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12. Mai 2026

Reden wir über den Frieden? Couragiert und widerständig im Gespräch

Widerstand gegen die Sprachlosigkeit

„Couragiert widerständig“ unser Motto für 2026 ist eine Haltung, keine Parole. Widerstand bedeutet für uns auch: Widerstand gegen das Schweigen. Polarisierung wollen wir überwinden und wieder zusammenfinden, auch dort, wo die Meinungen weit auseinanderliegen.

Couragiert zu sein heißt heute, das Gespräch zu suchen, wo andere ausweichen und zuzuhören, wo andere längst abgehakt haben. Als Ökumenische FriedensDekade wollen wir Räume schaffen, in denen genau das möglich wird. Deshalb freuen wir uns, Ihnen ein Format vorzustellen, das unsere Mitgliedsorganisation, die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), für diese Herausforderung entwickelt hat.

Friedensgespräche: Wertschätzend und kontrovers

Viele erleben es vor Ort: Man möchte über Frieden sprechen, aber die Angst vor Eskalation lähmt den Dialog. Das Projekt FRIEDENSGESPRÄCHE der AGDF bietet dafür ein methodisches Gerüst, ein stabiles „Geländer“ für alle, die couragiert genug sind, auch schwierigen Fragen nicht auszuweichen.

Es geht darum, die Perspektive des Gegenübers wahrzunehmen, ohne die eigene Haltung aufzugeben. Wahrnehmen vor Bewerten: Das ist der Kern dieses Formats und es ist anspruchsvoller, als es klingt.

Wir als FriedensDekade unterstützen diesen Ansatz, weil er genau das stärkt, wofür wir stehen: die Fähigkeit zum Dialog nicht verlieren und Verständigungsorte dort schaffen, wo Sprachlosigkeit sich breitmacht.

Bald bei „Frieden im Dialog“

Mehr über das Projekt, seine Methodik und die Menschen dahinter erfahren Sie in Kürze in unserer Gesprächsreihe Frieden im Dialog. Ruben Kurschat, Koordinator des Projektes „Friedensgespräche. Wertschätzend + Kontrovers“, ist dann zu Gast bei Lars Blume, ein Gespräch, das zeigt, wie couragierter Dialog in der Praxis aussehen kann.

Einladung zum digitalen Kick-off am 27. Mai 2026

Die AGDF als Mitglied im Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade lädt alle Engagierten in unseren Gruppen und Gemeinden ein, dieses Format kennenzulernen. Beim digitalen Vernetzungstreffen von 17 bis 19 Uhr erfahren Sie:

Das Konzept – Wie Sie Dialoge vor Ort initiieren, die couragiert und gleichzeitig sicher sind.

Die Werkzeuge – Welche Materialien und Moderationshilfen die AGDF bereitstellt.

Die Praxis – Wie Sie Friedensgespräche als Teil Ihrer Arbeit zur FriedensDekade im November einsetzen können.

Die Vernetzung – Im Austausch mit anderen aus dem ÖFD-Netzwerk, die ebenfalls Sprachlosigkeit überwinden wollen.

Seien Sie dabei

Frieden braucht Menschen, die das Gespräch wagen, auch wenn es unbequem ist. Werden Sie zur Brücke in einer zerstrittenen Zeit. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit der AGDF neue Verständigungsorte zu schaffen.

Termin: 27. Mai 2026, 17:00 bis 19:00 Uhr
Ort: Online via Zoom
Anmeldung: Hier geht’s zur Anmeldung

Ein Angebot der AGDF, Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, Mitglied im Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade.

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