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2. Februar 2018

Grafisches Motiv für 2018 ausgewählt

Grafisches Motiv für 2018 ausgewählt

Motto „KRIEG 3.0“ wurde in einem Plakatwettbewerb grafisch umgesetzt

Bonn/Kassel, 02.02.2018. Das diesjährige zentrale Plakatmotiv der Ökumenischen FriedensDekade steht fest. Im Rahmen eines bundesweit ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs entfiel nun die Auswahl auf den Entwurf von Michaele Gruchot aus Berlin.

Aus den insgesamt 43 eingereichten Entwürfen entschied sich  die Jury für den Entwurf von Michaela Gruchot. Das Motiv deutet einerseits die Zerstörung der Welt mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung zukünftiger Kriegführungen an (Krieg 3.0). Andererseits deutet es die Schönheit der Welt an und lässt Hoffnungszeichen durchscheinen. Den 2. Platz belegte Walter Dawid aus Eppelheim.  Gefolgt auf Platz 3 von Michael Göken aus Köln. Der Plakatwettbewerb ist mit einem Preisgeld von insgesamt 1.750 Euro verbunden.

Der Gewinnerentwurf wird als zentrales Plakatmotiv in der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade eingesetzt, um auf die vielfältigen Veranstaltungen während der zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag vom 11.-21. November aufmerksam zu machen. Zudem wird das Motiv die vielfältigen Arbeitsmaterialien schmücken, die zur diesjährigen FriedensDekade erstellt werden. Die Plätze zwei und drei werden im Rahmen eines Postkartensets ebenfalls gewürdigt.

Im Mittelpunkt der Ökumenischen Friedensdekade stehen die Bibelstelle Hosea 2, Vers 20 aus dem Alten Testament (Bogen, Schwert und Krieg werde ich zerbrechen und aus dem Land verbannen) und die neutamentliche Bibelstelle aus Matthäus 26, Vers 52 (die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen).

Mit dem Motto „Krieg 3.0“ möchte der Trägerkreis der Ökumenischen FriedensDekade angesichts der Gefahr der Eskalation vorhandener Konflikte weltweit auf die potenziellen Gefahren eines dritten Weltkriegs aufmerksam machen. Dabei soll die weltweite Aufrüstungsspirale, die sich auch in den Finanzplänen der kommenden Jahre für den Verteidigungshaushalt in Deutschland widerspiegelt, kritisch hinterfragt werden. Zugleich will die FriedensDekade den Fokus auf die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung kriegerischer Waffen legen. Ob Drohnen, Roboter oder Slaughterbots: Die Entwicklung unbemannter, eigenständig agierender Killermaschinen ist auf dem Vormarsch, um Kriege – auch in Form von Cyberwars – wieder führbar zu machen.

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