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Am 8. November Eröffnung der 30. FriedensDekade

Wichtige Bedeutung der Ökumenischen FriedensDekade für den Fall der Mauer hervorgehoben

Bonn/Frankfurt, den 4. November 2009. „Das Wort „Schwerter zu Pflugscharen“ drückt unsere christliche Hoffnung aus, dass Gott einmal eine Welt schaffen wird, in der wir Menschen keine Waffen mehr brauchen, um uns zu schützen. Es drückt zugleich als Folge solcher Hoffnung unsere christliche Verantwortung aus, schon jetzt das Mögliche zu tun, damit Menschen und Völker ihre Konflikte ohne Waffen bewältigen.“ Mit diesen Worten unterstützten die Kirchen und Synoden in der ehemaligen DDR bereits 1982 die insbesondere von der Jugendarbeit getragene FriedensDekade. Der damalige Ruf „Keine Gewalt“ wurde von Christinnen und Christen später in die Demonstrationen des Herbstes 1989 eingebracht – vielleicht eines der größten Verdienste der FriedensDekade.

Unter dem Motto „Mauern überwinden“ werden auch in diesem Jahr wieder über 4.000 Veranstaltungen und Gottesdienste im ganzen Bundesgebiet Menschen zusammen bringen, um auf die Verantwortung von Politik und Gesellschaft für Frieden und Gerechtigkeit hinzuweisen. Nach dem Fall der Mauer vor 20 Jahren will die Ökumenische FriedensDekade auf die vielen noch bestehenden Mauern aufmerksam machen, die für Unfrieden und Ungerechtigkeit stehen. Als Beispiele für real existierende Mauern nennt die Ökumenische FriedensDekade die Mauer zwischen dem besetzten Westjordanland und Israel, die Mauern und Zäune zwischen den USA und Mexiko, zwischen Nord- und Südkorea, auf Zypern oder in der Westsahara. Aber auch auf die unsichtbaren Mauern an den Grenzen Europas, durch die Flüchtlinge und Hilfesuchende abgehalten werden, will die Ökumenische FriedensDekade aufmerksam machen.

Die vollständige Pressemitteilung hier zum download.