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Schlagwort: ACK

Ökumenische FriedensDekade 2025 endet mit starkem Zeichen für Frieden

PRESSEMITTEILUNG

„Komm den Frieden wecken“ Ein Weckruf, der weiterklingt

Die Ökumenische FriedensDekade 2025 ist mit dem Buß- und Bettag zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ haben vom 9. bis 19. November Zehntausende Menschen in Gemeinden, Schulen, Initiativen und kirchlichen Einrichtungen ein kraftvolles Zeichen gesetzt: Frieden ist möglich, Frieden ist nötig – und Frieden beginnt bei uns.

Trotz gesellschaftlicher Spannungen und lauter Debatten über Wehrpflicht, Sicherheitspolitik oder geopolitische Konflikte zeigte sich in diesen Tagen deutlich die tiefe Sehnsucht nach einem solidarischen, gewaltfreien Miteinander. Menschen kamen ins Gespräch, suchten Annäherung, entwickelten gemeinsame Ideen und trugen Verantwortung füreinander.

„Komm den Frieden wecken‘ war mehr als ein Motto – es war ein Weckruf“, sagt Jan Gildemeister, Vorsitzender der Ökumenischen FriedensDekade. „Und dieser Weckruf hallt weit über die zehn Tage hinaus.“

Ein kraftvoller Auftakt und bewegende Höhepunkte

Mit über 200 Eröffnungsgottesdiensten am 9. November wurde sichtbar, wie breit der Wunsch ist, sich für Frieden einzusetzen. Ein besonderer Höhepunkt war der zentrale Gottesdienst am 12. November in der Jakobikirche Chemnitz, gestaltet von der ACK und der Stadtökumene. In der Kulturhauptstadt Europas 2025 entstand ein eindrucksvolles Zeichen für Versöhnung, Zukunftsvertrauen und gesellschaftliche Zusammenarbeit.

Während der gesamten Dekade formten sich überall im Land vielfältige Räume des Friedens: tägliche Friedensgebete, Lichterwege, Andachten, Diskussionsrunden, Workshops, Schulaktionen und musikalische Formate. In vielen Orten erinnerten Gedenk- und Kunstaktionen an die Schrecken vergangener Kriege und an die Bedeutung gewaltfreier Zukunftsperspektiven. Gleichzeitig beteiligten sich Chöre, Jugendgruppen und Gemeinden mit kreativen Friedensimpulsen – und das Friedenslied „Komm, Frieden, lass dich wecken“ von Eugen Eckert klang wie ein verbindender Ton über viele dieser Begegnungen.

Diese Vielfalt machte deutlich, dass Menschen sich nach Miteinander, Vergebung, gemeinsamer Gestaltungskraft und friedlichen Perspektiven sehnen – und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Die digitale Ausstellung justice.peace.imagination begleitete die FriedensDekade mit täglich neuen Werken aus einem bundesweiten Sketchbook-Projekt. Über 300 Teilnehmende setzten sich darin kreativ mit der Frage auseinander, wo ihnen Frieden und Gerechtigkeit begegnen und wo sie fehlen. Die Ausstellung geht ab März 2026 auf Tour durch Ostdeutschland.

Das Plakatmotiv von Sebastian Schmidt – eine weiße Taube, die aus einem roten Megafon fliegt – zeigte eindrücklich: Frieden braucht eine Stimme. Ergänzt wurde es durch das historische Zeichen „Schwerter zu Pflugscharen“, das seit seinen Anfängen in der DDR-Friedensbewegung als Symbol für gewaltfreien Wandel, Gerechtigkeit und Versöhnung steht. Beide Motive prägten die diesjährige FriedensDekade sichtbar und stärkten die Kontinuität des friedensethischen Engagements.

Zeitgeist trifft Weckruf

Inmitten politischer Unsicherheiten und zunehmend polarisierter Debatten wurde die FriedensDekade zu einem Gegenbild: ein Raum für Dialog statt Fronten, für Zuversicht statt Resignation.

Der Landesbischof Friedrich Kramer, Friedensbeauftragter des Rates der EKD und Landesbischof der EKM, beschreibt dieses Anliegen so: „‚Komm den Frieden wecken‘ – das Motto der diesjährigen FriedensDekade ist ein Weckruf im wahrsten Sinne des Wortes: Er will uns in Bewegung setzen, damit wir bei uns und anderen die Bereitschaft wecken, am gerechten Frieden mitzuarbeiten.“

Genau diese Bewegung war während der Zehn Tage deutlich spürbar, in großen Aktionen ebenso wie in leisen Momenten. Es sind diese Augenblicke der Verbundenheit, in denen spürbar wird, wie sich starre Herzen öffnen und ein stilles Lächeln den Weg zurück ins Leben findet.

