Pressemitteilungen 2004
25. FriedensDekade: "Recht ströme wie Wasser" (Amos 5,23-24)- Ökumenische FriedensDekade findet großen Anklang in Kirchengemeinden und Friedensgruppen
Organisatoren rechnen mit über 2.000 lokalen Veranstaltungen
Interesse an der FriedensDekade im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen
Bundesweiter Eröffnungsgottesdienst am 5. November in Magdeburg
Bonn/Frankfurt, 3.11.2004 - Über 2.000 Veranstaltungen von Kirchengemeinden, Friedensinitiativen, Menschenrechts- und Aktionsgruppen werden in den zehn Tagen der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade vom 7.-17. November durchgeführt. Unter dem biblischen Motto "Recht ströme wie Wasser" finden in allen Bundesländern in Deutschland Veranstaltungen, Gottesdienste, Diskussions- und Kulturabende, Abendgebete und Gedenkveranstaltungen statt, die sich dem Thema Frieden und Gerechtigkeit zuwenden und auf die Gefahr aufmerksam machen wollen, dass internationales Völkerrecht und auch die allgemeinen Menschenrechte in Gefahr stehen, den (militärischen) Anti-Terrormaßnahmen und den ökonomischen Globalisierungsprozessen untergeordnet zu werden. "Über 2.200 Materialbestellungen sind in diesem Jahr bei uns eingegangen. Eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von über 15%. Das macht deutlich, wie lebendig die Friedensgruppen an der Basis sind und wie groß das Interesse auch in diesem Jahr an der Ökumenischen FriedensDekade ist", sagte Jan Gildemeister, Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienste für den Frieden (AGDF) in Bonn, die neben der Ökumenischen Centrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Frankfurt zu den Mitträgern des FriedensDekade zählt.
Noch im Oktober hatten der katholische Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen als Präsident von Pax Christi Deutschland, und die Bischöfin der Evangelisch Lutherischen Landeskirche von Hannover, Margot Käßmann, gemeinsam zu einem breiten Mitwirken an der diesjährigen FriedensDekade aufgerufen. "In einer Zeit, in der weltweit der Einsatz von Gewalt und Krieg zur vermeintlichen Lösung von Konflikten zunimmt, halten wir es für umso wichtiger, sich Zeit zur Besinnung zu nehmen und über friedliche Alternativen zur Lösung von Konflikten nachzudenken", hatten die Kirchenvertreter in einer Pressemitteilung der FriedensDekade erklärt.
Ein Blick auf die Homepage der Ökumenischen FriedensDekade (www.friedensdekade.de) macht deutlich, wie umfangreich in diesem Jahr die Veranstaltungen zur FriedensDekade ausfallen. Von Lübeck über Köln nach München, Dresden, Leipzig oder Magdeburg: Die Vielzahl der Veranstaltungen, die insbesondere kirchlichen Gruppen durchgeführt werden, bestätigt den Organisatoren, mit den erstellten Materialien die Erwartungen der Gruppen und Kirchengemeinden vor Ort getroffen zu haben. Jan Gildemeister dazu: "Natürlich freut uns diese intensive Nachfrage nach den von uns erstellten Materialien und die Vielzahl an geplanten lokalen Aktionen. So ist schon jetzt ganz sicher, dass die diesjährige 25. Ökumenische FriedensDekade im kommenden Jahr eine Fortsetzung finden wird."
Wo die FriedensDekade vor genau 25 Jahren ihren Anfang nahm, dort wird sie in diesem Jahr eröffnet. Bereits am 5. November findet in der Kathedrale St. Sebastian in Magdeburg um 17.00 Uhr der bundesweite Eröffnungsgottesdienst der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade statt. Die Predigt wird der Altbischof Dr. Demke halten.
Ausführliche Informationen zur Ökumenischen FriedensDekade inklusiver einer nach Bundesländern aufgeteilten Auflistung lokaler Veranstaltungstermine finden sich im Internet unter www.friedensdekade.de.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Jan Gildemeister (AGDF), Tel. 0228/24999-13, E-Mail: gildemeister[at]friedensdienst.de
Dr. Georg Schütz (ACK), Tel. 069/247027-0, E-Mail: georg.schuetz[at]ack-oec.de
Thomas Oelerich, Mobil: 0163/2637398, E-Mail: thomas.oelerich[at]t-online.de
Motto der FriedensDekade 2005: "Wer kriegt was?" - Krieg/Militärausgaben und Frieden/soziale Gerechtigkeit stehen im Zentrum der diesjährigen FriedensDekade
Bonn/Frankfurt, 14. Januar 2004 - "Wer kriegt was?" lautet das Motto der 26. bundesweiten Ökumenischen FriedensDekade, die vom 6. bis 16. November 2005 ihre Aktionstage durchführt. Das Gesprächsforum als Träger der Ökumenischen FriedensDekade, in der Kirchen und christliche Friedensorganisationen aus Ost- und Westdeutschland zusammengeschlossen sind, legte das Motto auf seiner Jahrestagung in Kassel fest.
"Mit dem Motto "Wer kriegt was?" wird die FriedensDekade in diesem Jahr den Finger in die Wunden legen, die der Konsumterror, die fortschreitende Steigerung der Rüstungsausgaben und die zunehmende gesellschaftliche Marginalisierung sozialer Randgruppen in unsere Gesellschaft reißen. "Das altdeutsche Wort ‚kriegen' steht mit seiner Mehrdeutigkeit für diese bedauernswerte Entwicklung", so Jan Gildemeister, Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und Koordinator der FriedensDekade. Der Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) im Gesprächsforum, Dr. Dr. Georg Schütz, betonte, dass mit dem biblischen Bezug zu "Schwerter zu Pflugscharen" (Micha 4.3) ein Rückbezug zu den Wurzeln der FriedensDekade geschlagen werde. Vor über 25 Jahren griffen Christen in Ostdeutschland dieses Motiv in ihrer Friedensarbeit auf.
Im vergangenen Jahr haben sich über 2.000 Kirchengemeinden, Friedens- und Aktionsgruppen sowie Multiplikatoren an der FriedensDekade beteiligt. "Noch nie war die Nachfrage nach Arbeitsmaterialien so groß wie im vergangenen Jahr. Das lässt uns auch für dieses Jahr auf eine breite Beteiligung an der FriedensDekade hoffen", zeigte sich Jan Gildemeister optimistisch. Neben der Ausschreibung für einen Plakatwettbewerb hat die Erstellung der Arbeitsmaterialien, die im August produziert sein sollen, bereits begonnen. Kleineres Werbematerial sowie erste Hintergrundinformationen zum diesjährigen Motto können bereits im Internet eingesehen bzw. bestellt werden (www.friedensdekade.de).
Kontakt für weitere Informationen:
Jan Gildemeister (AGDF), Tel. 0228/24999-13, E-Mail: gildemeister[at]friedensdienst.de
Thomas Oelerich, Mobil: 0163/2637398, E-Mail: thomas.oelerich[at]t-online.de
Ökumenische FriedensDekade stellt Motiv für Kampagne im November 2005 vor - Motto "WER KRIEGT WAS?" künstlerisch eindrucksvoll umgesetzt
Bonn/Frankfurt/Kassel, 13.April 2005. Ein mit Stacheldraht umwickelter Laib Brot, darüber in Großbuchstaben das Motto der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade "WER KRIEGT WAS?": Für diesen Entwurf als zentrales Kampagnenmotiv entschied sich das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade auf seiner letzten Sitzung in Kassel. Der Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, Jan Gildemeister, äußerte sich voller Begeisterung über das von der Grafikerin Christina Miladovic aus Aachen entworfene Motiv: "Der Entwurf setzt unser Motto "WER KRIEGT WAS?" in künstlerisch provokanter und eindrucksvoller Weise um. Unser zentrales Anliegen der diesjährigen Kampagne, auf die gesellschaftliche Verantwortung angesichts zunehmender sozialer Polarisierung aufmerksam zu machen, wird mit dem gefundenen Motiv in hervorragender Form transportiert."
Wie in den vergangenen Jahren werden auch in diesem Jahr in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag vom 6.-16. November im gesamten Bundesgebiet Friedensgebete, Gottesdienste und Informationsveranstaltungen zum Thema "Frieden und Gerechtigkeit" angeboten. Im vergangenen Jahr war auf annähernd 2.000 Veranstaltungen von Kirchengemeinden, Aktionsgruppen, Friedensinitiativen und Eine-Welt-Gruppen die Ökumenische FriedensDekade genutzt worden, um auf lokaler Ebene Friedensthemen wie Fragen weltweiter sozialer Gerechtigkeit aufzugreifen. "Im letzten Jahr war die Anzahl der Veranstaltungen so hoch wie noch nie zuvor. Und auch bei den Materialbestellungen hatten wir einen enormen Zuwachs zu verzeichnen. Dieses Jahr erwarten wir angesichts der Zuspitzung der sozialen Problematik - weltweit wie in Deutschland - eine weitere Zunahme an Interessenten und Mitwirkenden", gibt sich Dr. Georg Schütz aus der Ökumenischen Centrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Frankfurt optimistisch. Die ACK ist seit vielen Jahren Mitträger der FriedensDekade.
Der im Rahmen eines ausgeschriebenen Wettbewerbs unter 85 Einsendungen ausgewählte Entwurf wird als zentrales Motiv der diesjährigen FriedensDekade auf allen Arbeits- und Aktionsmaterialien - vom Plakat bis zum Faltblatt - genutzt. Ab Mitte August sind alle Materialien lieferbar, so die Organisatoren. Ein Bestellfaltblatt wird bereits zum Evangelischen Kirchentag Ende Mai in Hannover vorliegen. Ab dann sind auch im Internet (www.friedensdekade.de.) Bestellungen möglich.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Jan Gildemeister (AGDF), Tel. 0228/24999-13, E-Mail: jan.gildemeister[at]friedensdekade.de
Dr. Georg Schütz (ACK), Tel. 069/247027-16, E-Mail: georg.schuetz[at]ack-oec.de
Thomas Oelerich, Mobil: 0163/2637398, E-Mail: thomas.oelerich[at]friedensdekade.de
Achtung! Das ausgewählte zentrale Motiv der diesjährigen FriedensDekade haben wir dieser Pressemitteilung in reproduktionsfähiger Form im jpg-Format beigefügt. Es kann Ihnen auf Wunsch auch als pdf-Datei oder tif-Datei zugesandt werden. (thomas.oelerich[at]friedensdekade.de)
Weiterführende Informationen zum diesjährigen Motto sowie zur 26jährigen Geschichte der FriedensDekade finden Sie unter www.friedensdekade.de.
Ökumenische FriedensDekade 2005 stellt Arbeitsmaterialien vor - Anzeigenmotive helfen bei den Werbemaßnahmen
Bonn/Frankfurt, 22.6.2005. Die 26. Ökumenische FriedensDekade, die in der Zeit vom 6.-16. November durchgeführt wird, wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus. Ab sofort können die Arbeitsmaterialien zum diesjährigen Motto "WER KRIEGT WAS?" bestellt werden. Die Ökumenische FriedensDekade wird von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland in Frankfurt (ACK) und der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden in Bonn (AGDF) getragen.
Auf einem Faltblatt, das noch im Juni an über 2.300 Kirchengemeinden, Friedensgruppen und Aktionsinitiativen verschickt wird, bietet die Ökumenische FriedensDekade auch in diesem Jahr ein reichhaltiges Angebot für die Gestaltung von Gottesdiensten, Aktionstagen oder Friedensgebeten. Wie in den Vorjahren steht neben den Angeboten von Plakaten, Aufklebern und Themenheften erneut das so genannte"Schnupperpaket" im Mittelpunkt des Angebotes von Arbeitsmaterialien. Es enthält neben dem über 60seitigen Materialheft einen Gottesdienstentwurf, ein Gebetsleporello, eine Dia-Meditation und eine CD-Rom mit eigens komponierter Musik und Texten zum Thema. "Das ‚Schnupperpaket' war in den vergangenen Jahren unser großer Verkaufsschlager. Umfangreich, inhaltsreich, hilfreich und kostengünstig: Diese Kombination hat das ‚Schnupperpaket' zum Renner gemacht, so dass wir auch in diesem Jahr davon ausgehen, weit über 2.000 Bestellungen an Schnupperpaketen zu erhalten", so Thomas Oelerich, der sich um die Werbemaßnahmen und das Marketing für die FriedensDekade kümmert.
In der zweiten Augusthälfte sollen die Materialien an alle Besteller ausgeliefert werden, damit genug Zeit bleibt, um die zehn Tage vor dem Buß- und Bettag im November entsprechend vorzubereiten und zu gestalten. Auch in diesem Jahr können alle Materialien wieder über das Internet unter www.friedensdekade.de bestellt werden. Dort findet sich neben weiteren Informationen zur FriedensDekade auch ein Angebot von verschiedenen Anzeigenvorlagen, das sich insbesondere an Kirchengemeinden, Gemeindebriefredaktionen und Friedensgruppen richtet. In Kürze wird zudem erneut ein Terminkalender auf der Homepage eingerichtet, der wie in den vergangenen Jahren einen Überblick darüber gibt, wo und wann welche Veranstaltungen zur FriedensDekade stattfinden. Im letzten Jahr waren bundesweit über 2.000 Veranstaltungen im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade durchgeführt worden.
