News-Anzeige

Kein Frieden mit Rüstungsexporten

Margot Käßmann übernimmt Schirmherrschaft der Rüstungsexport-Kampagne

Prof. Margot Käßmann, Schirmherrin der Ökumenischen FriedensDekade, ist nun auch Schirmherrin der bundesweiten Kampagne gegen Rüstungsexporte „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel.“ Die Ökumenische FriedensDekade ruft in diesem Jahr in ihren Aktionsmaterialien zur Unterstützung der Kampagne auf.

„Für mich wäre der geplante Export von 200 Kampfpanzern des Typs Leopard 2 nach Saudi-Arabien ein fatales Signal gegenüber den Freiheitsbewegungen in der arabischen Welt. Die Lieferung von Waffen und Ausrüstung zur Kriegsführung sowie zur innerstaatlichen Unterdrückung an diktatorische Regime ist nach meiner Überzeugung ein permanenter Skandal deutscher Außenpolitik und Außenwirtschaftspolitik, das sehen auch die beiden christlichen Kirchen mit ihrem GKKE-Bericht so. Um unser Ziel des grundsätzlichen Verbots des Waffenhandels zu erreichen, brauchen wir das breite gesellschaftliche Bündnis dieser Kampagne, “ begründet Margot Käßmann ihr Eintreten für die Kampagne.

In der nächsten Woche werden im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade vom 6.-16. November 2011 unter dem Motto „Gier. Macht.Krieg.“ bundesweit Veranstaltungen gegen Exporte in Länder wie Saudi-Arabien stattfinden. „Mir ist unbegreiflich, dass Deutschland Waffen in Staaten liefert, in denen die Menschenrechtslage schlecht ist. Das widerspricht dem Eintreten für die Menschenrechte. Wie sollen wir das denjenigen vermitteln, die sich im eigenen Land für Freiheit und Menschenrechte engagieren?“, betont Käßmann.

Die Unterschriftenliste der Kampagne kann über unsere Materialseite bestellt werden. Weitere Infos zur Kampagne erhalten Sie unter http://www.aufschrei-waffenhandel.de/.

Die vollständige Pressemitteilung der Kampagne finden Sie hier: