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pax christi kritisiert EKD-Wort zu Afghanistan
pax christi ruft zur Fortsetzung der Diskussion um die friedensethische Positionierung der Kirchen auf
Mit der Kritik der EKD-Vorsitzenden Margot Käßmann zum Jahreswechsel an der Strategie der Bundesregierung im Krieg in Afghanistan war eine öffentliche Debatte angestoßen worden. Käßmann traf sich mit Bundesverteidigungsminister Theodor zu Guttenberg, auch innerkirchlich wurde die Debatte zur Position der Kirche zu diesem Militäreinsatz geführt. Auch die katholische Seite forderte einen Strategiewechsel, mit dem die zivile Komponente des Einsatzes gegenüber der militärischen gestärkt werden müsse.
Mit der Afghanistan-Konferenz in London begann die Bundesregierung, von einem "Stragegiewechsel" in ihrer Politik zu sprechen. Auch die Kirchen äußerten sich grundsätzlich positiv zu den Vereinbarungen in London, auch wenn damit eine zusäztliche Entsendung von deutschen Soldaten in den Einsatz nach Afghanistan einher ging. Seitdem ist die öffentliche Diskussion zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr deutlich leiser geworden.
Im Vorfeld der Konferenz hatte die EKD unter dem Titel "Aus Gottes Frieden leben - für gerechten Frieden sorgen" ein EKD-Wort zum Afghanistan-Konflikt veröffentlicht. Das Papier wurde von pax christi als "Relativierung vorgehender Stellungnahmen" kritisiert. Die pax-christi Friedenskommission kommentierte in einer Stellungnahme das Papier der EKD.
Wir stellen hier beide Dokumente zum Downlaod zur Verfügung.

