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Schlagwort: ökumenisch

Glauben, Haltung und Zivilcourage: Kirchengemeinden gestalten die FriedensDekade 2026

Unter dem Motto „couragiert widerständig“ fordert die FriedensDekade 2026 dazu auf, gesellschaftlicher Spaltung und Machtlosigkeit aktive Mitgestaltung entgegenzusetzen. Kirchengemeinden sind hierfür zentrale Orte: Sie bieten Schutzräume für Debatten, spirituelle Verankerung und Anstöße für Zivilcourage im Alltag. Damit Ihre Friedensarbeit vor Ort ohne großen Aufwand gelingt, steht ein abgestimmtes Gesamtpaket aus Arbeitsmedien, Ausstellungsformaten, Infomaterialien und digitalen Werkzeugen bereit.

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1. Materialien für Gottesdienst, Gruppe & Andacht

Das Gesamtpaket inkl. Materialmappe bildet zusammen mit den Begleitmedien das inhaltliche Fundament für die Arbeit in der Gemeinde.

Materialheft 2026: Bietet erprobte Bausteine für Gottesdienste, Kindergottesdienste (Exodus 1,15–21, S. 10–11) und die Arbeit mit Konfirmanden (S. 18–19) sowie theologische Auslegungen zu Gewissen und Mut (S. 7).

Leporello 2026: Der kompakte Begleiter auf den Punkt gebracht – ideal zum Verteilen nach dem Gottesdienst oder zum Beilegen in den Gemeindebrief.

Friedenskompass 2026: Praktische Impulse und Orientierung für die Hosentasche während der zehn Tage.

Ökumenische Bausteine online: Ergänzend zum Materialheft finden Sie auf unserer Website direkt nutzbare ökumenische Gottesdienst- und Gebetsentwürfe für Vorbereitungsteams.

Musikalische Akzente: Setzen Sie das FriedensDekade-Lied 2026 (Materialheft, S. 6).

2. Ausstellung vor Ort: „Frauen des Friedens“

Friedensarbeit braucht Gesichter und Geschichten. Die Ausstellung „Frauen des Friedens“ holt mutige
Vorbilder direkt in Ihre Kirche oder Ihr Gemeindehaus. Sie steht wahlweise als gedrucktes Set oder als flexible Drucklizenz zur eigenen Vervielfältigung zur Verfügung.

  • In Gottesdienst & Gemeindeleben: Eröffnen Sie die Ausstellung im Rahmen eines Themengottesdienstes oder nutzen Sie sie als Anlass für Gesprächskreise und Gemeinde-Cafés.

  • Zusätzliche Internationale Bezüge: Ergänzen Sie die Porträts durch Beispiele aus der AGDF-Handreichung zu frauen geführtem, friedlichem Widerstand (z. B. aus Mosambik oder Belarus).

     

3. Einfach ins Gespräch kommen: Infomaterialien & Aufmerksamkeiten

Um Menschen im Ort unkompliziert zu erreichen, helfen griffige Medien und kleine Gesten.

  • Postkarten: Mit den Gewinnermotiven Motiven zum Motto couragiert widerständig – perfekt zum Auslegen, Verschicken oder Weitergeben.

  • Die Friedenszeitung: Bietet Hintergrundberichte und Anstöße im Zeitungsformat – ideal zum Auslegen beim Bäcker, in Arztpraxen, Rathäusern oder im Kirchenraum.

  • Friedens-Streichhölzer: Ein haptischer Sympathieträger als kleine Aufmerksamkeit bei Aktionen, Infoständen oder Veranstaltungen.

 

 

4. Sichtbarkeit & Digitale Angebote

Machen Sie das Engagement Ihrer Gemeinde nach außen und innen sichtbar.

  • Sichtbarkeit vor Ort: Nutzen Sie die Plakate für Schaukästen, Kirchtüren und Gemeindehäuser.

  • Downloadbereich nutzen: Unter www.friedensdekade.de/download finden Sie druckfertige Vorlagen für Ihren Gemeindebrief, Textbausteine für die Lokalpresse und Grafiken für Social Media.

  • Peace & Pray App: Die tägliche digitale Begleitung für die Hosentasche mit Gebeten und Impulsen. Der direkte Download-Link zur App steht unter www.peace-and-pray.de bereit.

  • Gesprächsräume öffnen: Nutzen Sie die Methodenanleitung „Mein erstes Friedensgespräch“ (Materialheft, S. 22–23), um Dialogabende im Gemeindehaus zu gestalten.

