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Sonderedition Aufnäher

LEIDER VERGRIFFEN!

In einer Sonderedition mit beschränkter Auflage haben wir das Logo in der Originalversion von 1991 auf das gleiche Vlies-Material wie vor 35 Jahren und in derselben Druckerei nachdrucken lassen. In eine Klappkarte (DIN A5) ist der Aufnäher von damals eingebunden. Ein wunderbares Geschenk als Erinnerung an den kreativen gewaltfreien Widerstand der ersten Stunden der FriedensDekade.

Das Symbol trifft die Mächtigen ins Mark. Für sie ist es „Westimport vom Klassenfeind”, „Wehrkraftzersetzung”. Das Verbot in der ehemaligen DDR, dieses Symbol als Aufkleber zu drucken, umgehen die Initiatoren mit einer genialen Idee. Sie drucken das Symbol auf Vlies, denn Textildruck brauchte damals keine Genehmigung. Wer es als Lesezeichen oder Aufnäher benutzte, wurde verwarnt und wurde, ist er hartnäckig geblieben, von der Schule verwiesen, durfte kein Abitur machen, flog von der Uni, bekam keine Lehrstelle oder erhielt Betriebsverbot. Polizisten forderten „Friedensaktivisten” auf, den Aufnäher abzutrennen. Wer sich weigerte, musste aufs Revier. Das Kleidungsstück wurde beschlagnahmt und erst gegen Bezahlung einer Schneiderrechnung (für das Abtrennen des Aufnähers) wieder ausgehändigt.

So dauerte es auch nur ein Jahr, bis das Symbol ebenfalls auf den Friedensdemonstrationen im Westen auftauchte und in Verbindung mit der Bibelstelle in Micha 4.3 zum Erkennungszeichen christlicher Friedensgruppen und der Ökumenischen FriedensDekade wurde. Bis heute.