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22. Oktober 2021

Zentraler Gottesdienst in der Stadtkirche Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern)

Ludwigslust (22.20.2021,cme). „Reichweite Frieden“ – unter diesem Motto lädt die Ökumenische FriedensDekade zum bundesweit zentralen Gottesdienst am Mittwoch, 17. November 2021, um 17.30 Uhr in die Evangelische Stadtkirche Ludwigslust nach Mecklenburg-Vorpommern ein.

„Unser diesjähriges Motto wirft die Frage auf, welche gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zum biblischen Friedensgedanken auf Erden notwendig sind. Und damit ebenso die ganz konkrete Frage, in welcher Welt wir eigentlich leben wollen, wenn wir es ernst nehmen, Friedensstifter*innen zu sein“, sagt Dr. Marina Kiroudi. Die Theologin aus Frankfurt am Main vertritt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK Deutschland) im Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade, das diese Aktion jährlich vorbereitet.

„Die Predigt wird Pastorin Christine Oberlin halten. Sie ist Gemeindepastorin der Evangelisch-reformierten Kirche in Bützow und beruflich als NDR-Radiopastorin tätig“, so Pastor Albrecht Lotz, der für die Stadtkirchengemeinde Ludwigslust den besonderen Gottesdienst mitgestaltet. „Musikalisch begleiten unsere Kantorin Annegret Böhm und der Jugendchor der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde die Bittstunde um Frieden.“

Überhaupt wird der Ökumenische Gottesdienst durch Vertreter*innen verschiedener Kirchen – evangelisch, katholisch, neuapostolisch, orthodox und reformiert – gestaltet. „Uns allen ist es, angesichts von gesellschaftlicher Polarisierung, der Bedrohung von Lebensgrundlagen sowie anhaltender verbaler wie militärischer Konflikte im internationalen Kontext ein Anliegen, gemeinsam um Frieden zu beten“, so Julika Koch, Referentin für Friedensbildung in der evangelischen Nordkirche, die herzlich nach Ludwigslust einlädt. Der Präsident der Stadtvertretung, Helmut Schapper, werde zudem im Anschluss an den Gottesdienst ein Grußwort halten.

„Zehn Tage am Ende des Kirchenjahres für den Frieden zu beten, über die Wege zum Frieden nachzudenken und Denkanstöße für die Gesellschaft zu geben – das ist bereits seit 40 Jahren das Anliegen der Ökumenischen FriedensDekade“, erinnert Priester Dirk Oertel von der neuapostolischen Gemeinde Ludwigslust. Im Jahr 1980 sei diese von engagierten Christen ins Leben gerufen worden, um für eine Umkehr zum Frieden zu werben und zu zeigen, wie militärische und kriegerische Gewalt Schritt für Schritt überwunden werden kann.

In ganz Deutschland wird vom 7. bis zum 17. November unter dem Symbol „Schwerter zu Pflugscharen“ zu Veranstaltungen, Konzerten, Ausstellungen, Andachten und Gottesdiensten anlässlich der FriedensDekade eingeladen. Raphaela Hellwig von der Katholischen Kirchengemeinde Ludwigslust betont: „Die zehn Tage sollen einen Beitrag zur Vertiefung des christlichen Friedenszeugnisses leisten und zur friedenspolitischen Willensbildung in Kirchen, Gemeinden und Gesellschaft beitragen.“

„Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ Micha 4.3

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(den vollständigen Pressetext des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreiess Mecklenburg auch hier als pdf-Datei)

 

 

 

 

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