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Schlagwort: Zentraler Gottesdienst

Frieden neu denken

Grußwort von Landesbischof Tobias Bilz zur EKD-Synode in Dresden und zum Start der Ökumenischen FriedensDekade

Was die Welt im Innersten zusammenhält

Mit einem biblischen Friedensgruß „Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus“ begrüßte der sächsische Landesbischof Tobias Bilz die Mitglieder der EKD-Synode in Dresden. Seine Worte fallen in eine Zeit, in der in ganz Deutschland die Ökumenische FriedensDekade unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ beginnt. Sie laden dazu ein, inmitten der gesellschaftlichen Spannungen und Konflikte neu zu fragen, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Ein Gott des Friedens

Bilz betont, dass die Botschaft des Glaubens eindeutig bleibt. Gott ist ein Gott des Friedens, in dem Gerechtigkeit und Gnade wohnen. Diese Gewissheit sei Grundlage dafür, Machtverhältnisse zu hinterfragen und sich an die Seite der Leidenden zu stellen. In einer Welt, die nach schnellen Lösungen und klaren Parolen sucht, erinnert der Landesbischof daran, dass christliche Klarheit nicht Vereinfachung bedeutet, sondern Orientierung an Gottes Frieden.

Frieden vorbereiten statt Krieg rechtfertigen

Mit Blick auf die in Dresden vorgestellte neue Friedensdenkschrift der EKD erinnert Bilz an den zentralen Perspektivwechsel, den die Kirche schon 2007 formulierte: Nicht Krieg, sondern Frieden muss vorbereitet werden.Gerechter Friede, nicht gerechter Krieg, bleibe das Leitbild christlicher Friedensethik. Frieden wachse aus Gerechtigkeit, Freiheit, Selbstbestimmung und der Verantwortung für die Schöpfung.

Theologische Tiefe statt einfache Antworten

Zugleich warnt Bilz vor einer gedankenlosen Kriegsrhetorik und ruft dazu auf, theologische Tiefenschärfe in ethische Entscheidungen einzubringen. Die neue Denkschrift wolle keine einfachen Antworten geben, sondern dazu beitragen, dass Christinnen und Christen inmitten der Spannungen dieser Zeit vom Frieden reden und ihn leben.

Der zentrale Gottesdienst in Chemnitz

Damit greift der Landesbischof den Geist der FriedensDekade 2025 auf, die bundesweit Menschen, Gemeinden und Initiativen zusammenführt, um den Frieden im Gebet, im Wort und im Handeln neu zu wecken. Einen sichtbaren Höhepunkt bildet der zentrale Gottesdienst zur Ökumenischen FriedensDekade am 12. November 2025 in Chemnitz, zu dem Vertreterinnen und Vertreter vieler Konfessionen erwartet werden.

Frieden neu denken – Frieden wecken

So verbindet sich der synodale Ruf nach einem „Frieden neu denken“ mit dem geistlichen Anliegen der FriedensDekade. Es geht darum, den Frieden zu wecken – in uns, unter uns und für diese Welt.

👉 Zum vollständigen Grußwort von Landesbischof Tobias Bilz auf sonntag-sachsen.de

„Komm den Frieden wecken“ – Zentraler Gottesdienst der FriedensDekade 2025 in Chemnitz

PRESSEMITTEILUNG

Zentraler Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade 2025 in Chemnitz – im 45. Jahr ein starkes Zeichen für Frieden.

Chemnitz, 18. August 2025. Der zentrale Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade 2025 findet am Mittwoch, 12. November 2025, um 18:00 Uhr in der Jakobikirche Chemnitz statt. Damit wird einer der Höhepunkte der Ökumenischen FriedensDekade in der Europäischen Kulturhauptstadt 2025 gefeiert, ein Ort, der in diesem Jahr wie kaum ein anderer für kulturelle Begegnung und Verständigung steht.

Die Ökumenische FriedensDekade begeht 2025 ihr 45-jähriges Bestehen. Seit 1980 bringt sie Menschen zusammen, die sich für Gewaltfreiheit, Gerechtigkeit und Versöhnung einsetzen. Das Motto des Jubiläumsjahres „Komm den Frieden wecken“ lädt ein, in einer von Krisen geprägten Zeit mutige Hoffnungszeichen zu setzen.

„Mitten in einer Zeit, in der Kriegsrhetorik wieder lauter wird, wollen wir zeigen: Frieden ist keine Illusion, sondern ein Auftrag für jede und jeden von uns“, betont Jan Gildemeister, Vorstandsvorsitzender des Vereins Ökumenischen FriedensDekade e.V.

Der Ökumenische Gottesdienst wird von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) gemeinsam mit der Stadtökumene Chemnitz und der ACK in Sachsen vorbereitet. Im Anschluss an den Gottesdienst wird im Rahmen des Ökumenepreises der ACK 2025 der Jurypreis an das Projekt „BRÜCKENBAUER CHEMNITZ – Harmonie der Menschlichkeit“ verliehen. Mit dem Jurypreis wird das Engagement im interreligiösen Bereich gewürdigt, das in besonderer Weise den ökumenischen Gedanken fördert und ein friedensstiftendes Miteinander in der Gesellschaft stärkt.

„Der Gottesdienst und die Preisverleihung sind ein starkes Doppelzeichen. Wir feiern den gemeinsamen Glauben und würdigen zugleich das Engagement vieler Menschen, die mit ihren Ideen und Projekten Brücken bauen“, sagt Pastor Jens Haverland, Referent der ACK in Deutschland und Geschäftsführer des Gesprächsforums der Ökumenischen FriedensDekade.

Die Ökumenische FriedensDekade findet in diesem Jahr vom 9. bis 19. November 2025 statt. Sie ist ein Raum für Gebet, Engagement und öffentliche Aktionen gegen Gewalt und Krieg und ein Ort der Ermutigung, gerade dann, wenn Frieden fern scheint.

Weitere Informationen: www.friedensdekade.de

Pressekontakt:
Jan Gildemeister
Vorsitz FriedensDekade / AGDF
E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de
Tel.: 0228 / 24 999 -13

Die Termine zur FriedensDekade 2025 in Chemnitz: Komm den Frieden wecken!

Die Ev.-Luth. Kirchgemeinde St.Andreas Chemnitz/Gablenz lädt zu folgenden Terminen ein:

Sonntag, 09. November
Familienkirche mit Eröffnung der FriedensDekade
10 Uhr Andreaskirche

Montag, 10. November
Friedensgebet
8 Uhr Andreaskirche

Dienstag, 11. November
Martinsfest mit Friedensgebet
17 Uhr Andreaskirche

Mittwoch, 12. November
zentraler Gottesdienst zur FriedensDekade
18 Uhr Jakobikirche

Donnerstag, 13. November
Friedensgebet
18 Uhr Andreaskirche

Freitag, 14. November
Gemeindeabend zur FriedensDekade
19 Uhr Saal der Andreasgemeinde

Samstag, 15. November
Friedensgebet
18 Uhr Andreaskirche

Sonntag, 16. November
Gottesdienst mit Friedensgebet
10 Uhr Andreaskirche

Montag, 17. November
Friedensgebet
18 Uhr Andreaskirche

Dienstag, 18. November
Friedensgebet
18 Uhr Andreaskirche

Mittwoch, 19. November
Buß-und Bettagsgottesdienst mit Abschluss der FriedensDekade
10 Uhr Trinitatiskirche (Hilbersdorf)

 

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