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Schlagwort: Aktion

Musik, Klang und Zivilcourage: Chöre und Musikgruppen gestalten die FriedensDekade 2026

Unter dem Motto „couragiert widerständig“ lädt die FriedensDekade 2026 dazu ein, gesellschaftlicher Spaltung und Machtlosigkeit aktive Mitgestaltung entgegenzusetzen. Chöre, Posaunenchöre, Bands und Musikgruppen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie geben dem Frieden eine Stimme, schaffen emotionale Resonanzräume und verknüpfen musikalische Traditionen des Widerstands mit dem aktuellen Engagement – weit über den klassischen Gottesdienst hinaus.

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1. Das Herzstück: Das Mottolied & der Bläsersatz aus dem Materialheft

Für die musikalische Arbeit in Chören, Bands und Posaunenchören liefert das offizielle Materialheft 2026 im Shop das direkte Fundament:

Das offizielle FriedensDekade-Lied 2026: Das Mottolied „couragiert widerständig“ (Text: Lothar Veit, Musik: Fritz Baltruweit) finden Sie direkt in Kapitel 1 auf Seite 6 des Materialhefts. Es eignet sich perfekt als eindringliche Ballade mit Solostimme und gemischtem Chor für Ihre Projekte. Hier geht es zum Artikel

Der neue Bläsersatz mit „Bella Ciao“-Verknüpfung: Landesposaunenwart Reinhard Gramm hat ein spezielles Arrangement verfasst, das das Mottolied bewusst mit dem Motiv von „Bella Ciao“ verwebt. Dieser Bläsersatz steht als kostenfreier Download für Posaunenchöre bereit. Hier gehts zu den Infos.

Das Friedens-Liederbuch: Zusätzlich steht eine umfassende Sammlung von 100 Friedensliedern für Kirchengemeinden und Initiativen zur Verfügung (herausgegeben zum 40-jährigen Jubiläum, Preis: 9,80 €). Liederbuch bestellen

2. Musik im öffentlichen Raum: Aktionen hörbar machen

Friedensarbeit braucht Präsenz und Sichtbarkeit im Alltag. Nutzen Sie Ihre musikalische Reichweite für hörbare Zeichen vor Ort:

Öffentliches Friedenssingen („Sing-In“): Laden Sie zu einem offenen Singkreis auf den Marktplatz, vor das Rathaus oder auf den Kirchplatz ein – niederschwellig, generationenübergreifend und kraftvoll.

Musikalische Friedensimpulse („Peace Spots“): Kurze, überraschende musikalische Einsätze an zentralen Orten wie Foyerbereichen, Schulen oder Gemeindezentren.

Konzerte & musikalische Andachten: Verknüpfen Sie Gesang, Instrumentalstücke und Taizé-Gesänge mit Phasen der Stille, um einen heilsamen Klangraum im Stadtteil zu öffnen.

3. Musik und Gesang im Gottesdienst gestalten

Für die liturgische Feier und den Bittgottesdienst bietet der offizielle EKD-Entwurf erprobte musikalische Bausteine und Liedvorschläge aus dem Evangelischen Gesangbuch (EG):

Zum Eingang: Das Lied „Komm in unsre stolze Welt“ (EG 428, St. 1–4) holt die realen Verhältnisse der Welt in den Gottesdienst.

Nach dem Eingangsgebet: Das meditative „Meine Hoffnung und meine Freude“ (EG Regionalteile, z. B. Nr. 576 oder 697 / GL 365).

Nach dem Bekenntnis: Der gregorianische Gesang „Oculi nostri ad Dominum Deum“ (EG Ausgabe Württemberg Nr. 787.6).

Zur Lesung / Predigt: Wahlweise „Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehen“ (EG Württemberg Nr. 658, St. 1–4) oder „Die Erde ist des Herrn“ (EG Württemberg Nr. 659, St. 1–4).

Zum Ausgang: Das kraftvolle „Verleih uns Frieden gnädiglich“ (Musik: Matthias Nagel, in: Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder plus, Strube Verlag München, Nr. 202).

Links & Materialbestellung

Materialheft & Medien bestellen: Das gedruckte Materialheft 2026 im Shop bestellen sowie das Friedens-Liederbuch erhalten Sie direkt über die Website der FriedensDekade.