Materialien bestellen & Aktionen eintragen

  • Shop: Das Materialheft, das Leporello, den Friedenskompass, die Postkarten, die Ausstellung (Druckset oder Drucklizenz) und die Streichhölzer bestellen Sie unter: www.friedensdekade.de/shop

  • Downloads & Vorlagen: Vorlagen für Gemeindebrief und Presse unter: www.friedensdekade.de/download

  • Aktionskalender: Tragen Sie Ihre Veranstaltungen und Gottesdienste bei unserem Patner der Friedenskopperative ein (Thema Frieden) alternativ an kontakt@friedensdekade.de

Ergänzendes Begleitmaterial unserer Träger und Mitglieder

Zur Vertiefung Ihrer Friedensarbeit stehen Ihnen weitere Publikationen aus unserem Träger- und Mitgliedskreis zur Verfügung:

Ökumenische Bausteine: Veröffentlicht von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), direkt auf unserer Website abrufbar.

AGDF-Handreiche: Materialien zur FriedensDekade herausgegeben von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF).

EKD-Bittgottesdienst: Der offizielle Baustein der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für den Buß- und Bettag bzw. die Dekade.

Couragiert widerständig ein Zeichen setzen
Material entdecken → www.friedensdekade.de/shop

FAQ zur FriedensDekade 2026 in Kirchengemeinden

Wie kann unsere Kirchengemeinde die Ausstellung „Frauen des Friedens“ ausleihen?

Es handelt sich nicht um eine Wanderausstellung mit Transport logistik, sondern um ein flexibles Ausstellungsformat. Sie können die Ausstellung entweder als fertiges Druckset bestellen oder eine Drucklizenz erwerben, um die Tafeln vor Ort selbst in der gewünschten Größe drucken zu lassen.

Wo finden wir fertige Bausteine für ökumenische Gottesdienste?

Ausgearbeitete Gottesdienstabläufe finden Sie direkt im Materialheft 2026 (S. 8–9). Zusätzliche, aktuell erstellte ökumenische Bausteine und Gebetsentwürfe stehen zudem auf der Website der FriedensDekade zum freien Download bereit.

Gibt es kostenlose Vorlagen für unseren Gemeindebrief und die Lokalpresse?

Ja, im Downloadbereich unter www.friedensdekade.de/download stellen wir fertig formulierte Textbausteine für Gemeindebriefe und Pressemitteilungen sowie Bildmaterial und Social-Media-Grafiken zur Verfügung, die Sie anpassen können.

Dr. Friederike F. Spengler wird Friedensbotin der Ökumenischen FriedensDekade 2026

Regionalbischöfin aus Erfurt bringt eigene Geschichte der Friedensbewegung mit

Dr. Friederike F. Spengler, Regionalbischöfin im Bischofssprengel Erfurt, wird Friedensbotin der Ökumenischen FriedensDekade 2026. Ihr Engagement für Frieden und Gerechtigkeit ist tief in der Geschichte der DDR-Friedensbewegung verwurzelt.

Zur vollständigen Pressemitteilung (pdf): Dr. Friederike F. Spengler Wird Friedensbotin Der Ökumenischen FriedensDekade 2026


Die Ökumenische FriedensDekade hat ihre Friedensbotin für 2026 bekanntgegeben: Dr. Friederike F. Spengler, Regionalbischöfin im Bischofssprengel Erfurt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Die FriedensDekade findet vom 8. bis 18. November 2026 statt. Kirchengemeinden und Initiativen in ganz Deutschland laden in dieser Zeit zu Gebeten, Diskussionen und Aktionen ein.

Eine Biografie im Zeichen des Friedens

Aufgewachsen in einem christlich engagierten Elternhaus in Leipzig, war Friederike Spengler 14 Jahre alt, als die FriedensDekade 1982 in der Nikolaikirche eröffnet wurde – unter den Augen der Staatssicherheit. Jugendliche wie sie trugen das Symbol „Schwerter zu Pflugscharen“ auf der Jacke und nahmen dafür Repressalien in Kauf. Was damals als gewaltloser Widerstand begann, mündete wenige Jahre später in die Friedliche Revolution von 1989, in der die Nikolaikirche eine zentrale Rolle spielte.

