„Komm den Frieden wecken“ – Mitmach-Tipps für Vereine und Initiativen.
Frieden wächst dort, wo Menschen sich organisieren, einmischen und Verantwortung übernehmen – im Kleinen wie im Großen.
Vereine und Initiativen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Friedenskultur: lokal verwurzelt, thematisch vielfältig, mit offenen Armen und klarem Kompass. Die FriedensDekade 2025 lädt dazu ein, dieses Engagement sichtbar zu machen – und gemeinsam neue Zeichen zu setzen.
Wie kann eure Gruppe, euer Verein, eure Initiative den Frieden wecken?
Frieden gestalten – lokal und konkret
In Vereinen und Initiativen kommen Menschen zusammen, die sich für ein besseres Miteinander einsetzen: im Sport, in der Umweltarbeit, in politischen Gruppen, interreligiösen Projekten oder im Bereich Bildung, Kultur und Soziales. Die FriedensDekade 2025 bietet einen Rahmen, um dieses Engagement zu verbinden – mit einer klaren Botschaft: Frieden beginnt mit Haltung. Und wächst durch Beteiligung.
Ob einmalige Aktion oder ein Programmpunkt im Jahreskalender: Schon kleine Beiträge können große Wirkung entfalten. Hier einige Mitmach-Ideen für die FriedensDekade – speziell für Vereine und Initiativen:
Mitmach-Tipps für Vereine und Initiativen zur FriedensDekade
Ob als Projektwoche, einzelne Aktion oder fächerübergreifende Unterrichtseinheit – jede Schule findet ihren Weg, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Hier sind einige Impulse, die sich einfach umsetzen und mit Tiefe gestalten lassen:
1. Friedensreklamation
Worum geht’s?
Initiiert eine „Reklamationsstelle für den Frieden“ in eurer Stadt: ein temporärer Info- oder Aktionsstand, an dem Bürger*innen Beschwerden, Wünsche und Visionen zum Thema Frieden einreichen können – handschriftlich, künstlerisch oder digital.
Mögliche Formate:
- Eine Friedensklagewand: „Ich reklamiere, dass … Krieg normalisiert wird.“
- Ein Wunschbaum: „Ich wünsche mir Frieden, wo …“
- Interviews vor Ort: „Wann warst du zuletzt mutig für den Frieden?“
- Kooperation mit lokalen Zeitungen oder Schulen zur Veröffentlichung
Warum es wirkt:
Weil es Empowerment schafft – durch Sprache, Beteiligung und Öffentlichkeit.
Und weil es ernst nimmt, dass Frieden auch eine Frage der Gerechtigkeit ist.
2. Friedens-Brunch mit leerem Stuhl
Worum geht’s?
Richtet einen öffentlichen Brunch oder ein Begegnungs-Picknick aus – jede*r bringt etwas mit. In der Mitte: ein leerer Stuhl mit einer Friedensbotschaft. Er erinnert an eine Stimme, die fehlt. An Menschen auf der Flucht. An Schweigen. An Hoffnung.
Mögliche Impulse:
- Jede*r erzählt kurz, wen sie oder er auf den leeren Stuhl setzt
- Gemeinsames Schreiben eines „Briefs an die Welt“
- Beteiligung von Partnerprojekten im Ausland oder aus anderen Stadtteilen
- Abschluss mit gemeinsamem Lied, Friedenswunsch oder symbolischer Geste
Warum es wirkt:
Weil Essen verbindet.
Weil der leere Stuhl Raum für Geschichten schafft.
Und weil gelebte Nachbarschaft ein Friedensakt ist.
3. Schreib dein Friedenswort – ein Hoffnungsband für Frieden
Worum geht’s?
In vielen spirituellen Traditionen hat das geschriebene Wort besondere Kraft. Dieser Mitmach-Tipp lädt dazu ein, gemeinsam ein „Band der Hoffnung“ zu weben – aus einzelnen Friedensworten, Gebeten, Segenstexten oder persönlichen Botschaften.
So geht’s:
- Stellt in eurem Gemeindehaus oder im Freien ein Friedensband (aus Stoff, Papier oder Naturmaterialien) auf – sichtbar und einladend.
- Menschen aus eurer Gemeinschaft (oder darüber hinaus) sind eingeladen, ein Wort, ein Versprechen, ein Friedensgebet oder eine Segensformel darauf zu schreiben.