Gottesdienst-Bausteine als PDF: Der vollständige Entwurf zum Bittgottesdienst steht im Webshop der Friedensdekade bereit

Weitere Downloads: Unter www.friedensdekade.de/download finden Sie ergänzende Vorlagen und Notenmaterialien.

Materialien bestellen & Aktionen eintragen

Shop: Das Materialheft, das Leporello, den Friedenskompass, die Postkarten, die Ausstellung (Druckset oder Drucklizenz) und die Streichhölzer bestellen Sie unter: www.friedensdekade.de/shop

Downloads & Vorlagen: Vorlagen für Gemeindebrief und Presse unter: www.friedensdekade.de/download

Aktionskalender: Tragen Sie Ihre Veranstaltungen und Gottesdienste bei unserem Patner der Friedenskopperative ein (Thema Frieden) alternativ an kontakt@friedensdekade.de

 


Häufig gestellte Fragen (FAQ) – Musik & Mitmachtipps 2026

Welche musikalischen Bausteine bietet das offizielle Materialheft der FriedensDekade 2026?

Das offizielle Materialheft enthält in Kapitel 1 auf Seite 6 das Mottolied „couragiert widerständig“ von Lothar Veit (Musik: Fritz Baltruweit) als Ballade mit Solostimme und gemischtem Chorsatz.

Welche Noten und Arrangements stehen Posaunenchören und Musikgruppen zusätzlich zur Verfügung?

Landesposaunenwart Reinhard Gramm hat einen speziellen Bläsersatz verfasst, der das Mottolied mit dem Motiv von „Bella Ciao“ verwebt und als kostenfreier Download bereitsteht. Ergänzend gibt es das Friedens-Liederbuch mit 100 Friedensliedern.

Wie können Chöre und Musikgruppen musikalische Aktionen außerhalb des Gottesdienstes gestalten?

Durch öffentliche Friedenssingen („Sing-In“) auf Marktplätzen, kurze musikalische Friedensimpulse („Peace Spots“) an zentralen Orten sowie musikalische Andachten und Konzerte im öffentlichen Raum.

Welche Liedvorschläge aus dem Gesangbuch enthält der offizielle Gottesdienstentwurf?

Empfohlen werden unter anderem „Komm in unsre stolze Welt“ (EG 428), „Meine Hoffnung und meine Freude“, der gregorianische Gesang „Oculi nostri ad Dominum Deum“ sowie zum Ausgang „Verleih uns Frieden gnädiglich“

Jetzt couragiert widerständig mitmachen
Material entdecken → www.friedensdekade.de/shop

Ein Graffiti des Slogan Make love not war.

Komm den Frieden wecken – FriedensDekade 2025 in ganz Deutschland

Frieden gestalten – in ganz Deutschland

Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ findet die Ökumenische FriedensDekade 2025 vom 9. bis 19. November statt. In diesen zehn Tagen laden Kirchengemeinden, Schulen, Vereine, Kommunen und Initiativen in ganz Deutschland dazu ein, den Frieden sichtbar und hörbar werden zu lassen – in Gottesdiensten, Andachten, Friedensgebeten, Diskussionsrunden, Workshops und kreativen Aktionen. Im Mittelpunkt steht der Aufruf, Friedenszeichen zu setzen, Verantwortung zu übernehmen und Räume des Miteinanders zu schaffen.

Auftakt am 9. November – Friedensgottesdienste im ganzen Land

Zum Beginn der ökumenischen FriedensDekade feiern Gemeinden in allen Regionen Deutschlands Eröffnungsgottesdienste. Allein am Sonntag, 9. November 2025, finden über 200 Auftaktveranstaltungen statt, von Lingen bis Leipzig, von Kiel bis Konstanz.