„Die FriedensDekade gehört elementar zu meiner Prägung. Ich erinnere mich noch gut, wie wir als Jugendliche für das Logo ‚Schwerter zu Pflugscharen‘ gestritten und gelitten haben. Diese Erfahrung, dass Glaube und Zivilcourage zusammengehören, motiviert mich bis heute.“

Dr. Friederike F. Spengler

Bevor sie Theologie studierte, arbeitete Spengler als Kinderdiakonin und in der Psychiatrie- und Heilerziehungspflege – Erfahrungen, die ihr Amtsverständnis bis heute prägen. Als Regionalbischöfin und Mitglied der EKD-Synode tritt sie öffentlich dafür ein, die Vision eines gerechten Friedens nicht preiszugeben – auch dann nicht, wenn politische Debatten von Gewaltlogik und Aufrüstung dominiert werden.

„Angesichts der aktuellen Krisen dürfen wir uns nicht mit der Logik der Gewalt abfinden. Wir müssen couragiert widersprechen, wo Hass und Aufrüstung das Wort führen, und stattdessen Räume für Versöhnung schaffen.“

Dr. Friederike F. Spengler

Das Motto der FriedensDekade 2026 lautet: „couragiert widerständig“.

Was ist eine Friedensbotin?

Seit 2020 benennt die Ökumenische FriedensDekade jährlich eine oder mehrere Friedensbotinnen bzw. Friedensboten. Sie unterstützen das Friedensengagement der FriedensDekade mit ihrer Persönlichkeit und ihrem öffentlichen Wirken, geben Impulse für die Aktionswoche und machen das Anliegen der FriedensDekade in Kirche, Gesellschaft und Öffentlichkeit sichtbar. Die Rolle löste 2020 die frühere Schirmherrschaft ab, die u. a. von Margot Käßmann (2010–2012) und Malu Dreyer (2017) wahrgenommen worden war. Friedensbotinnen bzw. Friedensboten waren bisher unter anderem der Liedermacher Konstantin Wecker und Lioba Meyer, Kinderbuchautorin und ehemalige Bürgermeisterin von Osnabrück.

Spendenaufruf FriedensDekade 2026
Mit Ihrer finanziellen Unterstützung zünden wir jedes Jahr aufs Neue das Friedenslicht im November an

Ökumenische FriedensDekade 2025 endet mit starkem Zeichen für Frieden

PRESSEMITTEILUNG

„Komm den Frieden wecken“ Ein Weckruf, der weiterklingt

Die Ökumenische FriedensDekade 2025 ist mit dem Buß- und Bettag zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ haben vom 9. bis 19. November Zehntausende Menschen in Gemeinden, Schulen, Initiativen und kirchlichen Einrichtungen ein kraftvolles Zeichen gesetzt: Frieden ist möglich, Frieden ist nötig – und Frieden beginnt bei uns.

Trotz gesellschaftlicher Spannungen und lauter Debatten über Wehrpflicht, Sicherheitspolitik oder geopolitische Konflikte zeigte sich in diesen Tagen deutlich die tiefe Sehnsucht nach einem solidarischen, gewaltfreien Miteinander. Menschen kamen ins Gespräch, suchten Annäherung, entwickelten gemeinsame Ideen und trugen Verantwortung füreinander.

„Komm den Frieden wecken‘ war mehr als ein Motto – es war ein Weckruf“, sagt Jan Gildemeister, Vorsitzender der Ökumenischen FriedensDekade. „Und dieser Weckruf hallt weit über die zehn Tage hinaus.“

Ein kraftvoller Auftakt und bewegende Höhepunkte

Mit über 200 Eröffnungsgottesdiensten am 9. November wurde sichtbar, wie breit der Wunsch ist, sich für Frieden einzusetzen. Ein besonderer Höhepunkt war der zentrale Gottesdienst am 12. November in der Jakobikirche Chemnitz, gestaltet von der ACK und der Stadtökumene. In der Kulturhauptstadt Europas 2025 entstand ein eindrucksvolles Zeichen für Versöhnung, Zukunftsvertrauen und gesellschaftliche Zusammenarbeit.

Während der gesamten Dekade formten sich überall im Land vielfältige Räume des Friedens: tägliche Friedensgebete, Lichterwege, Andachten, Diskussionsrunden, Workshops, Schulaktionen und musikalische Formate. In vielen Orten erinnerten Gedenk- und Kunstaktionen an die Schrecken vergangener Kriege und an die Bedeutung gewaltfreier Zukunftsperspektiven. Gleichzeitig beteiligten sich Chöre, Jugendgruppen und Gemeinden mit kreativen Friedensimpulsen – und das Friedenslied „Komm, Frieden, lass dich wecken“ von Eugen Eckert klang wie ein verbindender Ton über viele dieser Begegnungen.

