9. März 2017

Malu Dreyer übernimmt Schirmherrschaft im Jahr 2017

Malu Dreyer Landesverband Rheinland-Pfalz SPD

Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz neue Schirmherrin der Ökumenischen FriedensDekade

Bonn/Mainz/Frankfurt, 09.03.2017. Nun steht es fest: Die Schirmherrschaft für die Ökumenische FriedensDekade 2017 übernimmt die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Frau Malu Dreyer.

„Gerne übernehme ich die diesjährige Schirmherrschaft der Ökumenischen FriedensDekade 2017. Ich schätze das Engagement der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) sehr und wünsche Ihnen für die Ökumenische FriedensDekade in diesem Jahr alles Gute und viel Erfolg“, heißt es in einer Mitteilung aus der Staatskanzlei an das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade, dem verschiedene bundesweite kirchliche Gliederungen und Organisationen angehören.

In den vergangenen Jahren hatten Personen wie der Schauspieler Peter Sodann (2004), der Soziologe Prof. Dr. Friedrich Hengsbach (2005), der ehemalige Leipziger Pfarrer Christian Führer (2006), der Sänger Sebastian Krumbiegel (2007-2009) sowie Dr. Margot Käßmann (2010-2013) die Schirmherrschaft für die Ökumenische FriedensDekade übernommen. In den letzten drei Jahren war diese Aufgabe von der A-Cappella Band Wise Guys (2014-2015) und der Theatergruppe Berliner Compagnie (2016) übernommen worden.

„Wir freuen uns sehr, gerade für das diesjährige Motto „STREIT!“ in Frau Dreyer eine Schirmherrin gefunden zu haben, die den Konflikt und klare Worte nicht scheut, aber auf einen Dialog setzt, der die Menschen ernst nimmt“, so Jan Gildemeister, Vorsitzender der Ökumenischen FriedensDekade e. V. und Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF).

In einem Impulstext zum diesjährigen Motto heißt es auf der Homepage der Ökumenischen FriedensDekade: „Wenn geflüchtete Menschen von Extremisten bedroht und angegriffen werden, wenn Populismus und Nationalismus alte Grenzen wiederbeleben oder neue Grenzen aufrichten, wenn Rückzug in vermeintlich sichere und abgegrenzte Identitäten das Zusammenleben in Vielfalt bedroht, wenn Aufrüstung und Militarisierung als scheinbar vernünftige Reaktion auf angenommene Bedrohung präsentiert werden, dann hat die Stunde geschlagen, in einen Streit einzutreten für ein Zusammenleben im Zeichen der Gewaltlosigkeit und Gerechtigkeit.“

Neben der AGDF gehören u. a die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), pax christi Deutschland, der Internationale Versöhnungsbund – Dt. Zweig, die Organisation PRO ASYL, die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) und die EKD dem Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade an.

(hier die vollständige Pressemitteilung auch zum Download)