Zum Hauptinhalt springen
16. Mai 2017

Gerechter Frieden – Ein Impuls von Wiltrud Rösch-Metzler, pax christi

Nach Ansicht der katholischen Friedensbewegung pax christi ist im Vatikan derzeit ein Kurswechsel zu erkennen: Gewaltfreiheit soll wieder einen zentralen Stellenwert erhalten, die Lehre vom gerechten Krieg überwunden und gewaltfreie Praktiken zum Schutz von bedrohten Menschen gefördert werden. Dies betont die pax christi-Bundesvorsitzende Wiltrud Rösch-Metzler in einem Impuls der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) zum Reformationsjubiläum.

So sei pax christi erstmals gemeinsam mit dem Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden Veranstalter einer Konferenz „Gewaltfreiheit und Gerechter Frieden“ im vergangenen Jahr in Rom gewesen, wobei diese Einladung für die katholische Friedensbewegung überraschend gewesen sei, wie Wiltrud Rösch-Metzler einräumt. Ebenso sei erkennbar, dass der Vatikan, anders als über Jahrhunderte hinweg, wo es immer wieder Versuche gab, gerechtfertigte von nicht gerechtfertigten Kriegen zu unterscheiden, nun immer öfter deutlich mache, dass kein Krieg zu rechtfertigen sei.

Den vollständigen Text von Wiltrud Rösch-Metzler, Präsidentin von pax christi Deutschland, können Sie hier nachlesen.

Weitere Artikel

Der Materialshop für 2026 ist geöffnet

16. Juni 2026
Die Vorbereitungen für die Ökumenische FriedensDekade 2026 laufen auf Hochtouren. Das Motto steht, das Jahresmotiv ist fertig, der zentrale Gottesdie…

Das offizielle FriedensDekade-Lied 2026: „couragiert widerständig“

16. Juni 2026
Was wäre die Ökumenische FriedensDekade ohne die Musik, die Gebet, Hoffnung und gemeinsames Handeln miteinander verbindet? Für die FriedensDekade vom…

Friedensbotin 2026 Friederike Spengler: „Nur Friede ist der Weg zum Frieden“

4. Juni 2026
Hinweis: Dieser Text basiert auf einem Radiobeitrag von MDR KULTUR. Das Gespräch mit Friederike Spengler führte Journalist Michael Hollenbach. In uns…
0
    0
    Einkaufswagen
    Der Einkaufswagen ist leerZurück zum Shop