Diese Vielfalt machte deutlich, dass Menschen sich nach Miteinander, Vergebung, gemeinsamer Gestaltungskraft und friedlichen Perspektiven sehnen – und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Die digitale Ausstellung justice.peace.imagination begleitete die FriedensDekade mit täglich neuen Werken aus einem bundesweiten Sketchbook-Projekt. Über 300 Teilnehmende setzten sich darin kreativ mit der Frage auseinander, wo ihnen Frieden und Gerechtigkeit begegnen und wo sie fehlen. Die Ausstellung geht ab März 2026 auf Tour durch Ostdeutschland.

Das Plakatmotiv von Sebastian Schmidt – eine weiße Taube, die aus einem roten Megafon fliegt – zeigte eindrücklich: Frieden braucht eine Stimme. Ergänzt wurde es durch das historische Zeichen „Schwerter zu Pflugscharen“, das seit seinen Anfängen in der DDR-Friedensbewegung als Symbol für gewaltfreien Wandel, Gerechtigkeit und Versöhnung steht. Beide Motive prägten die diesjährige FriedensDekade sichtbar und stärkten die Kontinuität des friedensethischen Engagements.

Zeitgeist trifft Weckruf

Inmitten politischer Unsicherheiten und zunehmend polarisierter Debatten wurde die FriedensDekade zu einem Gegenbild: ein Raum für Dialog statt Fronten, für Zuversicht statt Resignation.

Der Landesbischof Friedrich Kramer, Friedensbeauftragter des Rates der EKD und Landesbischof der EKM, beschreibt dieses Anliegen so: „‚Komm den Frieden wecken‘ – das Motto der diesjährigen FriedensDekade ist ein Weckruf im wahrsten Sinne des Wortes: Er will uns in Bewegung setzen, damit wir bei uns und anderen die Bereitschaft wecken, am gerechten Frieden mitzuarbeiten.“

Genau diese Bewegung war während der Zehn Tage deutlich spürbar, in großen Aktionen ebenso wie in leisen Momenten. Es sind diese Augenblicke der Verbundenheit, in denen spürbar wird, wie sich starre Herzen öffnen und ein stilles Lächeln den Weg zurück ins Leben findet.

Kurz nach Abschluss der FriedensDekade tritt das Gesprächsforum Ende November in Fulda zusammen, um das Jahresmotto für 2026 festzulegen. Gleichzeitig beginnt ein strategischer Blick auf die kommenden fünf Jahre – bis zum 50-jährigen Jubiläum der Ökumenischen FriedensDekade im Jahr 2030, das bereits jetzt in Vorbereitung genommen wird.

 

Pressekontakt:
Jan Gildemeister
Vorsitz Ökumenische FriedensDekade e.V./ AGDF
E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de
Tel.: 0228 / 24 999 -13

Blauer Hintergrund, darauf eine weisse Taube, sowie der Titel der Pressemitteilung zur Dekade.

Ökumenische FriedensDekade 2025 beginnt am 9. November

PRESSEMITTEILUNG

Ökumenische FriedensDekade 2025 beginnt am 9. November

„Komm den Frieden wecken“ – Friedensbewegung steht auf breiter gesellschaftlicher Basis

Bonn, 4. November 2025.  Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ beginnt am 9. November die diesjährige Ökumenische FriedensDekade. Bis zum 19. November stellen sich Menschen in Kirchen, Schulen, Vereinen, Kommunen und Initiativen den Fragen von Frieden und Gerechtigkeit. In ihrem 45. Jahr ist die Ökumenische FriedensDekade zu einem starken Zeichen für den Frieden über konfessionelle, gesellschaftliche und politische Grenzen hinweg geworden. Bereits vor der Wiedervereinigung verband sie Menschen in Ost und West, die gemeinsam an eine friedliche Zukunft glaubten.

„Die FriedensDekade ruht auf einer breiten gesellschaftlichen Basis“, sagt Jan Gildemeister, Vorsitzender des Ökumenischen FriedensDekade e. V. und Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden. „Durch eine Vielfalt an verschiedenen Aktionen werden im ländlichen Bereich, in Dörfern und Städten in diesen 10 Tagen zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. Jede einzelne Aktion entzündet einen Funken Hoffnung und zusammen bilden sie ein deutliches Zeichen für die Möglichkeit und Notwendigkeit, Frieden zu gestalten.“

Der zentrale bundesweite Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade wird am 12. November 2025 in Chemnitz, der Kulturhauptstadt Europas 2025, gefeiert. Chemnitz steht für Transformation, Aufbruch und Geschichte. An diesem Ort soll mit Musik, Gebet und künstlerischen Beiträgen ein Signal der Versöhnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts gesetzt werden.