Schirmherr der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade ist Professor Dr. Friedhelm Hengsbach aus Frankfurt. Dem streitbaren Sozialethiker und Sozialwissenschaftler der theologischen Hochschule in Frankfurt liegt das diesjährige Thema der FriedensDekade besonders am Herzen. "WER KRIEGT WAS?': Auf diese Frage gibt die FriedensDekade keine endgültige Antwort, aber sie legt mit dieser Frage den Finger in die Wunden unserer globalisierten Welt. Darum bitte ich Sie, sich im Rahmen der FriedensDekade der drohenden Deformation unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens entgegen zu stellen.", so Hengsbach.
"'Schwerter zu Pflugscharen' steht auf unserem Logo der bundesweiten Ökumenischen FriedensDekade. Wir wünschen uns auch in diesem Jahr, dass sich viele Gemeinden und Friedensgruppen an der FriedensDekade beteiligen. Denn an Aktualität hat der notwendige Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit nicht verloren. Ganz im Gegenteil. Das Motto ‚WER KRIEGT WAS?' hat in Zeiten der Globalisierung eher noch an Aktualität gewonnen", so Jan Gildemeister von der AGDF. "Darum sind wir überzeugt, mit unseren Materialien ein hilfreiches Angebot für die Arbeit auf lokaler Ebene zu globalen Themen machen zu können. Wir würden uns wünschen, wenn viele Gemeinden davon Gebrauch machen."
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Jan Gildemeister (AGDF), Tel. 0228/24999-13, E-Mail: jan.gildemeister[at]friedensdekade.de
Thomas Oelerich, Mobil: 0163/2637398, E-Mail: thomas.oelerich[at]friedensdekade.de
Arbeitsmaterialien zum Thema „WER KRIEGT WAS?“ sind erschienen - Ökumenische FriedensDekade erfreut über großes Interesse
Bonn/Frankfurt, 25. August 2005. Die ersten 1.200 Pakete mit Informationsmaterialien zur diesjährigen FriedensDekade wurden Anfang dieser Woche verschickt. Auch für die 26. Ökumenische FriedensDekade wurde ein umfangreiches Arbeitsmaterial für Friedens- und Aktionsgruppen, für Kirchengemeinden, Jugendgruppen und für den Schulunterricht erstellt. Und offenbar trifft das Motto der FriedensDekade „WER KRIEGT WAS?“ auf großes Interesse, denn noch nie wurden bereits im Vorfeld so viele Materialien geordert wie in diesem Jahr, heißt es aus dem Trägerkreis der FriedensDekade.
„Mit bereits bestellten gut 1.500 Materialmappen und weit über 1.000 Schnupperpaketen zeichnet sich ein enorm hohes Interesse an der diesjährigen FriedensDekade ab“, so Jan Gildemeister von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) in Bonn, neben der Oekumenischen Centrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Frankfurt einer der Träger der Ökumenischen FriedensDekade. Noch in dieser Woche werden die bereits vorliegenden Bestellungen versandfertig gemacht und an die Abonnenten und Besteller ausgeliefert.
Offenbar hat das Gesprächsforum Ökumenische FriedensDekade mit der Auswahl des Themas den Nerv der Zeit getroffen. Dr. Georg Schütz von der ACK in Frankfurt erläuterte auf Anfrage das diesjährige Motto „WER KRIEGT WAS?“: „Private Habsucht und Habgier, gesellschaftliche Ungerechtigkeit und Krieg rauben dem Einzelnen und der Gesellschaft ihre Menschlichkeit, ihre Würde. Eine Welt, in der den meisten Menschen das vorenthalten wird, was ein menschenwürdiges Leben ausmacht, weil viele Menschen niemals das „kriegen“ können, was ihnen zusteht: Auf diese zunehmende Diskrepanz will die FriedensDekade in diesem Jahr aufmerksam machen.”
