Film „RAPHAËL”

25,00 

Filmangebot der FriedensDekade

RAPHAËL
mit nichtgewerblichem öffentlichen Vorführrecht
Spielfilm, ab 16 Jahren
Regie: Ben Sombogaart

Sie lieben sich, sie sind verheiratet, sie bekommen ein Kind. Es könnte alles selbstverständlich sein, wären da nicht die politischen Umstände, die dem gemeinsamen Familienglück in die Quere kommen.

Der Film RAPHAËL handelt von dem Tunesier Nazir und seiner niederländischen Frau Kimmy. Der Ausbruch des arabischen Frühlings überrascht die beiden. Sie können nicht gemeinsam ausreisen, weil Nazir kein Visum hat und die Heiratspapiere durch einen Fehler nicht registriert wurden …

 

Hier finden Sie einen Trailor zum Film.

Eduard Sporck ist ein berühmter Dirigent, der an einer Frankfurter Hochschule unterrichtet. Nun soll er ein Konzert vorbereiten, welches Jugendliche sowohl aus Palästina als auch aus Israel bestreiten. Das Konzert soll aktuelle Friedensverhandlungen zwischen beiden Ländern begleiten und ein Zeichen gegen den Hass setzen, der schon so lange vorherrscht. Eduard zweifelt. Nicht nur, weil er weiß, dass es nicht einfach wird, beide Seiten zusammenzubringen. Sondern auch, weil er eine schwierige Geschichte in sich trägt. Und doch weiß er, dass es die Musik ist, die sich gegen alle Grenzen stellt. CRESCENDO von Dror Zahavi ist ein Film über die Kraft der Musik, die Menschen miteinander verbinden kann. Die Last der Geschichte, die sowohl Jugendliche aus Palästina als auch aus Israel immer mit sich tragen, stellt der Film in vielen Gruppendiskussionen dar. Hierbei werden alle Seiten, alle Meinungen gehört, doch es wird auch in Frage gestellt, ob ein Projekt wie ein gemeinsames Konzert überhaupt Probleme einer solchen Tragweite lösen kann. Durch viele kleine Einzelgeschichten und einem überzeugend agierenden jungen Ensemble werden viele Facetten der Auseinandersetzung und des Austauschs gezeigt.

Die wunderschöne gemeinsam erarbeitete Musik setzt den Rahmen der Geschichte, als Zuschauer wird man zu einem Teil der Gruppe, die miteinander streitet, diskutiert, musiziert und lacht. Und so setzt der Film ein mutiges, wichtiges und inspirierendes Zeichen über sein eigentliches Thema hinaus: Dass Grenzen dazu da sind, überwunden zu werden. Durch Zuhören, Reden und Aufeinander zugehen – und natürlich die Kraft der Musik.