„Frieden wecken heißt, Vertrauen wachsen zu lassen über Grenzen, Generationen und Religionen hinweg“, sagt Pastor Jens Haverland, Referent der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland und Geschäftsführer des Gesprächsforums der Ökumenischen FriedensDekade. „Gerade in Zeiten wachsender Polarisierung sind Begegnung und gemeinsames Handeln Zeichen der Hoffnung, die unserer Gesellschaft guttun.“

 

Pressekontakt:
Jan Gildemeister
Vorsitz Ökumenische FriedensDekade e.V./ AGDF
E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de
Tel.: 0228 / 24 999 -13

Eine gezeichnete Kaffeetasse, aus der eine Taube fliegt, dazu der Titel: Kaffee, Schokolade und Frieden erleben - Kommen Sie mit uns auf Spurensuche in Berlin. Logo der FriedensDekade oben rechts.

Bildungsformate: Kaffee, Schokolade und Frieden erleben.

Was haben Ihr Morgenkaffee oder ein Stück Schokolade mit Frieden zu tun? Die Antwort liegt in ihren Geschichten: vom Anbau über Ernährungssicherheit und gerechte Löhne bis hin zu globalen Konflikten. Um dies spürbar und verständlich zu machen, starten wir in diesem Herbst gemeinsam mit dem Ostdeutschen Förderkreis von Oikocredit ein Pilotprojekt und Sie können dabei sein.

Schon am 5. September haben wir in Jena-Lobeda den Auftakt gefeiert. 20 junge Teilnehmende erlebten, wie Kakao als ein Symbol globaler Ungleichheit wirkt. Jetzt geht es weiter: bis März 2026 erproben wir gemeinsam, wie Bildung, Dialog und Erlebnisformate eine Haltung des friedenschaffenden Konsums fördern können.

Erlebnisformat „Ressourcen, Konflikt & Flucht“

Dieses interaktive Format macht sichtbar, wie Ressourcenknappheit, globaler Handel und Konflikte zusammenhängen – und welche Verantwortung wir tragen. Es eignet sich als kraftvoller Einstieg in Diskussionsabende in Gemeinden, Schulen, Initiativen. Wenn Sie mitmachen möchten, bieten wir Ende September und Anfang Oktober zwei Online‐Workshops an. Dort bekommen Sie alle Materialien und Anleitung an die Hand, um das Format selbst durchzuführen. Melden Sie sich gerne vorab an unter kontakt@friedensdekade.de.

Walk & Talk in Berlin im Herbst 2025

Kommen Sie mit uns auf Spurensuche – mitten in der Stadt:

Berlin-Moabit – Spur der Schokolade: 15. Oktober 2025, Start mit Meditation um 19:00 Uhr, dann Walk & Talk
Reformations-Campus e.V., Wiclefstraße 32, 10551 Berlin
Anmeldung: kontakt@friedensdekade.de oder spontan dazukommen

Berlin-Marzahn – Spur des Kaffees: 25. Oktober 2025, 15:00 Uhr
Ev. Kirchengemeinde Marzahn, Alt Marzahn 61, 12685 Berlin
Anmeldung: kontakt@friedensdekade.de oder einfach hingehen

Berlin-Tempelhof – Spur der Schokolade: 12. November 2025, 18:00 Uhr
Ev. Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg, Götzstraße 24 b, 12099 Berlin
Anmeldung: kontakt@friedensdekade.de oder spontan mitmachen

Einladung an Gemeinden 2026

Sie möchten eines dieser Bildungsformate auch in Ihrer Gemeinde oder Schule umsetzen? Von Februar bis März 2026 suchen wir Orte und Gruppen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, die das Format vor Ort erproben und mitgestalten möchten. Später möchten wir weitere Bundesländer dazugewinnen, vielleicht bald auch Sie. Melden Sie sich, wir freuen uns auf Ihre Ideen: kontakt@friedensdekade.de.

Machen Sie mit – Frieden braucht Sie

Ob Erlebnisformat oder Walk & Talk – jede Aktion setzt ein Zeichen. Nutzen Sie unsere Mitmachtipps auf der Website oder stärken Sie Ihr Format mit Materialien aus dem Webshop der FriedensDekade.

Gemeinsam wecken wir den Frieden; nachhaltig, erfahrbar, bewegend.

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