Beispiele zeigen die Vielfalt der Beteiligung:

  • Lingen: Gottesdienst mit Lektorin Lück in der Johanneskirche

  • Offenburg: Ökumenischer Gottesdienst in der Auferstehungskirche

  • Berlin-Weißensee: Abendgottesdienst mit besonderem Friedensgebet

  • Kiel: Theatergottesdienst „Komm, weck den Frieden“ in der Michaeliskirche

  • Hannover: Regionaler Eröffnungsgottesdienst in der Matthäuskirche

  • Cottbus: Jugendgottesdienst zum Pogromgedenken und zur FriedensDekade

  • Meißen: Eröffnung in der Frauenkirche mit Pfarrer Dr. Uwe Weise

Diese und viele weitere Veranstaltungen machen deutlich: Die ökumenische FriedensDekade wird lokal getragen, von engagierten Menschen, die den Frieden in ihrem Umfeld sichtbar machen.

Zentraler Gottesdienst in Chemnitz

Ein besonderer Höhepunkt ist der bundesweite zentrale Gottesdienst am 12. November 2025 in Chemnitz, mit dem die FriedensDekade offiziell eröffnet wird. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Kirchen, Initiativen und Friedenswerke gestalten diesen Gottesdienst gemeinsam. Er setzt ein Zeichen der Hoffnung und des gemeinsamen Handelns, für eine friedensfähige Zukunft in einer Zeit globaler Spannungen.

Lokale Initiativen im ganzen Land

Die FriedensDekade lebt von der Vielfalt der Beteiligten. Überall entstehen regionale und lokale Impulse, in Dörfern und Städten, in Klassenzimmern, Gemeindehäusern, auf öffentlichen Plätzen und in sozialen Netzwerken. Jede Aktion, ob groß oder klein, trägt dazu bei, den Frieden neu zu denken, zu erbitten und zu gestalten.

Viele Gemeinden greifen dabei das biblische Motiv des Friedens als Gabe und Aufgabe auf. Andere nutzen die Dekade, um gesellschaftliche Themen zu diskutieren, von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit bis hin zu Versöhnung, Klima- und Sicherheitspolitik. So entsteht ein lebendiges Mosaik aus Begegnungen, Gesprächen und Gebeten, das zeigt: Frieden beginnt immer im Miteinander.

Tägliche Friedensgebete und kreative Aktionen

Während der zehn Tage laden zahlreiche Gemeinden zu täglichen Andachten, Gebeten und Aktionen ein. Beispiele sind:

  • Friedensgebete in der Marktkirche Halle, der Petrikirche Freiberg und dem Dom zu Magdeburg

  • Ausstellungen wie „Gesichter des Friedens“ in Nürtingen oder „Hiroshima – Nagasaki“ in Hannover

  • Ökumenische Andachten in Ribnitz-Damgarten, Bad Harzburg und Markkleeberg

  • Aktionen von Schulen, Chören und Friedensgruppen in vielen Städten

Die Vielfalt reicht von spirituellen Angeboten über künstlerische Ausdrucksformen bis hin zu gesellschaftlichen Diskussionsforen. Schauen Sie auch in der virtuellen Ausstellung justice.peace.imagination vorbei.

Abschluss am Buß- und Bettag

Zum Abschluss der FriedensDekade am 19. November 2025 finden bundesweit Gottesdienste und Friedensgebete statt, unter anderem in Hannover, Kehl, Weinheim und Tübingen. Viele Gemeinden verbinden den Buß- und Bettag mit einem Aufruf zu Versöhnung, Klimagerechtigkeit und friedensstiftendem Handeln.

Materialien und digitale Begleitung

Zur Vorbereitung und Gestaltung stehen umfangreiche Materialien bereit. Auf friedensdekade.de finden Interessierte Arbeitsblätter, Impulstexte, Plakate, Postkarten und digitale Angebote. Ergänzend bietet die App „Peace and Pray“tägliche Impulse, Gebete, Friedenslieder und Ideen für gemeinsames Handeln – digital begleitet und überall zugänglich.

Ihre Aktion wird Teil des Ganzen

Damit alle Veranstaltungen sichtbar werden, ist die FriedensDekade Teil des Online-Kalenders der Friedenskooperative. Dort können Termine gefunden und eigene Aktionen eingetragen werden. Jede Gemeinde, jede Initiative, jeder Chor und jede Schule kann Teil des bundesweiten Netzwerks werden, denn der Frieden wächst dort, wo Menschen gemeinsam handeln.

