oder ein Begegnungs-Picknick aus – jede*r bringt etwas mit. In der Mitte: ein leerer Stuhl mit einer Friedensbotschaft. Er erinnert an eine Stimme, die fehlt. An Menschen auf der Flucht. An Schweigen. An Hoffnung.

Mögliche Impulse:

  • Jede*r erzählt kurz, wen sie oder er auf den leeren Stuhl setzt
  • Gemeinsames Schreiben eines „Briefs an die Welt“
  • Beteiligung von Partnerprojekten im Ausland oder aus anderen Stadtteilen
  • Abschluss mit gemeinsamem Lied, Friedenswunsch oder symbolischer Geste

Warum es wirkt:
Weil Essen verbindet.
Weil der leere Stuhl Raum für Geschichten schafft.
Und weil gelebte Nachbarschaft ein Friedensakt ist.

3. Schreib dein Friedenswort – ein Hoffnungsband für Frieden

Worum geht’s?
In vielen spirituellen Traditionen hat das geschriebene Wort besondere Kraft. Dieser Mitmach-Tipp lädt dazu ein, gemeinsam ein „Band der Hoffnung“ zu weben – aus einzelnen Friedensworten, Gebeten, Segenstexten oder persönlichen Botschaften.

So geht’s:

  • Stellt in eurem Gemeindehaus oder im Freien ein Friedensband (aus Stoff, Papier oder Naturmaterialien) auf – sichtbar und einladend.
  • Menschen aus eurer Gemeinschaft (oder darüber hinaus) sind eingeladen, ein Wort, ein Versprechen, ein Friedensgebet oder eine Segensformel darauf zu schreiben.
  • Das Band kann täglich weiterwachsen – über 10 Tage hinweg.
  • Zum Abschluss kann es gesegnet, gemeinsam getragen oder in einer Friedensfeier in die Welt entlassen werden – z. B. in einem Fluss, aufgehängt in Bäumen oder geteilt in kleine Stücke, die weitergetragen werden.

Warum es wirkt:
Weil Sprache Frieden stiften kann.
Weil viele Stimmen gemeinsam ein kraftvolles Zeichen setzen.
Und weil geteilte Hoffnung Menschen verbindet, auch über Glaubensgrenzen hinweg.

4. Werkstatt des Friedens

Worum geht’s?
Verwandelt euer Vereinsgelände, eine Werkstatt oder einen Gemeinschaftsraum für einen Nachmittag in eine Werkstatt des Friedens. Jede*r bringt Werkzeug, Ideen oder ein Projekt mit – und gemeinsam wird gebaut, genäht, gezeichnet oder gepflanzt für den Frieden.

Mögliche Aktionen:

  • Upcycling-Projekte mit Friedensbotschaften (Taschen, Banner, Mobiles)
  • Gemeinsames Bauen eines „Friedensmöbels“ für die Nachbarschaft
  • Bemalen von Steinen, Bänken oder Zäunen mit inspirierenden Zitaten
  • Anlegen eines „Stillen Gartens“ als Ort der Begegnung und Erinnerung

Warum es wirkt:
Weil gemeinsames Tun Gemeinschaft schafft.
Weil es Frieden nicht nur denkt, sondern in die Hände nimmt.
Und weil man mit Hammer, Erde oder Pinsel manchmal mehr sagt als mit Parolen.

5. Friedens-Hackathon

Worum geht’s?
Organisiert einen lokalen oder digitalen Mini-Hackathon – ein kreatives Arbeitswochenende, bei dem Mitglieder eures Vereins gemeinsam an Ideen tüfteln, wie Frieden in eurer Stadt oder eurem Themenfeld sichtbarer werden kann. Ziel: Am Ende steht eine konkrete Aktion, Kampagne oder digitale Lösung.

Beispiele:

  • Eine interaktive Friedenskarte der Stadt mit positiven Orten, Geschichten & Projekten
  • Eine TikTok-Kampagne gegen Rassismus mit Jugendlichen
  • Eine Podcastreihe über Alltagsmut in der Vereinswelt
  • Ein Peace-Point in der Innenstadt: eine Box zum Teilen von Wünschen, Sorgen, Ideen für Frieden

Warum es wirkt:
Weil viele Vereine kreative Ressourcen haben – und Lust auf neue Formen der Zusammenarbeit.
Ein Hackathon bringt Generationen, Perspektiven und Talente zusammen. Und macht Frieden konkret und öffentlich.

Gemeinsam den Frieden wecken – sichtbar, hörbar, spürbar

Die FriedensDekade lebt vom Mitmachen – und vom Mut, sich einzumischen. Vereine und Initiativen sind Orte gelebter Friedensfähigkeit. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Spannungen zunehmen, ist euer Engagement wichtiger denn je.

Nutzt die Materialien der FriedensDekade – von Plakaten bis Social-Media-Vorlagen – um eure Aktion zu begleiten. Und tragt eure Veranstaltung in unseren Aktionskalender ein, damit sie sichtbar wird!

Materialien für eure Friedensaktion

Ein umfangreiches Paket unterstützt Sie bei der Umsetzung:

  • Ideenheft mit Anleitungen & Hintergrundwissen
  • Friedensliederbuch mit Liedern aus aller Welt
  • Plakate, Banner, Aufkleber, Postkarten
  • Online-Materialien für Unterricht und Aktion
  • Texte für Pressearbeit

Alles unter: www.friedensdekade.de/shop

Mitmachen ist einfach – Ihre Aktion zählt

1. Idee finden – Was passt zu eurem Verein, eurer Initiative?

2. Material nutzen – In unserem Shop erhältlich.

3. Aktion anmelden – Für unseren Aktionskalender (optional): kontakt@friedensdekade.de

4. Teilen Sie Ihr Zeichen auf Instagram– unter dem Hashtag #friedensdekade2025

Jetzt mitmachen und gemeinsam den Frieden wecken!

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