- Das Band kann täglich weiterwachsen – über 10 Tage hinweg.
- Zum Abschluss kann es gesegnet, gemeinsam getragen oder in einer Friedensfeier in die Welt entlassen werden – z. B. in einem Fluss, aufgehängt in Bäumen oder geteilt in kleine Stücke, die weitergetragen werden.
Warum es wirkt:
Weil Sprache Frieden stiften kann.
Weil viele Stimmen gemeinsam ein kraftvolles Zeichen setzen.
Und weil geteilte Hoffnung Menschen verbindet, auch über Glaubensgrenzen hinweg.
4. Werkstatt des Friedens
Worum geht’s?
Verwandelt euer Vereinsgelände, eine Werkstatt oder einen Gemeinschaftsraum für einen Nachmittag in eine Werkstatt des Friedens. Jede*r bringt Werkzeug, Ideen oder ein Projekt mit – und gemeinsam wird gebaut, genäht, gezeichnet oder gepflanzt für den Frieden.
Mögliche Aktionen:
- Upcycling-Projekte mit Friedensbotschaften (Taschen, Banner, Mobiles)
- Gemeinsames Bauen eines „Friedensmöbels“ für die Nachbarschaft
- Bemalen von Steinen, Bänken oder Zäunen mit inspirierenden Zitaten
- Anlegen eines „Stillen Gartens“ als Ort der Begegnung und Erinnerung
Warum es wirkt:
Weil gemeinsames Tun Gemeinschaft schafft.
Weil es Frieden nicht nur denkt, sondern in die Hände nimmt.
Und weil man mit Hammer, Erde oder Pinsel manchmal mehr sagt als mit Parolen.
5. Friedens-Hackathon
Worum geht’s?
Organisiert einen lokalen oder digitalen Mini-Hackathon – ein kreatives Arbeitswochenende, bei dem Mitglieder eures Vereins gemeinsam an Ideen tüfteln, wie Frieden in eurer Stadt oder eurem Themenfeld sichtbarer werden kann. Ziel: Am Ende steht eine konkrete Aktion, Kampagne oder digitale Lösung.
Beispiele:
- Eine interaktive Friedenskarte der Stadt mit positiven Orten, Geschichten & Projekten
- Eine TikTok-Kampagne gegen Rassismus mit Jugendlichen
- Eine Podcastreihe über Alltagsmut in der Vereinswelt
- Ein Peace-Point in der Innenstadt: eine Box zum Teilen von Wünschen, Sorgen, Ideen für Frieden
Warum es wirkt:
Weil viele Vereine kreative Ressourcen haben – und Lust auf neue Formen der Zusammenarbeit.
Ein Hackathon bringt Generationen, Perspektiven und Talente zusammen. Und macht Frieden konkret und öffentlich.
Gemeinsam den Frieden wecken – sichtbar, hörbar, spürbar
Die FriedensDekade lebt vom Mitmachen – und vom Mut, sich einzumischen. Vereine und Initiativen sind Orte gelebter Friedensfähigkeit. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Spannungen zunehmen, ist euer Engagement wichtiger denn je.
Nutzt die Materialien der FriedensDekade – von Plakaten bis Social-Media-Vorlagen – um eure Aktion zu begleiten. Und tragt eure Veranstaltung in unseren Aktionskalender ein, damit sie sichtbar wird!
Materialien für eure Friedensaktion
Ein umfangreiches Paket unterstützt Sie bei der Umsetzung:
- Ideenheft mit Anleitungen & Hintergrundwissen
- Friedensliederbuch mit Liedern aus aller Welt
- Plakate, Banner, Aufkleber, Postkarten
- Online-Materialien für Unterricht und Aktion
- Texte für Pressearbeit
Alles unter: www.friedensdekade.de/shop
Mitmachen ist einfach – Ihre Aktion zählt
1. Idee finden – Was passt zu eurem Verein, eurer Initiative?
2. Material nutzen – In unserem Shop erhältlich.
3. Aktion anmelden – Für unseren Aktionskalender (optional): kontakt@friedensdekade.de
4. Teilen Sie Ihr Zeichen auf Instagram– unter dem Hashtag #friedensdekade2025
Jetzt mitmachen und gemeinsam den Frieden wecken!