Beispiele für Aktionen während der FriedensDekade:

  • Eröffnungs- und Abschlussgottesdienste mit dem Jahresmotto

  • Friedensläufe, Spaziergänge und Lichterwege

  • Schulprojekte und Diskussionsrunden zu Frieden, Gerechtigkeit und Verantwortung

  • Ausstellungen, Filmabende und musikalische Friedensaktionen

  • Gebete, Andachten und kreative Projekte in der Nachbarschaft

Gemeinsam den Frieden wecken

2025 steht auch im Zeichen einer neuen Nachdenklichkeit: Wie können wir Frieden neu denken, wo Macht, Gewalt und Unsicherheit die Welt prägen? Die FriedensDekade lädt dazu ein, Antworten nicht abstrakt, sondern konkret zu suchen, in Begegnungen, im Gespräch und im Gebet.

Ein Zeichen für den Frieden – bundesweit verbunden

Mit rund 1.000 zentral gemeldeten Veranstaltungen und zahlreichen weiteren Aktivitäten erreicht die FriedensDekade auch 2025 wieder eine vergleichbar starke Resonanz, wie im Rekordjahr 2024. In den letzten Jahren fanden bundesweit jährlich über 3.000 Veranstaltungen statt. Die große Beteiligung zeigt: Das Motto „Komm den Frieden wecken“ spricht viele Menschen an und macht Mut, Frieden neu zu denken und aktiv zu gestalten.

 

Schwerter zu Pflugscharen: Frieden beginnt im Tun

Vom Symbol zur gelebten Handlung.

Der Beitrag bei Kirche im hr über das Friedenszeichen „Schwerter zu Pflugscharen“ gibt Anlass, dieses biblische Motiv erneut zu bedenken: Wo ehemals Krieg und Gewalt standen, kann Frieden erwachsen. Und zwar genau dort, wo Menschen das Alte loslassen und gemeinsam Neues gestalten. Das biblische Bild „Schwerter zu Pflugscharen“ (Jesaja 2,4) steht seit Generationen für die Hoffnung, dass Gewalt in Leben und Krieg in Wandel verwandelt werden kann. Es erinnert uns daran: Frieden fällt nicht vom Himmel. Friedenwächst dort, wo Menschen sich aktiv für Verständigung, Verantwortung und Miteinander entscheiden.

Die FriedensDekade 2025 greift diese Botschaft auf und lädt dazu ein, das alte Bild neu mit Leben zu füllen. Wo in unserem Alltag können wir Schwerter zu Pflugscharen machen? Vielleicht im offenen Gespräch mit jemandem, der anders denkt? Im Teilen von Zeit und Aufmerksamkeit? Oder in einer gemeinsamen Aktion, die Hoffnung sichtbar macht.

So wie aus Metall Werkzeug werden kann, kann auch aus Konflikt Verbindung entstehen. Die FriedensDekade 2025 ist eine Einladung, genau dort anzusetzen. Das Bild „Schwerter zu Pflugscharen“ erinnert daran, dass Frieden nicht einfach ein Zustand ist, sondern im Handeln begründet wird. Lassen Sie uns gemeinsam Wandel statt Stillstand wählen. Weitere Hintergründe zu dem Friedenszeichen finden Sie in unserem Beitrag: „Warum das Symbol ‚Schwerter zu Pflugscharen‘ aktueller ist denn je“.

Frieden sichtbar machen. Gemeinsam aktiv zur FriedensDekade 2025

Frieden entsteht dort, wo Menschen aktiv werden. Die FriedensDekade 2025 lebt von diesem Engagement: von Gemeinden, Schulen, Initiativen und Einzelpersonen, die Verantwortung übernehmen und Hoffnung sichtbar machen. Auf der Übersichtsseite zur FriedensDekade 2025 finden Sie alle Informationen, Materialien und Termine rund um das Motto „Komm den Frieden wecken!“.
Bestellen Sie jetzt Ihre Materialien im Online-Shop oder laden Sie die kostenlosen Downloads für Ihre Vorbereitung herunter damit Sie rechtzeitig zum Start der FriedensDekade bereit sind.

Bleiben Sie verbunden: Folgen Sie der FriedensDekade auf Instagram für Inspiration und Einblicke oder abonnieren Sie unseren Newsletter, um keine Friedensaktion zu verpassen. Lassen Sie uns gemeinsam den Frieden wecken!

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