Mit dem renommierten katholischen Sozialethiker Professor Friedhelm Hengsbach von der Universität Frankfurt konnte die FriedensDekade zudem einen ebenso fachkompetenten wie streitbaren Theologen als Schirmherrn für die diesjährige FriedensDekade gewinnen, die vom 6.-16. November durchgeführt wird. Neben einer Einführung ins Thema von Professor Hengsbach bietet die 60-seitige Materialmappe eine Vielzahl von anregenden Artikeln wie eine ganze Reihe von Aktionshinweisen. Das Materialheft (Einzelpreis 6,50 Euro) findet sich auch gemeinsam mit Gottesdienstentwürfen, einer Dia-Meditation, Gebetsleporellos, Plakaten und Aufklebern sowie einer CD-Rom mit eigenem Liedmaterial im sogenannten “Schnupperpaket” wieder, das für 12,00 Euro unter folgender Adresse bezogen werden kann: Druckerei Knotenpunkt, Beller Weg 6, 53223 Buch/Hunsrück oder im Internet unter www.friedensdekade.de. Achtung! Das zentrale Plakatmotiv der diesjährigen FriedensDekade steht in druckfähiger Auflösung im Internet zum Download zur Verfügung: www.friedensdekade.de.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Jan Gildemeister (AGDF), Tel. 0228/24999-13, E-Mail: jan.gildemeister[at]friedensdekade.de
Dr. Georg Schütz (ACK), Tel. 069/247027-16, E-Mail: georg.schuetz[at]ack-oec.de
Ökumenische FriedensDekade 2005 endet am heutigen Buß- und Bettag - Motto „WER KRIEGT WAS?“ stieß auf großes Interesse
Bonn/Frankfurt, 16.11.2005. Am heutigen Buß- und Bettag endet die 26. Ökumenische FriedensDekade, die sich in den vergangenen zehn Tagen unter dem Motto „WER KRIEGT WAS?“ für Frieden und soziale Gerechtigkeit eingesetzt hat. In ca. 2.000 Gottesdiensten, Friedensgebeten, Meditationen und Informationsveranstaltungen wurde an vielen Orten in Deutschland auf die Verantwortung hingewiesen, die von Christen wie Nicht-Christen angesichts einer globalisierten Welt zur Erreichung einer weltweiten sozialen Gerechtigkeit gefordert ist.
Getragen vom Gesprächsforum Ökumenische FriedensDekade, das die Anfang der 80er Jahre entstandene FriedensDekade im Osten und die gleichzeitig im Westen aufgekommenen Friedenswochen fortführt, standen in diesem Jahr in vielfältigen Veranstaltungen die Themen Rüstungsexport, Sozialabbau und die ungleiche Verteilung in der Gesellschaft im Rahmen der wirtschaftlichen Globalisierung im Vordergrund. Das Gesprächsforum wird unter anderem von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), der EKD und Pax Christi Deutschland getragen.
Die Organisatoren sind sehr zufrieden mit dem Zuspruch, den die Ökumenische FriedensDekade in diesem Jahr in den Kirchengemeinden und Friedensgruppen gefunden hat. „Auch in diesem Jahr haben über 2.100 Gruppen und Personen bei uns Arbeitsmaterial zum Thema angefordert und wir wissen von über 1.000 Veranstaltungen, die im ganzen Bundesgebiet das Friedensthema aufgegriffen haben“, berichtet Jan Gildemeister, Geschäftsführer der AGDF. „Allein am heutigen Buß- und Bettag, dem Abschlusstag der FriedensDekade, finden in unzähligen Kirchengemeinden in ganz Deutschland Gottesdienste und Friedensgebete statt.“
In diesem Jahr hatte der Sozialethiker Professor Friedhelm Hengsbach von der Universität St.Georgen in Frankfurt die Schirmherrschaft für die Ökumenische FriedensDekade übernommen und darauf hingewiesen, dass die FriedensDekade zwar keine endgültige Antwort auf die Frage „Wer kriegt was?“ geben könne, aber mit dieser Frage den Finger in die Wunden unserer globalisierten Welt legen würde.
Bereits Ende November treffen sich die Vertreter des Gesprächsforums Ökumenische FriedensDekade erneut in Kassel, um sich über das Dekade-Motto für das Jahr 2006 zu verständigen. „Die erneute große Beteiligung bei der diesjährigen FriedensDekade macht deutlich, dass den Menschen in Deutschland Themen wie Frieden und Gerechtigkeit immer noch sehr am Herzen liegen. Wir sind zuversichtlich, auch für das kommende Jahr ein Thema zu finden, dass in den Gemeinden und Gruppen mit Freude und Engagement aufgegriffen wird“, so Dr. Georg Schütz von der Oecumenischen Centrale der ACK in Frankfurt.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Jan Gildemeister (AGDF), Tel. 0228/24999-13, E-Mail: jan.gildemeister[at]friedensdekade.de
Thomas Oelerich, Mobil: 0163/2637398, E-Mail: thomas.oelerich[at]friedensdekade.de