Kurz nach Abschluss der FriedensDekade tritt das Gesprächsforum Ende November in Fulda zusammen, um das Jahresmotto für 2026 festzulegen. Gleichzeitig beginnt ein strategischer Blick auf die kommenden fünf Jahre – bis zum 50-jährigen Jubiläum der Ökumenischen FriedensDekade im Jahr 2030, das bereits jetzt in Vorbereitung genommen wird.

 

Pressekontakt:
Jan Gildemeister
Vorsitz Ökumenische FriedensDekade e.V./ AGDF
E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de
Tel.: 0228 / 24 999 -13

„Komm den Frieden wecken“ – Zentraler Gottesdienst der FriedensDekade 2025 in Chemnitz

PRESSEMITTEILUNG

Zentraler Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade 2025 in Chemnitz – im 45. Jahr ein starkes Zeichen für Frieden.

Chemnitz, 18. August 2025. Der zentrale Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade 2025 findet am Mittwoch, 12. November 2025, um 18:00 Uhr in der Jakobikirche Chemnitz statt. Damit wird einer der Höhepunkte der Ökumenischen FriedensDekade in der Europäischen Kulturhauptstadt 2025 gefeiert, ein Ort, der in diesem Jahr wie kaum ein anderer für kulturelle Begegnung und Verständigung steht.

Die Ökumenische FriedensDekade begeht 2025 ihr 45-jähriges Bestehen. Seit 1980 bringt sie Menschen zusammen, die sich für Gewaltfreiheit, Gerechtigkeit und Versöhnung einsetzen. Das Motto des Jubiläumsjahres „Komm den Frieden wecken“ lädt ein, in einer von Krisen geprägten Zeit mutige Hoffnungszeichen zu setzen.

„Mitten in einer Zeit, in der Kriegsrhetorik wieder lauter wird, wollen wir zeigen: Frieden ist keine Illusion, sondern ein Auftrag für jede und jeden von uns“, betont Jan Gildemeister, Vorstandsvorsitzender des Vereins Ökumenischen FriedensDekade e.V.

Der Ökumenische Gottesdienst wird von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) gemeinsam mit der Stadtökumene Chemnitz und der ACK in Sachsen vorbereitet. Im Anschluss an den Gottesdienst wird im Rahmen des Ökumenepreises der ACK 2025 der Jurypreis an das Projekt „BRÜCKENBAUER CHEMNITZ – Harmonie der Menschlichkeit“ verliehen. Mit dem Jurypreis wird das Engagement im interreligiösen Bereich gewürdigt, das in besonderer Weise den ökumenischen Gedanken fördert und ein friedensstiftendes Miteinander in der Gesellschaft stärkt.

„Der Gottesdienst und die Preisverleihung sind ein starkes Doppelzeichen. Wir feiern den gemeinsamen Glauben und würdigen zugleich das Engagement vieler Menschen, die mit ihren Ideen und Projekten Brücken bauen“, sagt Pastor Jens Haverland, Referent der ACK in Deutschland und Geschäftsführer des Gesprächsforums der Ökumenischen FriedensDekade.

Die Ökumenische FriedensDekade findet in diesem Jahr vom 9. bis 19. November 2025 statt. Sie ist ein Raum für Gebet, Engagement und öffentliche Aktionen gegen Gewalt und Krieg und ein Ort der Ermutigung, gerade dann, wenn Frieden fern scheint.

Weitere Informationen: www.friedensdekade.de

Pressekontakt:
Jan Gildemeister
Vorsitz FriedensDekade / AGDF
E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de
Tel.: 0228 / 24 999 -13

Die Termine zur FriedensDekade 2025 in Chemnitz: Komm den Frieden wecken!

Die Ev.-Luth. Kirchgemeinde St.Andreas Chemnitz/Gablenz lädt zu folgenden Terminen ein:

Sonntag, 09. November
Familienkirche mit Eröffnung der FriedensDekade
10 Uhr Andreaskirche

Montag, 10. November
Friedensgebet
8 Uhr Andreaskirche

Dienstag, 11. November
Martinsfest mit Friedensgebet
17 Uhr Andreaskirche

Mittwoch, 12. November
zentraler Gottesdienst zur FriedensDekade
18 Uhr Jakobikirche

Donnerstag, 13. November
Friedensgebet
18 Uhr Andreaskirche

Freitag, 14. November
Gemeindeabend zur FriedensDekade
19 Uhr Saal der Andreasgemeinde

Samstag, 15. November
Friedensgebet
18 Uhr Andreaskirche

Sonntag, 16. November
Gottesdienst mit Friedensgebet
10 Uhr Andreaskirche

Montag, 17. November
Friedensgebet
18 Uhr Andreaskirche

Dienstag, 18. November
Friedensgebet
18 Uhr Andreaskirche

Mittwoch, 19. November
Buß-und Bettagsgottesdienst mit Abschluss der FriedensDekade
10 Uhr Trinitatiskirche (Hilbersdorf)

 

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